Rücksicht im Wald: Brut- und Setzzeit

Mit dem Frühjahr beginnt auch im Mannheimer Stadtwald eine besonders sensible Phase: die sogenannte Brut- und Setzzeit. Jetzt bringen viele Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt oder ziehen ihre Jungen auf – oft gut versteckt am Boden und kaum sichtbar für uns Menschen.
Der Stadtwald ist nicht nur ein beliebter Erholungsraum, sondern auch Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Genau diese Vielfalt gilt es jetzt besonders zu schützen. 

Was bedeutet das konkret für Waldbesucherinnen und Waldbesucher?
Schon kleine Störungen können dazu führen, dass Elterntiere ihren Nachwuchs verlassen oder Jungtiere in Panik flüchten. Deshalb gilt in diesen Wochen:
•    Auf den Wegen bleiben und Rückzugsräume respektieren
•    Hunde anleinen
•    Kein Lärmen, keine Abkürzungen durchs Unterholz
•    Scheinbar verlassene Jungtiere nicht anfassen und in Ruhe lassen. Die Elterntiere kommen zurück, wenn sie sich sicher fühlen.

Unser Beitrag zählt:
Wer den Wald achtsam nutzt, trägt aktiv dazu bei, dass Rehe, Vögel und viele andere Tiere ihren Nachwuchs ungestört großziehen können. So bleibt der Stadtwald auch künftig ein wertvoller Naturraum für Mensch und Tier.