Das Identsystem
Mannheim testet digitale Restmüll-Identifikation
Der Stadtraumservice Mannheim erprobt in Feudenheim, Neuostheim und anteilig Wallstadt ein Identsystem zur Restmüll-Erfassung. Die Tonnen werden direkt am Abfallsammelfahrzeug gescannt.
Probephase startet am 18. Mai
Ab dem 30. April 2026 erhalten Haushalte Klebeetiketten, die innerhalb von 14 Tagen auf den Restmüllbehältern angebracht werden müssen. Ab dem 18. Mai 2026 erfolgt die erste Leerung im Testgebiet, vorausgesetzt, die Behälter sind gekennzeichnet.
Vorteile der Digitalisierung
Der Stadtraumservice Mannheim verspricht sich davon mehr Transparenz, weniger Fehlleerungen, mehr Fairness bei der Abrechnung und eine bessere Kommunikation. Jede Restmülltonne wird eindeutig einem Grundstück zugeordnet. Auf dem Etikett stehen Straße, Hausnummer, Behälterart, -nummer, -volumen und Leerungsrhythmus. Persönliche Daten der Eigentümerinnen und Eigentümer stehen nicht auf dem Etikett.
Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger ist wichtig
Diese Probephase setzt auf Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Nur gekennzeichnete Behälter werden geleert. Defekte oder Restmülltonnen, die ins Fahrzeug fallen, werden dem Betrieb gemeldet, damit die Mitarbeitenden genaue Auskünfte geben können.
Hinweis
Das Etikett wird seitlich am Behälter angebracht und darf nicht entfernt werden.
Für Fragen steht der Stadtraumservice Mannheim gerne zur Verfügung.
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