Soziales -

Neues Stiftungsmanagement

Ganz gleich, ob Angebote für Senior*innen im Stadtteil, Unterstützung von Menschen mit Beeinträchtigungen oder die Förderung von Kunstschaffenden – viele Menschen haben den Wunsch, zu Lebzeiten oder mit ihrem „letzten Willen“ Themen und Projekte, denen sie sich verbunden fühlen, in ihrer Heimatstadt mitzugestalten und zu fördern.
 
Um diese Art persönlichen Engagements zu realisieren und eine lebendige Stadtgesellschaft mitzuprägen, haben Bürger*innen die Möglichkeit, der Stadt Mannheim zu Lebzeiten oder nach dem Tode als Erbschaft einen Teil ihres Vermögens zu hinterlassen. Auch Zustiftungen in das vorhandene Grundstockvermögen einer bereits bestehenden Stiftung in städtischer Verwaltung eröffnen diese Möglichkeit. Für die Stadt Mannheim sind Wunsch und Wille der Zuwendungsgebenden dabei das oberste Leitmotiv. Schenkungen und Erbschaften werden durch die Stadt Mannheim sicher angelegt und für den festgelegten Zweck ganz im Sinne der Zuwendungsgebenden eingesetzt.
 
Mit der Neueinrichtung eines Stiftungsmanagements im Dezernat für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur, soll diese Möglichkeit des Engagements zukünftig stärker bekannt gemacht werden. Das Stiftungsmanagement fokussiert zunächst auf soziale und kulturelle Zwecke. Langfristig ist eine Ausweitung auf ein stadtweites Stiftungsmanagement angedacht.
 
Bürgermeister Thorsten Riehle betont: „In der eigenen Stadt etwas Gutes bewirken und der Gesellschaft ‚etwas zurückgeben‘, dieses Bedürfnis wohnt vielen Menschen inne. Mit diesen Menschen möchten wir stärker als bislang in Kontakt treten, um uns gemeinsam darüber auszutuschen, wie sich gemeinwohlorientierte Themen und Projekte am besten unterstützen lassen. Mit der Neueinrichtung eines Stiftungsmanagements in meinem Dezernat bieten wir dafür eine Anlauf- stelle. Auf dem Neujahrsempfang der Stadt Mannheim am 6. Januar 2026 wollen wir erstmals das Stiftungsmanagement einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.“
 
Als Stiftungsmanagerin konnte Beate Spiegel gewonnen werden. Beate Spiegel baute 1997 die Klaus Tschira Stiftung gGmbH mit auf und war über viele Jahre hinweg bis 2022 deren Geschäftsführerin. Sie bringt profunde Kenntnisse im Stiftungsrecht, der Stiftungslandschaft und regionaler Netzwerke mit.
 
Kontakt des Stiftungsmanagement im Dezernat für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur
 
Beate Spiegel
Rathaus E5 | 68159 Mannheim
Tel.: +49 621 293 9344
E-Mail: Beate.Spiegel@mannheim.de
Sprechzeiten: Montag und Mittwoch jeweils von 8.30 bis 13 Uhr oder nach Vereinbarung
 
Beate Spiegel informiert Zuwendungsinteressierte zu gemeinwohlorientierten Projekten sowie über Abläufe und Vorgehensweise.
 
Hintergrund
 
Das Dezernat für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur vergab im Jahr 2024 rund 37.000 Euro aus Stiftungen, Erbschaften und Schenkungen an gesellschaftliche und soziale Einrichtungen für wohltätige und gemeinnützige Zwecke. (Link zur Pressemitteilung)
 
Konkret gehören zum Geschäftsbereich des Dezernates vier rechtlich selbständige Stiftungen. Dies sind neben den zwei operativ tätigen Stiftungen, der Theodor Fliedner Stiftung und dem Katholischen Bürgerhospital, zwei sogenannte Förderstiftungen, die Vereinigte Jüdische Erinnerungsstiftung und die Vereinigte Wohltätigkeitsstiftung. Außerdem kann das Dezernat aus insgesamt 17 Erbschaften und Schenkungen mit einem Vermögen von insgesamt ca. acht Millionen Euro – bei denen zum Teil jedoch laut Schenkungszweck nur Zinserträge ausgeschüttet werden dürfen – verfügen.
 
Insgesamt werden in der Verwaltung der Stadt, bzw. des Fachbereichs Finanzen, Steuern, Beteiligungscontrolling 55 Erbschaften und rechtlich unselbständige Stiftungen treuhänderisch verwaltet.
 
Mehr Informationen unter www.mannheim.de/stiftungsmanagement

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