Soziales -

Spatenstich "Jung und Alt am See"

Mit einem symbolischen Spatenstich beginnen die Bauarbeiten für das generationenübergreifende Projekt „Jung und Alt am See“ der Theodor-Fliedner-Stiftung im Stadtteil Neckarau. Auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen bis Herbst 2027 33 Wohnungen für Betreutes Wohnen sowie eine Kindertagesstätte.

Bereits Anfang Februar stellte sich die Theodor-Fliedner-Stiftung bei einer Informationsveranstaltung im Stadtökologischen Zentrum als neue Nachbarin im Quartier vor und informierte über das Bauvorhaben. Zukünftig bietet eine kleine Baustellen-Newsseite Einblicke in den aktuellen Baufortschritt: https://www.theodor-fliedner-haus.de/betreutes-wohnen/jung-und-alt-am-see-neckarau/


„Das Projekt der Theodor Fliedner Stiftung fördert nicht nur den Austausch zwischen Jung und Alt, es ist auch ein Ort der Begegnungen und fördert den Zusammenhalt zwischen den Generationen. Im Vordergrund bleibt jedoch die Schaffung der häuslichen Umgebung für ältere Menschen und deren Bedürfnisse sowie wohnortnahe Kinderbetreuung. Die Stiftung hat zwischenzeitlich einen erfahrenen und etablierten Kita-Träger ausgewählt. Eine Vorstellung ist für Ende Juni geplant“, so Thorsten Riehle, Bürgermeister und Stiftungsratsvorsitzender der Fliedner Stiftung.
 
Stadt fördert Kita-Bau mit 3,4 Millionen Euro
 
Die Stadt Mannheim fördert den Bau der Kindertagesstätte mit rund 3,4 Millionen Euro. Die entsprechenden Mittel stehen im aktuellen Haushalt zur Verfügung. Die Vermietung der siebengruppigen Kita mit Ganztagesbetreuung wird an einen gemeinnützigen Träger erfolgen. Die Grundrisse sind für eine möglichst flexible Nutzbarkeit als Krippen- und Kindergartengruppen ausgelegt, damit zukünftig Anpassungen zwischen beiden Angeboten vorgenommen werden können.
 
Dirk Grunert, Bürgermeister Bildung, Jugend, Gesundheit betont: „Mit diesem innovativen Projekt schaffen wir Betreuungsplätze für Kinder und setzen zugleich auf ein nachhaltiges Konzept, das Kinderbetreuung und das Miteinander der Generationen verbindet. Kinder profitieren von einem lebendigen Umfeld, in dem Begegnungen mit älteren Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag gehören – beides wichtige Bausteine für eine familienfreundliche und lebenswerte Stadt.“


Betreutes Wohnen – Selbständigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter
 
Der Neubau wird 33 barrierefreie Wohnungen mit einem bis vier Zimmern und Wohnflächen zwischen 45 bis max. 95 Quadratmetern zur Miete umfassen. Die Besonderheit dieser Wohnform besteht in einem ergänzenden Servicevertrag. Die Ausgestaltung der Hilfen und Unterstützungsleistungen orientiert sich dabei an den persönlichen Bedürfnissen der Bewohner*innen.
 
„Mit unserem Angebot an Betreutem Wohnen ermöglichen wir Senior*innen ein hohes Maß an Selbständigkeit bis ins hohe Alter. Die Angebote des täglichen Bedarfs im Stadtteil und das Umfeld rund um den Stollenwörthweiher bieten Wohnen mit hoher Lebensqualität und Freizeitwert“, so Marcus Miertsch, Geschäftsführer der Theodor Fliedner Stiftung.
 
Zwei L-förmige Baukörper auf naturnahem Grundstück
 
Charakteristisch sind die zwei L-förmigen Baukörper, die sich in das Betreute Wohnen auf süd-östlicher Seite und in die Kindertagesstätte im nord-westlichen Teil des Grundstücks aufteilen. Die einander zugewandten Foyerbereiche sowie der Innenhof ermöglichen Interaktion und Begegnung zwischen Senior*innen und Kindern. Gleichzeitig ist das Gebäudeensemble so gestaltet, dass es auch Rückzugsräume bzw. gesicherte Spielbereiche bietet, die nur den Bewohner*innen bzw. nur den Kindern und ihren Betreuer*innen vorbehalten sind. Das Gebäude erfüllt ökologische Vorgaben zu Dach- und Fassadenbegrünung und Nutzung erneuerbarer Energien.
Für Bäume, die dem Neubau zwingend weichen müssen, sind Ersatzpflanzungen vorgesehen. Die Realisierung des Bauvorhabens erfolgt in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und unter baumschutzfachlicher Begleitung.
 
Die Alberichstraße 100-102 ist eines der letzten unbebauten Grundstücke im Stadtteil Niederfeld. Das rund 6000 Quadratmeter große Grundstück ist seit Beginn der Erschließung des Niederfelds Anfang der 1980er Jahre im Bebauungsplan für eine Bebauung ausgewiesen. Konkret sieht der Bebauungsplan hier eine „Gemeinbedarfsfläche“ vor. Der von der Theodor Fliedner Stiftung geplante Neubau einer Kindertagesstätte sowie eines Betreuten Wohnens bildet daher in der Entwicklung des Stadtteils einen baulichen Abschluss an dessen westlichen Rand.

Über die Theodor Fliedner Stiftung
 
Die Theodor Fliedner Stiftung unterhält in Mannheim mehrere Einrichtungen der Altenhilfe. Neben dem Seniorenpflegeheim Theodor Fliedner Haus in Feudenheim mit 90 Heimplätzen bietet die Stiftung 15 Tagespflegeplätze sowie zwei Anlagen für Betreutes Wohnen in Feudenheim und Wallstadt mit 27 beziehungsweise 25 Wohnungen an. Die dritte Wohnanlage auf Turley verfügt über 36 Wohnungen.
 
Die Stiftung geht zurück auf den evangelischen Kirchen- und Hospitalfonds, in dem seit 1822 das Vermögen der evangelischen Kirchengemeinde Mannheim zusammenfasst ist. Sie ist eine kommunalnahe rechtlich selbständige Stiftung des öffentlichen Rechts. Ihre historischen Wurzeln werden im Stiftungsrat deutlich, der hälftig auf Vorschlag der evangelischen Kirche und der Stadt Mannheim besetzt ist.
  
Theodor Fliedner Stiftung, Theodor-Storm-Str. 100, 68259 Mannheim, E-Mail: jung-alt-see@theodor-fliedner-haus.de
 
https://www.theodor-fliedner-haus.de/

 

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