Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz: 2. Abo-Konzert Mannheim - Berlioz, Beethoven, Brahms

Der größte Zweifler der Musikgeschichte war vielleicht Brahms. Aber er hatte auch einen besonders schweren Stand. Was sollte schon noch kommen nach Beethovens Tod. Mit ihm starb auch ein bisschen die Sinfonie, denn schließlich hatte er sie mit seiner Neunten und den vielen Götterfunken gewissermaßen zum Mond geschossen. Mit einer neuartigen Herangehensweise schaffte es Brahms dann aber schließlich doch noch, eine todgeglaubte Gattung wiederzubeleben und weiterzuentwickeln. Philosophisch könnte man Brahms‘ Methode mit der Gewissheit, dass etwas Großes entstehen kann, übersetzen. Auch, wenn man mit einer Idee noch ganz am Anfang steht.

Julian Rachlin Dirigent
Alexander Gadjiev Klavier
Hector Berlioz Le Carnaval romain, op. 9
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur, op. 58
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 3 F-Dur, op. 90

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