Wichtiger Schritt für Otto-Bauder-Anlage
Die Verwaltung bringt die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers auf dem Gelände der ehemaligen Otto-Bauder-Sportanlage in Seckenheim voran. Der Gemeinderats-Ausschuss für Umwelt und Technik hat den Entwurf des Bebauungsplans „Otto-Bauder-Anlage“ gebilligt, derzeit läuft die öffentliche Beteiligung zum Bebauungsplan.
Baubürgermeister Ralf Eisenhauer betont: „Auf der ehemaligen Sportanlage entsteht ein lebenswertes, zukunftsorientiertes Stadtquartier mit 280 Wohnungen. Es wird dabei nicht nur Wohnraum geschaffen, sondern ein attraktives Umfeld für zukünftige Bewohnerinnen und Bewohner gestaltet. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz der Quartiersentwicklung verfolgt. Ziel ist die Realisierung eines Quartiers, das den Anforderungen moderner Stadtentwicklung gerecht wird und Raum für Gemeinschaft und Zukunft bietet. Vorgesehen ist ein vielfältiger Wohnungsmix aus Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern und Doppelhäusern, darunter auch preisgünstiger Mietwohnraum in den Mehrfamilienhäusern.“
Das neue Quartier wird durch zahlreiche neue und vorhandene Grünflächen, den umfangreichen Erhalt wertvoller Bäume sowie neue Baumpflanzungen geprägt sein. Ein zentraler, grüner Quartiersplatz, öffentliche Grünanlagen und nachhaltige Regenwasserversickerung sollen zu einer hohen Aufenthaltsqualität und zu einem angenehmen Stadtklima beitragen. Zudem werden wichtige Lebensräume für Fledermäuse, Vögel und Mauereidechsen erhalten oder durch Ausgleichsmaßnahmen im Plangebiet und Umfeld ersetzt.
Hintergrund:
Die Fläche wurde seit 1949 als Sportanlage genutzt. Nach der Neuordnung der Sportstätten in Seckenheim kann das Gelände nun für dringend benötigten Wohnungsbau im Innenbereich genutzt werden. Damit wird zusätzlicher Wohnraum geschaffen, ohne neue, bislang unbebaute Flächen in Anspruch zu nehmen. Auf dem rund 5,9 Hektar großen Areal sollen künftig bis zu 280 Wohnungen entstehen.
Das Quartier wird über die Wildbader Straße sowie über einen neuen Anschluss an die Neuostheimer Straße erschlossen. Ergänzt wird das Angebot durch ein dichtes Netz an Geh- und Radwegen sowie eine geplante Mobilitätsstation mit unterschiedlichen Angeboten (Carsharing, E-Ladesäule sowie einer Fahrradverleihstation). Der nördliche Bereich mit Doppel- und Reihenhäusern soll weitgehend autofrei bleiben.
Das Areal befindet sich derzeit vollständig im städtischen Eigentum und soll an die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP veräußert werden. Planung und Bau der Mehrfamilienhäuser sollen durch die ebenfalls städtische Tochter GBG umgesetzt werden.
Weitere Informationen zum umfangreichen Planungs- und Beteiligungsprozess finden Sie hier.