Umwelt & Verkehr -

Erfolgreicher Tag der Artenvielfalt

Am 13. und 14. Juni 2026 fand in Mannheim der 18. „Tag der Artenvielfalt“ statt. 1.250 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die vielfältigen Naturschätze der Stadt zu erkunden und mehr über den Schutz heimischer Tier- und Pflanzenarten zu erfahren. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Exkursionen, Führungen und Mitmach-Aktionen bot das Veranstaltungswochenende spannende Naturerlebnisse für Menschen jeden Alters.

Bei einer Walderkundung im Dossenwald erhielten die Teilnehmer umfassende Einblicke in die ökologischen Zusammenhänge des Waldes. Auf der Deponie Friesenheimer Insel standen geschützte Arten wie die Mauereidechse und die Wechselkröte im Mittelpunkt, daneben konnten Vogel- und Insektenarten beobachtet werden. Hier erfuhren die Teilnehmer, wie sich der Ausbau der Deponie mit der Förderung der biologischen Vielfalt und dem Schutz von Arten sinnvoll verbinden lässt. Die Öffnung vieler Natur- und Gemeinschaftsgärten bot den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, naturnahes Gärtnern kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und gleichzeitig die Bedeutung von Artenschutz und Biodiversität im eigenen Garten besser kennenzulernen. 

Eine Führung über das Klärwerk Mannheim zeigte, wie naturnahe Begrünung, Teiche und weitere Lebensräume einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Flora und Fauna leisten. Bereits zu einer festen und beliebten Tradition entwickelt haben sich die Waldkonzerte im Käfertaler Wald, die Natur und Kultur auf besondere Weise miteinander verbinden.

Der Stadtteilspaziergang „Mehr Grün, weniger Grau“ zeigte den Teilnehmern wie Artenvielfalt und Klimaanpassung Hand in Hand gehen. Die Tour ging durch das Glücksteinquartier, welches viele grüne Orte bietet, die im Alltag oft übersehen werden, aber eine wichtige Rolle für die Kühlung der Stadt spielen und als Lebensräume und Nahrungsquelle für Tiere und Insekten dienen.

Ein wichtiger Bestandteil des Programms waren zudem die zahlreichen Angebote für Kinder und Familien. Spielerisch und praxisnah konnten junge Naturforscher Tiere und Pflanzen kennenlernen, Lebensräume erkunden und ihr Wissen über ökologische Zusammenhänge erweitern. Die Mitmach-Angebote machten deutlich, wie interessant Umweltbildung sein kann und wie wichtig ein bewusster Umgang mit der Natur ist. Beides sind wichtige Bausteine der sich gerade in der Endabstimmung befindenden Biodiversitätsstrategie.

Organisiert wurde der „Tag der Artenvielfalt“ vom Fachbereich Klima, Natur, Umwelt der Stadt Mannheim gemeinsam mit Umweltverbänden, Vereinen sowie zahlreichen ehrenamtlichen Expertinnen und Experten. Mit großem Engagement vermittelten sie Wissen über die biologische Vielfalt vor Ort und sensibilisierten die Teilnehmer für die Bedeutung des Natur- und Artenschutzes.

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