Wilhelm-Varnholt-Allee: Grundhafte Sanierung
Ab Mitte September bis Ende November 2026 in Fahrtrichtung stadtauswärts
Die Stadt Mannheim wird ab 17. September bis voraussichtlich Ende November 2026 die Wilhelm-Varnholt-Allee in Fahrtrichtung stadtauswärts / Heidelberg aufgrund des schlechten Straßenzustandes sanieren. Bereits 2023 wurden die stadteinwärts führenden Fahrbahnen in Richtung Innenstadt saniert.
Vom Kreuzungspunkt Schubertstraße – Augustaanlage bis zur Höhe des ehemaligen Verkehrsübungsplatzes werden in rund acht Wochen Bauzeit die Fahrbahnen grundhaft erneuert.
Geplant ist, die stark beanspruchte Straße auf einer Gesamtlänge von circa 1,5 km bis zu etwa 28 cm abzufräsen. Das dabei anfallende Material soll in großen Teilen aufbereitet und Teil der neuen Fahrbahnkonstruktion werden. Dieses Verfahren ist besonders nachhaltig und dient zudem der Kostenersparnis, da das Material direkt vor Ort aufbereitet und wieder verwendet werden kann.
Die Bauausführung erfolgt unter Sperrung der beiden stadtauswärtsverlaufenden Fahrspuren. Der motorisierte Individualverkehr wird ab der Kreuzung Augustaanlage – Schubertstraße auf die stadteinwärts führende Spur gelenkt und so bis zur Höhe des Verkehrsübungsplatzes geleitet. Dort werden die Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Heidelberg fahren wollen, wieder zurück auf die reguläre Fahrspur geleitet.
Der von Heidelberg kommende motorisierte Individualverkehr wird während der gesamten Bauzeit nicht von der Wilhelm-Varnholt-Allee bzw. am Planetarium nach links in die Schubertstraße einbiegen können. Ein Überfahren des Kreuzungsbereichs Seckenheimer Straße – Schubertstraße wird in beiden Fahrtrichtungen nicht möglich sein. Der Straßenbahnverkehr ist von diesen Sperrungen nicht betroffen und wird weiterhin uneingeschränkt fahren können. Ebenfalls wird ein direktes Ein- bzw. Ausfahren in das Gewerbegebiet Fahrlach für die Dauer der Maßnahme nicht möglich sein. Hier werden die Verkehrsteilnehmer gebeten, dieses Gebiet via B36 / Ludwigshafener Straße – Fahrlachstraße anzufahren.
Die untenstehende Grafik zeigt, wie die Verkehrsteilnehmer über das Baufeld geleitet werden. Der magentafarbene Bereich zeigt das Baufeld auf. Die grüne Linie gilt für die Verkehre, die von Osten her Mannheim anfahren. Hier ist ein Abfahren in das Gewerbegebiet Eastside weiterhin möglich. Ebenfalls das Abbiegen in Richtung Schubertstraße sowie das Weiterfahren in Richtung Augustaanlage / Innenstadt. Der stadtauswärtsfahrende Verkehr wird ab der Kreuzung Augustanlage / Schubertstraße / Seckenheimer Straße auf die stadteinwärts führende Fahrspur umgeleitet. Auf Höhe des ehemaligen Verkehrsübungsplatzes wird dieser wieder auf die eigentliche Fahrspur in Richtung Heidelberg zurückgeführt.
Trotz der Maßnahme bleibt die Mannheimer Innenstadt weiterhin dauerhaft erreichbar. Weiträumig aufgestellte Hinweistafeln sowie eine großräumige Umleitungsbeschilderung werden den motorisierten Individualverkehr frühzeitig auf die Sperrung hinweisen und entsprechend umleiten. Dennoch ist im Baustellenbereich mit verkehrlichen Beeinträchtigungen zu rechnen.
Die voraussichtlichen Projektkosten belaufen sich auf rund 3,5 Millionen Euro.