Bildung & Wissenschaft -

Neue naturwissenschaftliche Fachräume am LFG

Stadt Mannheim investiert rund 1,9 Millionen Euro 

 

Mit einer feierlichen Veranstaltung sind am 30. September 2026 die neuen naturwissenschaftlichen Fachräume am Ludwig-Frank-Gymnasium eingeweiht worden. Die Stadt hat rund 1,9 Millionen Euro in die beiden neuen Räume investiert, die ab diesem Schuljahr bereits genutzt werden können. Damit wird der naturwissenschaftliche Fachbereich der Schule zukunftsorientiert erweitert und an die gestiegenen Schülerzahlen sowie die Anforderungen moderner Unterrichtsformen angepasst.

„Mit den neuen Fachräumen investieren wir ganz bewusst in Bildung und damit in die Zukunft unserer Stadt. Junge Menschen, die neugierig sind, Fragen stellen, experimentieren und eigene Lösungen entwickeln, sind eine wichtige Ressource für unsere Gesellschaft“, sagt Bildungsbürgermeister Dirk Grunert. „Deshalb brauchen Schülerinnen und Schüler Räume, in denen sie ihre Interessen und Fähigkeiten praktisch erproben und weiterentwickeln können. Dass dies am Ludwig-Frank-Gymnasium bereits seit vielen Jahren mit großem Engagement geschieht, zeigen nicht zuletzt die Erfolge bei ‚Jugend forscht‘.“
 

Zwei zusätzliche Fachräume für den naturwissenschaftlichen Unterricht

Mannheims größtes öffentliches Gymnasium wird derzeit von über 1.200 Schülerinnen und Schülern besucht. Aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen waren die vorhandenen naturwissenschaftlichen Fachräume flächenmäßig nicht mehr ausreichend. Mit der Zusammenlegung und Umgestaltung von jeweils zwei Klassenräumen wurden nun zwei zusätzliche Fachräume geschaffen: ein weiterer Physikraum sowie ein multifunktionaler Fachraum.

Entstanden sind Räume, die neben klassischem Fachunterricht auch eigenständiges Arbeiten, Projektarbeit, praktische Übungen sowie Demonstrationen und Experimente ermöglichen. Moderne Ausstattung wie elektromotorisch oder manuell absenkbare Schülerterminals mit Strom- und – im multifunktionalen Raum – Gasversorgung, Multimediaanschlüsse und WLAN, Demonstrations- und Schülerabzüge sowie eine umfangreiche Sicherheits- und Lüftungstechnik schaffen dafür die entsprechenden Voraussetzungen.

„Wir freuen uns sehr, unseren Schülerinnen und Schülern mit den neuen Räumen noch bessere Möglichkeiten für naturwissenschaftliches Arbeiten bieten zu können. Gerade beim Experimentieren und bei der Projektarbeit ist es entscheidend, dass Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden können – und genau dafür bieten die neuen Räume hervorragende Bedingungen“, sagt Schulleiter Stefan Weirether. „Dass wir dabei auch einen Makerspace realisieren konnten, eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, eigene Ideen praktisch umzusetzen und fächerübergreifend zu arbeiten.“
 

Investitionen in den naturwissenschaftlichen Fachbereich

Die Erweiterung ist Teil einer längerfristigen Entwicklung des naturwissenschaftlichen Fachbereichs. Bereits 2015 und 2016 stellte die Stadt rund 637.000 Euro für die Sanierung der Lehrsäle für Physik und Biologie bereit. 2017 folgten weitere 530.000 Euro für das Physikpraktikum und die Vorbereitungsräume. Mit den nun fertiggestellten Räumen wird der Fachbereich weiter ausgebaut.

Auch die Anforderungen an eine moderne und zukunftsorientierte Lernumgebung spielten bei der Planung eine wichtige Rolle. Die neuen Räume ergänzen den bestehenden fachspezifischen Gebäudetrakt und schaffen eine zeitgemäße Lernumgebung für naturwissenschaftlichen Unterricht. Auch bisherige Flurbereiche sollen künftig Möglichkeiten für soziale Interaktion sowie Einzel- und Kleingruppenarbeit bieten.
 

Unterstützung durch außerschulische Partner

Bei der Ausstattung eines der neuen naturwissenschaftlichen Räume erhielt die Schule zudem einen nennenswerten Betrag durch die KSB-Stiftung und den VDI Nordbadisch-Pfälzischer Bezirksverein e.V. Damit konnte unter anderem ein Makerspace realisiert werden. Auch die Firma Office Mix, unterstützte die Schule bei der Anschaffung von Fachmöbeln.

Die Unterstützung durch außerschulische Partner ergänzt damit die Investitionen der Stadt und ermöglicht zusätzliche Angebote für Schülerinnen und Schüler. 
 

MINT-freundliche Schule

Das LFG ist als MINT-freundliche Schule, NwT-Pilotschule und „Jugend forscht Schule 2024“ darauf ausgerichtet, mathematisch, naturwissenschaftlich, technisch und an Informatik interessierten Schülerinnen und Schülern von Klasse 5 bis zum Abitur entsprechende Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

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