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Konzerte der Reihe Kammermusik
Erstes Konzert
Mittwoch, 28. September 2011, 20.00 Uhr
Gémeaux Ouartett
Yu Zhuang, 1. Violine; Manuel Oswald, 2. Violine
Sylvia Zucker, Viola; Uli Witteler, Violoncello
Sebastian Manz, Klarinette
Robert Fuchs: Klarinettenquintett Es-Dur op. 102
Igor Strawinsky: Drei Stücke für Streichquartett
Johannes Brahms: Klarinettenquintett h-Moll op.115
Das 2003 in Basel gegründete und in der Schweiz beheimatete Gémeaux Quartett steht heute in der vorderen Reihe der Nachwuchs Streichquartette. Die mit vielen internationalen Preisen ausgezechneten Musiker können auf eine stattliche Reihe nationaler und intnationaler Auftritte u.a. in der Opera Bastille Paris, in der Wigmore Hall London, in der Berliner Philharmonie sowie beim Luzern Festival der Schubertiade Schwarzenberg, dem Heidelberger Frühling und dem Rheingau Festival zurückblicken. Der erst 25 Jahre alte Sebastian Manz ist aus dem ARD-Wettbewerb 2008 als Sieger hervorgegang und gehört zu den hoffnungsvollsten Nachwuchsklarinettisten in Deutschland.
Heute leider fast vergessen ist der von Johannes Brahms sehr geschätzte und geförderte Komponist Robert Fuchs. Viele seiner Werke verdienen es, wiederentdeckt zu werden.
Zweites Konzert
Mittwoch, 26. Oktober 2011, 20.00 Uhr
Erika Geldsetzer, Violine
lan Fountain, Klavier
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine A-Dur op.12,2
Sergej Prokofjew: Sonate für Violine und Klavier D-Dur op.94a
Richard Strauss: Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op.18
Die beiden Musiker dieses Abends sind in Mannheim keine Unbekannten. Erika Geldsetzer ist die Geigerin des weltbekannten Fauré Quartetts, die sich in diesem Konzert als Solistin präsentiert. Begleitet wird sie von dem englischen Pianisten lan Fountain, der in dieser Reihe bereits mit einem eigenen Klavierabend und mehrfach, zuletzt im Frühjahr 2011, als Begleiter des Mandelring Quartetts aufgetreten ist. Als Hauptwerk des Abends stellen die beiden Interpreten die nur wenig bekannte Sonate für Violine und Klavier vor, die Richard Strauss im jugendlichen Alter von 22 Jahren als sein letztes (!) Kammermusikwerk komponierte.
Drittes Konzert
Mittwoch, 16. November 2011, 20.00 Uhr
Trio toninton
Vilja Godiva Speidel, Violine; Ukko Speidel, Violoncello
Mijin Lee, Klavier
Clara Schumann: Klaviertrio g-Moll op.17
Alfred Schnittke: Klaviertrio
Felix Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio Nr. 2 c-Moll op. 66
Der Auftritt des jungen Trios toninton in einem Konzert der Reihe
„Konzerte junger Künstler" am 14. November 2010 in den Reiss-Engelhorn-Museen löste nicht nur Begeisterungsstürme beim Publikum sondern zugleich die Frage vieler Kammermusikfreunde aus, wann man diesem Klaviertrio in der „großen" Kammermusikreihe in der Kunsthalle begegnen könne. Diesem Wunsch kommen wir gern nach, zumal das Trio, das aus den Kammermusikklassen Susanne Raben schlag (Verdi Quartett) und Michael Hauber (Trio Opus Acht) an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim hervorgegangen ist, mittlerweile den großen Sprung in das nationale und internationale Konzertleben geschafft hat. Mit dem Klaviertrio von Clara Schumann haben die jungen Künstler ein Werk im Programm, das zu den wichtigen Kompositionen im Umfeld von Robert Schumann und Johannes Brahms gehört.
Viertes Konzert
Mittwoch, 18. Januar 2012 , 20.00 Uhr
Klavierabend Anastasia Voltchok
Johann Sebastian Bach: Partita Nr.2 c-Moll BWV 826
Frédéric Chopin: Nocturno cis-Moll op. 27 Nr. 1; Scherzo b-moll op. 31
Wolfgang A. Mozart: Variationen D-Dur KV 573 (Duport)
Robert Schumann: Carnaval op. 9
Die außergewöhnliche Pianistin, vielseitige Künstlerin, versierte Dozentin, von der Universität von Maryland mit dem Doctor of Musical Arts ausgezeichnet, Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe wurde in Moskau als Tochter russischer Eltern, beides Pianisten, geboren und lebt heute in Basel. Musik, bildende Kunst und ein offenes Weltbild prägen Anastasia Voltchoks Leben. Klavier spielen ist für sie seit jeher eine Selbstverständlichkeit. So gab sie in früher Kindheit ihre ersten Konzerte und machte alsbald Presse und Publikum auf sich aufmerksam. Nach ihrem Studium an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikovksy Konservatoriums vervollständigte die Künstlerin ihre Ausbildung bei Rudolf Buchbinder an der Hochschule für Musik in Basel. Für Dirigenten wie Valery Gergiev, Mikhail Pletnev, Mario Venzago und vielen mehr ist Anastasia Voltchok immer wieder eine einfühlsame und zuverlässige Partnerin, hochmusikalisch und nervenstark zugleich. Im Rezital wie auch als Solistin mit Orchester hinterlässt sie mit ihrer stupenden Technik und geheimnisvollen Ausstrahlung einen tiefen Eindruck. Nebst den großen Konzertsälen gehören das Moskauer Osterfestival, das Toradze Piano Festival, das Festival de la Roque d’Anthéron zu den wiederkehrenden Stationen der Künstlerin. Das Repertoire von Anastasia Voltchok ist überaus breit gefächert und von profunder Kenntnis der Klavierliteratur.
Fünftes Konzert
Mittwoch, 15. Februar 2012, 20.00 Uhr
Vogler Quartett
Tim Vogler, 1. Violine; Frank Reinecke, 2. Violine
Stefan Fehlandt, Viola; Stephan Forck, Violoncello
Andra Darzins, Viola
Joseph Haydn: Streichquartett F-Dur op.77,2
Carl Nielsen: Streichquartett F-Dur op.44
Anton Bruckner: Streichquintett F-Dur
Das 1985 gegründete Vogler-Quartett gehört trotz seines nach wie vor jugendfrischen Auftretens mit seinem 25-jährigen Bestehen schon zur älteren Generation der deutschen Streichquartette, das mit seinen ungewöhnlich breiten, von Haydn bis Morton Feldman alle Phasen der Streichquartettliteratur umfassenden Programmen eine Spitzenstellung unter den europäischen Streichquartetten einnimmt. Seine intensiven Bemühungen um kaum bekannte Werke wird das Quartett an diesem Abend mit dem Streichquartett op.44 des dänischen Komponisten Carl Nielsen (1865-1931) unter Beweis stellen. Als Hauptwerk steht das wenig gespielte Streichquintett des vorwiegend durch seine Sinfonien und Messen bekannten Anton Bruckner auf dem Programm.
Sechstes Konzert
Mittwoch, 11. April 2012, 20.00 Uhr
Notos Ouartett
Sindri Lederer, Violine; Liisa Randalu, Viola
Florian Streich, Violoncello; Antonia Köster, Klavier
Frank Bridge: Phantasie Quartet fis-Moll
Hermann Götz: Klavierquartett Es-Dur op.6
Antonin Dvorák: Klavierquartett Es-Dur op. 87
„Diesen Namen wird man sich merken müssen", schrieb „Die Rheinpfalz" in der Kritik über ein Konzert, das das junge Notos Quartett im Januar 2010 in der Reihe „Konzerte junger Künstler" der Gesellschaft für Neue Musik in Mannheim gab. Mittlerweile haben sich die vier jungen Musikerinnen und Musiker des Notos Quartetts, das u.a. beim Fauré Quartett, beim Mandelring Quartett und bei Menahem Pressler in die Schule ging, zu einem gereiften Ensemble in der Sparte Klavierquartett entwickelt, das wir nun auch in der Reihe vorstellen. Mit dem Klavierquartett op. 6 von Hermann Götz hat sich das Notos Quartett ein Werk eines kaum noch bekannten Komponisten aus dem Umfeld von Schumann und Brahms vorgenommen. Zu Mannheim hat Hermann Götz einen historischen Bezug: 1874 wurde am Nationaltheater mit großem Erfolg seine Oper „Der Widerspenstigen Zähmung" uraufgeführt.
Siebentes Konzert
Mittwoch, 9. Mai 2012, 20.00 Uhr
Minguet Ouartett
Ulrich Isfort, 1. Violine; Annette Reisinger, 2. Violine
Aroa Sorin, Viola; Matthias Diener, Violoncello
Oliver Triendl, Klavier
Heinrich v. Herzogenberg: Klavierquintett c-Moll op.17
Jörg Widmann: Streichquartett Nr. 3 (Jagdquartett)
Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll op.34
Das Minguet-Quartett gehört zu den regelmäßigen Gästen in dieser Konzertreihe und braucht deshalb hier nicht mehr vorgestellt zu werden. Mit dem äußerst vielseitigen Pianisten Oliver Triendl, hat sich das Quartett für die Klavierquintette von Herzogenberg und Brahms einen Partner ausgesucht, mit dem es schon oft konzertiert und auch CDs eingespielt hat. Eine dieser CDs enthält u.a. das im Konzertsaal nur noch selten zu hörende, aber sehr lohnende Klavierquintett des Brahms-Freundes Heinrich von Herzogenberg. Als ein kurzweiliges Intermezzo in diesem sonst schwergewichtigen Programm kann das Jagdquartett von Jörg Widmann aufgefasst werden, in dem der Cellist von seinen Quartettkollegen gejagt und schließlich mit dem Bogen des ersten Geigers „erschossen" wird.
Abonnement: 120.- € (7 Konzerte)
Ermäßigungen: Für Mitglieder der Gesellschaft für Neue Musik e.V.:
100.- €
Für Studenten, Schüler und Lehrlinge: 50.- €
Anmeldung zum Abonnement:
Städtische Kunsthalle Mannheim, Moltkestr.19, 68165 Mannheim
Tel.: 0621/2936452, Fax: 0621/2936412
oder Gesellschaft für Neue Musik e.V., Apoldaer Weg 24, 68309 Mannheim
Tel.: 0621/702324, Fax: 0621/7 14 01 75
Email: neuemusik-ma [at] gmx [dot] de
25.- € ermäßigt für Mitglieder: 20.- €
für Studenten, Schüler und Lehrlinge: 10.- €; Jugendliche bis 16 Jahre in Begleitung eines Elternteils frei.
Vorverkauf: An den Kassen der Kunsthalle Mannheim
Abendkasse: Ab 19 Uhr am Tag des Konzertes

Bankverbindungen:
Kammermusik im Heinrich-Vetter-Forum:
Sparkasse Rhein-Neckar-Nord
BLZ: 670 505 05
Nr.: 33514050
Unterstützt wird diese Reihe durch Zuschüsse der Stadt Mannheim sowie durch Spenden der H.W. & J. Hector Stiftung, der Heinrich Vetter-Stiftung, der MVV Energie AG, der Fa. Lochbühler Aufzüge GmbH Mannheim, der Fa. C. Bechstein, des Mannheimer Morgen und einiger privater Spender.



