Heimspiel 7
Dauer: 23. Oktober 2026 bis zum 2. Februar 2027
PORT25 - Raum für Gegenwartskunst (Erdgeschoß), Hafenstraße 25
Von Fotografie, Malerei, Zeichnung und Grafik über Stahlarbeiten und Keramik bis hin zu installativen und konzeptuellen Arbeiten – das Kulturamt Mannheim präsentiert in der mittlerweile siebten Ausgabe seiner Ausstellungsreihe „HEIMSPIEL“ aktuelle Kunstankäufe und macht die Vielfalt der Bildenden Kunst in Mannheim sichtbar. Der Charakter der einzelnen Ausstellungen ist immer wieder anders und bietet neue Anknüpfungspunkte. Die Werkschau eröffnet Einblicke in unterschiedlichste künstlerische Perspektiven, vereint etablierte Positionen und Neuentdeckungen.
„Die Ausstellungsreihe HEIMSPIEL würdigt die Qualität und Vielfalt der Bildenden Kunst, die hier entsteht, und gibt den Künstler*innen unserer Stadt eine wichtige Plattform. Die Ankäufe des Kulturamtes machen diese Arbeiten dauerhaft sichtbar und stärken zugleich die lokale Szene. Denn eine lebendige Kunststadt braucht Orte, an denen ihre künstlerischen Positionen entdeckt, vermittelt und diskutiert werden“, betont Kulturbürgermeister Thorsten Riehle.
„Die Kunstankäufe würdigen die künstlerische Arbeit vor Ort und sichern ausgewählte Werke für die Zukunft. Bisher konnten 68 Mannheimer Künstler*innen unmittelbar und direkt durch einen Ankauf unterstützt werden. Mit HEIMSPIEL machen wir diese Arbeiten zugänglich und laden dazu ein, die Vielfalt der Mannheimer Kunstszene zu entdecken“, ergänzt Kulturamtsleiterin Ewa Wojciechowska.
HEIMSPIEL 7 zeigt Werke von
Emmanuel Boos, Jana Bißdorf, Rüdiger Krenkel, Fabian Widukind Penzkofer, Gaby Peters, Sonja Scherer und Mehrdad Zaeri
Bei Emmanuel Boos trifft geometrische Strenge auf die Unberechenbarkeit des keramischen Prozesses. Der archetypische Quader wird zum Ausgangspunkt eines poetischen Spiels mit Ordnung, Stabilität und Zufall.
In Jana Bißdorfs inszenierter Fotografie erzeugt die intensive Farbigkeit und die Überlagerung der Motive eine faszinierende, zugleich irritierende Bildwirkung zwischen ästhetischer Schönheit und ökologischer Mahnung.
Fabian Widukind Penzkofer lotet unter dem Einsatz von Stickerei, und Stoffcollage Schnittstellen von pflanzlichem, menschlichem Leben, sowie Robotik aus. Die Werke changieren zwischen Tafelbild und Relief zwischen Malerei und Plastik.
In Rüdiger Krenkels Skulptur konzentrieren sich zwei gegenläufige Wellenbewegungen zu einem organischen Gebilde. Krenkel entwickelt aus dem Gegensatz von Auf- und Abwärtsbewegung ein spannungsvolles Wechselspiel zwischen Gegenläufigkeit und Synchronität.
Sonja Scherer verdichtet Farbe, Linie und Zeichen zu einer atmosphärisch offenen Bildsprache. Scherers intensive Auseinandersetzung mit asiatischer Kunst, insbesondere mit chinesischer und japanischer Bild- und Schriftkultur, prägt auch ihr malerisches Werk.
Die spielerisch humorvollen Objekte von Gaby Peters verkehren und verfremden ihren vermeintlich technischen Zweck. Ihre kinetischen Apparaturen bewegen sich im Spannungsverhältnis von technischer Logik und poetischer Absurdität.
Ein besonderer Schatz, der im Rahmen von HEIMSPIEL 7 gezeigt wird, ist eine frühe Zeichnung von Mehrdad Zaeri.
Eröffnung
- Freitag, 23. Oktober 2026, um 19 Uhr
- Grußwort: Thorsten Riehle, Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit, Soziales und Kultur
- Einführung: Carolin Ellwanger, Beauftragte für Bildende Kunst, Kulturamt der Stadt Mannheim
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