Elektrogeräte gehören nicht in den Hausmüll
Ob elektrische Zahnbürste, Kühlschrank oder Laptop: Elektroaltgeräte dürfen nicht in den Hausmüll. Sie enthalten wertvolle Rohstoffe – aber auch gefährliche Substanzen. Altgeräte können kostenlos beim Handel oder beim Recyclinghof abgegeben werden. Enthalten die Geräte sensible Daten sollten diese vorher gelöscht werden.
Die Rückgabe ist ganz einfach
Der Einzelhandel muss Geräte kostenlos zurücknehmen. Alle Supermärkte, Discounter und Drogeriemärkte, deren Gesamtverkaufsfläche mindestens 800 m² beträgt, sind verpflichtet kleine Altgeräte (nicht größer als 25 cm Länge) wie Bügeleisen, Fön oder elektrische Zahnbürste kostenfrei zurückzunehmen. Wichtig: Für die Rücknahme müssen die Geräte nicht dort gekauft worden sein. Bei größeren Altgeräten wie Kühlschränken gilt diese Rücknahmepflicht nur bei Neukauf eines vergleichbaren Gerätes.
Auch der Recyclinghof Im Morchhof 37 und der ABG-Recyclinghof in der Max-Born-Straße 28 nehmen Elektro-Klein- und Großgeräte kostenfrei an. Elektrogroßgeräte können auch beim Sperrmüll auf Abruf angemeldet werden.
Warum ist die gesonderte Entsorgung wichtig?
Falsch entsorgte Elektroaltgeräte sind nicht nur eine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt, sondern die falsche Entsorgung hat auch wirtschaftliche Auswirkungen. Elektrogeräte enthalten wertvolle Rohstoffe, die in neuen Produkten wiedereingesetzt werden können. In manchen Elektrogeräten sind Lithium-Ionen- Batterien oder Akkus verbaut. Diese sind bei falscher Entsorgung der Elektrogeräte eine häufige Brandursache in Müllfahrzeugen oder Entsorgungsanlagen.
Zusätzliche Informationen zur richtigen Entsorgung von Elektroaltgeräten gibt es auf der städtischen Homepage unter dem Stichwort „Elektroaltgeräte“.