Verhaltensprüfung für Kampfhunde beantragen

Das Bestehen der Verhaltensprüfung für Kampfhunde ist für zwei verschiedene Verfahren Voraussetzung.

  • Für die Erlaubnis zum Halten eines Kampfhundes benötigen Sie den Bescheid über die bestandene Verhaltensprüfung.
  • Zur Widerlegung der Kampfhundeeigenschaft müssen Sie ebenfalls den Nachweis über die bestandene Verhaltensprüfung vorlegen.

In der Verhaltensprüfung werden geprüft:

  • das Verhalten des Hundes
  • die ordnungsgemäßen Voraussetzungen für die Haltung des Hundes (beispielsweise Leinen oder Maulkorb).

Ausschlaggebend für das Bestehen der Prüfung ist jedoch das Verhalten des Hundes.

Voraussetzung für die Zulassung zur Verhaltensprüfung ist ein wirksamer Impfschutz gegen Tollwut.

Nicht zur Prüfung zugelassen werden Hunde,

  • die wegen Täuschungsversuchs des Halters oder der Halterin bereits von einer Verhaltensprüfung ausgeschlossen worden sind,
  • die den praktischen Teil einer Verhaltensprüfung nicht bestanden haben,
  • deren Gefährlichkeit sich bereits auf andere Weise erwiesen hat.

Vor Beginn der Verhaltensprüfung werden folgende Informationen erhoben:

  • Name und Anschrift des Hundehalters oder der Hundehalterin
  • Name des Hundes
  • Geburtsdatum oder Alter, Geschlecht und Rasse oder Beschreibung des Mischlingstyps
  • unveränderliche Einzeltierkennzeichnung
  • gegebenenfalls sonstige Kennzeichnung beziehungsweise Abzeichen

Die Verhaltensprüfung erstreckt sich auf folgende Prüfungsteile:

  • Prüfungsteil 1: Grundgehorsam
  • Prüfungsteil 2: Anbinden des Hundes und Entfernen des Hundeführers oder der Hundeführerin
  • Prüfungsteil 3: Verhalten des Hundes gegenüber Fahrzeugen
  • Prüfungsteil 4: Verhalten des Hundes gegenüber fremden Personen
  • Prüfungsteil 5: Verhalten des Hundes gegenüber Tieren
  • Prüfungsteil 6: Verhalten auf akustische und optische Reize

Erforderliche Unterlagen

Antrag zur Prüfung:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • ausgefülltes Antragsformular mit Erhebungsbogen
  • Nachweis über Tollwutimpfung

zum Prüfungstermin:

  • Personalausweis oder Reisepass

Weitere Unterlagen können erforderlich sein.

Es besteht Leinenpflicht für Hunde der reglementierten Rassen oder Rassetypen auf öffentlichem Gelände. Diese Pflicht besteht auch nach Ausstellung der Bescheinigung über die bestandene Prüfung.

Rechtsgrundlage

  • Polizeiverordnung des Innenministeriums und des Ministeriums Ländlicher Raum über das Halten gefährlicher Hunde
  • Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums und des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum zur Polizeiverordnung des Innenministeriums und des Ministeriums Ländlicher Raum über das Halten gefährlicher Hunde (VwVgH)

Kosten/Leistung für jede Prüfung:  € 170.-  je Tier

 

Verwenden Sie nach Möglichkeit das zum download bereitgestellte Formular!  Anmeldung zur Verhaltensprüfung

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Öffnungszeiten:

Dienstgebäude Schlachthofstraße 21
(Verwaltungsgebäude FVZ)
Wir sind erreichbar von:
Montag - Donnerstag 09:00 - 15:00 Uhr
Freitag 09:00 - 12:00 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung
0621 293-2525
 

Formulare:

- Anzeige eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz

- Antrag nach § 11 des Tierschutzgesetzes

- Anzeige und Anmeldung eines gefährlichen Hundes („Kampfhundes“ )

- Anmeldung zur Verhaltensprüfung

- Registrierung von Betrieben
 

Broschüren:

Gutachten / Leitlinien über Mindestanforderungen an die Haltung von Tieren

Empfehlungen des Landestierschutzbeirats zur Regulierung von Katzenbeständen

KATZENSCHUTZ durch Kastration und Kennzeichnung

 
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Adressen:

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