Bildung & Wissenschaft25.02.2010

Einweihung der Martinsschule in Ladenburg

Am Mittwoch, 24. Februar, wurde der Neubau der Martinsschule für körperbehinderte Kinder in Ladenburg eingeweiht, den die Städte Mannheim und Heidelberg sowie der Rhein-Neckar Kreis und der Kreis Bergstraße gemeinsam finanziert haben.

„Trotz der notwendigen Ausgabekürzungen durch die Finanz- und Wirtschafts­krise hat die Stadt Mannheim 42 Prozent der Kosten des Neubaus – rund 8,5 Millionen Euro – getragen“, erläuterte Christian Specht, Erster Bürgermeister und Vorsitzender des

Planungsausschusses des Verbands Region Rhein-Neckar. Gleichzeitig forderte er mehr Kooperationen dieser Art: „Die über 30-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Martinsschule soll uns ermutigen, zukünftig auch in anderen Politikfeldern verstärkt gemeinsam zu investieren, um so gemeindeübergreifende Einrichtungen für alle Beteiligten wirtschaftlicher zu betreiben.“ Die Städte Mannheim und Heidelberg sowie der Rhein-Neckar Kreis und der Kreis Bergstraße teilen sich auf Basis einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung die Kosten des Schulbaus ebenso wie die jährlichen Betriebskosten. Auch das Land Baden-Württemberg unterstützte den rund 28 Millionen Euro teuren Neubau mit einem Zuschuss von 7,5 Millionen Euro.

„Derzeit besuchen 95 Mannheimer Schülerinnen und Schüler die Martinsschule“, berichtet Bürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer und lobt die gelungene Unterstützung des pädagogischen Konzepts durch den Neubau: „Die Kinder finden in den einzelnen Modulen mit ihren Klassenzimmern und Pflegebereichen vorbildliche Lernbedingungen. Spezielle Räume wie der Klang- oder der Snoezelen-Raum sowie das Bewegungsbad bieten optimale Fördermöglichkeiten.“ Die komplette Schule ist barrierefrei gebaut und kann von Rollstuhlfahrern ohne Probleme genutzt werden. Vier Ebenen sind versetzt zueinander angeordnet und ohne Stufen erreichbar.