Asiatische Nachwuchspolitiker informieren sich

Bei einem Delegationsbesuch anlässlich der Landtagswahl Baden-Württemberg haben sich asiatische Nachwuchspolitiker in Mannheim über die Organisation und Durchführung der Landtagswahl informiert.

„Wie verhindern Sie, dass Wähler trotz Briefwahl noch einmal im Wahllokal wählen?“, oder „Jugendliche dürfen ab 16 Jahren wählen, wie informiert die Gemeinde die Jugendlichen über die Wahl und politisches Engagement in einer Demokratie?“ – das waren Fragen, die Nachwuchspolitiker aus Indien, Singapur, Malaysia oder Südkorea bei ihrem Vor-Ort-Besuch an Christian Hübel, Leiter des städtischen Fachbereichs Demokratie und Strategie, stellten.

Nach einer allgemeinen Einführung im Rathaus zur Organisation und Durchführung der Wahl in Mannheim ging es ans Elisabeth-Gymnasium, um die Wahl live zu erleben. Der Wahlvorstand am Elisabeth-Gymnasium, Hans-Martin Fabriz, erläuterte den konkreten Ablauf von der Eröffnung des Wahllokals über den Wahlvorgang (Prüfung der Wahlberechtigung, Aushändigung der Unterlagen, Einwerfen des Wahlumschlags in die Wahlurne) bis zur Auszählung am Abend und die Feststellung des vorläufigen Endergebnisses.

Die Nachwuchspolitiker zeigten sich begeistert, vor allem vom ehrenamtlichen Engagement der knapp über 1.800 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, aber auch vom Einsatz des Technischen Hilfswerks beim Transport der Wahlurnen. „Dieser Austausch soll virtuell fortgesetzt werden, um zu erfahren, wie es gelingen kann, mehr junge Menschen für die Demokratie zu gewinnen und was Vertrauen in politische Prozesse föredert,“ so Christian Hübel.

Die Delegation war auf Einladung der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) unter Leitung von Andreas Klein, Regionaldirektor KAS Singapur, in Mannheim. Weitere Stationen der Nachwuchspolitiker sind die Landeshauptstadt Stuttgart, die Landeszentrale für politische Bildung und die Standortförderungsagentur BW-International.

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