Umwelt & Verkehr -

Ausbau des Radwegs in der Renzstraße abgeschlossen

Der Zweirichtungsradweg in der „Renzstraße“ entlang des Unteren Luisenparks als Teil der ersten Vorrangroute im Mannheimer Radroutennetz wurde seit Ende Juli umfassend modernisiert und entscheidend aufgewertet. Die wichtige Radverkehrsverbindung zwischen der Innenstadt und dem Mannheimer Norden ist Teil des RadNETZes Baden-Württemberg. 

Im Zuge der Maßnahme wurde der Radweg zwischen der Berliner Straße und der Bassermannstraße von bislang zwei auf drei Meter verbreitert. Ein zusätzlicher Sicherheitstrennstreifen zur Fahrbahn sowie taktile Elemente zwischen Geh- und Radweg sorgen künftig für mehr Sicherheit und Orientierung. Parallel dazu wurde der Gehweg barrierefrei ausgebaut.

Erste Bürgermeisterin Diana Pretzell erklärt anlässlich des Projektabschlusses:
„Mit dem Ausbau des Radwegs in der Renzstraße stärken wir eine der wichtigsten Radverkehrsachsen Mannheims. Breitere Wege, sichere Kreuzungsbereiche und eine durchgängige Führung sorgen für mehr Komfort und Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer. Die Maßnahme zeigt beispielhaft, wie wir den Radverkehr in Mannheim Schritt für Schritt attraktiver machen und gleichzeitig die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum verbessern.“

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war die Umgestaltung des Knotenpunkts Renzstraße/Kolpingstraße. Hier wurden die Radwegeführungen optimiert, die Fahrbahn erneuert und die Lichtsignalanlage an die neue Verkehrsführung angepasst. Akustische Signalgeber sowie barrierefreie Querungsstellen mit taktilen Leitelementen verbessern zukünftig die Nutzbarkeit für Menschen mit Einschränkungen. Zudem entstand eine durchgängige Radverkehrsverbindung zwischen der Kolping- und der Renzstraße.

Darüber hinaus wurden rund 160 Meter Radweg erneuert, die Asphaltoberfläche im Bereich des ehemaligen Brüderklinikums Julia Lanz saniert sowie die Ersatz- und Nachtbushaltestelle „Theresienkrankenhaus“ barrierefrei umgebaut. Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse wurde außerdem die Werbeanlage im Bereich der Berliner Straße versetzt.

Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 550.000 Euro. Das Land Baden-Württemberg förderte das Projekt mit einem Zuschuss von 75 Prozent.

Mit dem Abschluss der Arbeiten verfügt Mannheim über eine deutlich leistungsfähigere und zukunftsfähige Radverkehrsverbindung zwischen dem Stadtzentrum und dem Norden der Stadt. Die Maßnahme leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Förderung nachhaltiger Mobilität und zur Umsetzung der städtischen Verkehrswende.

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