Waldfriedhof Rheinau feiert 125. Jubiläum
Am Freitag, den 25. September, begangen die Friedhöfe Mannheim und die Interessengemeinschaft Friedhof Rheinau e. V. (IFR) das 125-jährige Bestehen des Rheinauer Friedhofs mit einem feierlichen Festakt und vielseitigem Führungsprogramm.
„Ohne das große ehrenamtliche Engagement wäre dieser Friedhof nicht in einem so modernen Zustand – angefangen beim Neu- und Umbau der Trauerhalle, über die Friedhofsglocke, elektronische Türschlösser der Toilettenanlagen, bis zur Wegebeleuchtung an schwer einsehbaren Bereichen. Vielen Dank für so viel Einsatz!“, lobte die Erste Bürgermeisterin Prof. Dr. Diana Pretzell den Friedhof in Rheinau als Paradebeispiel für einen lebendigen Friedhof und würdigte vor allem die herausragende Rolle der IFR und deren Vorsitzendem Kurt Kubinski.
Kurt Kubinski hob in seiner Rede die unverzichtbare Rolle von kommunalen Friedhöfen hervor: auf individueller Ebene als wichtige soziale Begegnungsstätte und Identifikationsstifter, aber auch gesamtgesellschaftlich als unverzichtbare grüne Lungen angesichts der immer deutlicheren Spuren des Klimawandels. „Wir hoffen, dass die Institution Friedhof trotz vielfach geforderter alternativen Bestattungsmöglichkeiten immer ein fester Bestandteil im Leben und Alltag der Bevölkerung bleiben wird und wollen daher den Erhalt und die Wandlung des Friedhofs auch in Zukunft unterstützen und seine Attraktivität weiter steigern“, so der erste Vorsitzende der IFR.
„Der Waldfriedhof ist mehr als eine zeitgemäße Ruhestätte – er ist grüner Lern- und Bildungsort, soziale Begegnungsstätte und kulturelle Bühne in einem.“ Das betonte Andreas Adam, Leiter der Friedhöfe Mannheim, bei der Vorstellung des neuen Bestattungsangebots. Unter den insgesamt zehn Friedhöfen in Mannheim nimmt der Waldfriedhof damit eine Vorreiterrolle ein und präsentiert sich als moderner, zukunftsfähiger Ort für die Rheinauer Bevölkerung.