Die Europapolitik hat längst direkten Einfluss auf die Arbeit von Kommunalverwaltungen – rund 85 % der Rechtsakte in Deutschland beruhen auf europäischen Regelungen, und etwa 70 % der EU-Entscheidungen betreffen kommunale Belange.
Ob kurvig oder dünn, groß oder klein - Fakt ist, dass die Werte einer Gesellschaft ihr Schönheitsideal stark prägen. Frauen* sind in erheblichem Maße diesem enormen Druck ausgesetzt. Sie greifen immer mehr zu extremen Methoden, um diesen Idealen zu entsprechen. Millionen, wenn nicht Milliarden von Frauen* eifern ihren Vorbildern nach: zwingen sich zu extremen Diäten, enden schlimmstenfalls in einer Essstörung.
Frauenministerkonferenz vereinbart Appell gegen Sexismus
Die Frauen- und Gleichstellungsministerinnenkonferenz der Länder hat sich bei ihrem Treffen in Deidesheim mit einem Appell gegen Sexismus an die Öffentlichkeit gewandt.
Im Rahmen der 29. GFMK haben sich die Gleichstellungsministerinnen und -minister, Senatorinnen und -Senatoren mit einem Appell gegen Sexismus an die Öffentlichkeit gewandt. Für die Landesregierung Baden-Württemberg hatte Staatssekretärin Bärbl Mielich an der zweitägigen Konferenz teilgenommen.
Hier der Appell im Wortlaut:
„In unserer Gesellschaft darf es keinen Platz für Sexismus geben.
Wir fordern daher alle Bürgerinnen und Bürger, sowie die Vertreterinnen und Vertreter aller gesellschaftlicher Bereiche – von Wirtschaft, Verwaltung, Politik, Medien, Kultur und Sport – auf:
Werden Sie aktiv! Mischen Sie sich ein! Sprechen Sie es an, wenn Sie Sexismus beobachten! Zeigen Sie jeder Form von offenem und verdecktem Sexismus die Rote Karte! Unterstützen Sie die Betroffenen! Fordern Sie auch andere auf, sich gegen Sexismus zu stellen!
Sexismus betrifft uns alle.
Sexismus können wir nur gemeinsam wirksam bekämpfen.“
Den Vorsitz der diesjährigen Frauen- und Gleichstellungsministerinnenkonferenz (GFMK) am 6. und 7. Juni hatte Rheinland-Pfalz inne. Die auf der zweitägigen Konferenz beschlossenen Maßnahmen tragen dazu bei, bestehende Benachteiligungen von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen abzubauen.
Pressemitteilung des Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz des Landes Rheinland-Pfalz
Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg: Gleich Chancen für Frauen und Männer