Waldhof: Platzwart für Seppl-Herberger-Platz

Der Seppl-Herberger-Platz auf dem Waldhof-West hat jetzt einen eigenen Platzwart. Er soll dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und den Platz gemeinsam mit den Menschen vor Ort weiterzuentwickeln.


„Der Seppl-Herberger-Platz ist ein identitätsstiftender Ort für den Waldhof“, betont Oberbürgermeister Christian Specht und ergänzt: „Dass wir dort jetzt dank der völlig neuartigen Zusammenarbeit des Mannheimer Quartiermanagement e.V., des Jobcenters und eines Waldhöfer Traditionsunternehmens einen Platzwart haben, zeigt die Bedeutung dieses Ortes und wird ihn nachhaltig aufwerten. Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Malermeister Heiko Jäger.“


Der neue Platzwart Dieter Ewald ist ab sofort regelmäßig auf dem Platz anzutreffen. Er unterstützt beim Verhindern und Beseitigen von Verschmutzungen, kümmert sich um kleinere Instandhaltungsarbeiten und steht als Ansprechperson für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Damit ergänzt er bestehende Angebote der Stadt und stärkt die alltägliche Pflege und Aufmerksamkeit im Quartier.


„Mit dem neuen Platzwart sind wir im Quartier präsent und ansprechbar“, erklärt Dr. Tobias Vahlpahl, Geschäftsführer des Mannheimer Quartiermanagement e.V. „So können wir schneller und unkomplizierter auf Entwicklungen und Bedarfe vor Ort reagieren.“


Das Projekt wird im Rahmen der Quartiersarbeit gemeinsam mit lokalen Partnern umgesetzt und verbindet arbeitsmarktpolitische Ansätze mit konkreten Verbesserungen im Stadtteil: Der neue Platzwart ist beim Waldhöfer Malerbetrieb Heiko Jäger angestellt. Weil die Lohnkosten seines Mitarbeiters teilweise vom Jobcenter getragen werden, stellt ihn Heiko Jäger anteilig kostenfrei als Platzwart für den Seppl-Herberger-Platz zur Verfügung.


„Mir ist wichtig, dass wir im Stadtteil selbst Verantwortung übernehmen“, sagt Jäger. „Der Platzwart ist fast jeden Tag draußen und kümmert sich – das sieht man direkt. So entsteht Schritt für Schritt ein besseres Miteinander auf dem Platz.“


Jäger ist mit seinem Malerbetrieb auf dem Waldhof verwurzelt und engagiert sich seit vielen Jahren für den Stadtteil, unter anderem als Vorsitzender des Kleintierzüchtervereins „Goggelrobber“.

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