In Deutschland leben gegenwärtig über eine Million Menschen mit dementiellen Erkrankungen. Besonders die wegen der steigenden Lebenserwartung zunehmenden Fälle der Alzheimer-Krankheit könnten Prognosen zufolge dazu führen, dass sich diese Zahl bis zum Jahr 2050 verdoppelt. Mit der (nach 2009 und 2014) vorliegenden dritten Ausgabe einer Informationsbroschüre zu diesem Thema entsprechen wir dem steigenden Bedarf der Bürgerinnen und Bürger.
MaJunA (Mannheimer Junge Alte) ist ein gemeinnütziger, eingetragener Verein mit dem Ziel der Förderung und Umsetzung von gemeinschaftlichen Leben und selbstbestimmtem Wohnen für aktive Senioren in Mannheim.
Es gibt bisher zwei "MaJunA-Häuser" in Mannheim:
- Mainstraße 34 (Neckarstadt Ost) und
- Karlsberger Weg 15 (Schönau).
Was uns dabei wichtig ist:
- Mietwohnungen statt Eigentum - damit das gemeinschaftliche Wohnen für die Einzelnen erschwinglich bleibt, und das Konzept des gemeinschaftlichen SENIOREN-Wohnens dauerhaft erhalten bleibt, und nicht durch Vererbung und ggf. Verkauf nach wenigen Jahren beendet ist.
- Eine Wohnform verwirklichen, in der eine gesunde Balance zwischen Individualität und Gemeinschaft möglich ist
- Durch vielfältige, gemeinsame Aktivitäten verschiedene Interessen, Kreativität und geistige wie körperliche Beweglichkeit fördern
- Bereitschaft zu Verantwortlichkeit für die Gemeinschaft, unter Wahrung von gegenseitigem Respekt und Akzeptanz der Grenzen jedes Einzelnen
- Öffnung nach außen: viele unserer Mitglieder wohnen auch weiterhin in ihrem bisherigen Domizil und beteiligen sich gerne an unseren Aktivitäten
Wir sind das einzige gemeinschaftliche Wohnprojekt, das bereits seit 2004 ausschließlich von und für Senioren über einen gemeinnützigen Verein getragen wird, und alle gemeinschaftlichen Aktivitäten von den Vereinsmitgliedern selbst angeboten, organisiert und durchgeführt werden.
Unter Umgebungslärm versteht man unerwünschte oder gesundheitsschädliche Geräusche im Freien, die durch Aktivitäten von Menschen verursacht werden, einschließlich des Lärms, der von Verkehrsmitteln, Straßenverkehr, Eisenbahnverkehr, Flugverkehr sowie Geländen für industrielle Tätigkeiten ausgeht.
SWK steht für Solidarischer Wohn- und Kulturraum. Solidarität bedeutet für uns gemeinsames Handeln, gegenseitige Unterstützung und respektvoller Umgang. In einem solidarischen Wohn- und Kulturraum wollen wir mit- und nicht neben- oder gegeneinander wohnen und leben. Solidarität ist unsere Antwort auf Vereinzelung, Konkurrenz, Unterdrückung und Diskriminierung.
Die Gruppe wid durch die wohnprojekt+ beratung und entwicklung GmbH betreut. Die Planungen erfolgten durch Striffler Architekten. Die Gruppe IV ist eng verzahnt mit der Gruppe "Krämerhof".
Die Gruppe vereint das Bauen mit erhaltenswertem Bestand mit Neubau und Generalsanierung und wird betreut durch die wohnprojekt+ beratung und entwicklung GmbH. Die Planungen erfolgten durch Löffler und Schmeling Architekten.