Barrierefreier Ausbau der Haltestelle Hauptfriedhof

Planfeststellungsverfahren nach § 28 Personenbeförderungsgesetz (PBefG)
Barrierefreier Ausbau der Haltestelle Hauptfriedhof

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) möchte die Straßenbahnhaltestelle Mannheim-Hauptfriedhof modern und vollständig barrierefrei zur Verkehrswende ausbauen. Im Zuge der Maßnahme wird die Zuwegung und die Verknüpfung zu anderen öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zum Fußwegenetz barrierefrei hergestellt. Für Linienerweiterungen und Betriebsstörungen werden die Bushaltestellen, die Wendeschleife und das Abstellgleis angepasst. In der Folge ergeben sich Anpassungen der Trassierung, des Straßenraums, des Rad- und Fußwegenetzes und der dazugehörigen Unterführung.
Der Ausbau der Haltestelle bietet eine Grundlage für eine verbesserte ÖPNV Erschließung des wachsenden Stadtviertels.
 

Was ist geplant?

Die Haltestelle Hauptfriedhof in Mannheim ist in ihrem heutigen Bauzustand nicht barrierefrei. Sie befindet sich in einem Bogen und liegt im besonderen Bahnkörper umgeben von Grünflächen und der doppelspurigen Röntgenstraße. Derzeit existiert nur ein barrierefreier, oberirdischer Zugang zur Haltestelle, der sich im Nordwesten der Haltestelle befindet. Um eine moderne und barrierefreie Haltestelle zu erstellen, sollen unter anderem die Bahn- und Bussteige, die Gleisanlagen, die Fahrleitungsanlagen und die technische Ausstattung der Haltestelle erneuert werden. Betrieblich ist die Vergrößerung der Wendeschleife geplant, damit zukünftige alle rechtsrheinisch fahrenden rnv-Fahrzeugtypen die neue Infrastruktur an der Haltestelle nutzen können. Das Unterführungsbauwerk mit seinen Treppen und einer Fahrradrampe auf der Friedhofseite (Nordosten) müssen angepasst werden.
Für den Umbau sind fünf Bauphasen mit einer Dauer von ca. 1,5 Jahre eingeplant.

Scoping Verfahren

Begleitschreiben zum Scoping Verfahren
 

Unterlagen

Anhörungsverfahren

 

Erörterungstermin