An- und Umsiedlungen in Mannheim 2015

  • FRIATEC AG

Auf dem Gelände der FRIATEC AG in Mannheim-Friedrichsfeld entsteht das erste europäische Brennstoffzellenkraftwerk im Megawattbereich. „Unsere Produktionsprozesse lösen einen hohen Bedarf an Strom und Wärme aus. Mit der Brennstoffzellen-Technologie decken wir diesen Bedarf effizient und sauber und erhöhen damit die Umweltverträglichkeit unserer Fertigung“, kommentiert FRIATEC-Alleinvorstand Klaus Wolf diese Entscheidung des Spezialisten für Produkte aus korrosionsbeständigen und verschleißfesten Werkstoffen. Noch im Dezember soll mit dem Bau begonnen werden. Im Juni 2016 wird das Kraftwerk voraussichtlich seine Arbeit aufnehmen.

Partner von FRIATEC ist E.ON Connecting Energies. Die E.ON-Tochter wird für die technische Realisierung des Kraftwerks verantwortlich sein, das das traditionsreiche Mannheimer Unternehmen mit Energie versorgen wird. Die 1,4-Megawatt-Brennstoffzelle soll etwa 60 Prozent des Energiebedarfs für die Produktionsprozesse von FRIATEC bereitstellen. „Auf diese Weise können wir bis zu 46 Prozent der von uns benötigten elektrischen Energie selbst erzeugen und die CO2-Emissionen um etwa 3.000 Tonnen jährlich reduzieren“, fasst Wolf die Vorteile zusammen. Ergänzend zum Bau des Brennstoffzellenkraftwerks ist die gesamte Modernisierung der bestehenden Wärmeinfrastruktur bei FRIATEC geplant. Das Unternehmen beschäftigt am Standort Mannheim 850 Mitarbeiter, insgesamt sind es 1.100.

„Wir freuen uns, Europas erste kommerzielle Brennstoffzelle im Megawatt-Bereich im industriellen Umfeld in Mannheim errichten zu können“, so Robert Hienz, Geschäftsführer von E.ON Connecting Energies. „Hier zeigt sich, wie hocheffiziente Technologien Marktreife erlangen und realen Kundenbedürfnissen entgegenkommen, wie in diesem Fall durch die Senkung der CO2-Emissionen um etwa ein Viertel und durch erhebliche Einsparungen bei den Energiekosten.“

Die Installation und Wartung der Anlage übernimmt die Firma FuelCell Energy Solutions GmbH, ein im Frühjahr 2012 gegründetes Joint Venture zwischen dem Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) und dem US-Konzern FuelCell Energy. Dessen Präsident und CEO Chip Bottone, der gleichzeitig Geschäftsführer von FuelCell Energy Solutions ist, freut sich über das neue Projekt: „Mit E.ON Connecting Energies haben wir einen führenden Anbieter von Energielösungen als Partner, um Brennstoffzellenkraftwerke im Bereich bis zu mehreren Megawatt zu etablieren. Auf Basis der Zusammenarbeit können wir unsere Brennstoffzellenkraftwerke, die sich bereits an vielen Orten der Welt bewährt haben, in neue Märkte einführen.“

Brennstoffzellen wandeln in einem hocheffizienten, elektrochemischen Prozess den Brennstoff in Strom und Wärme um. Da hierbei keine Verbrennung stattfindet, werden praktisch keine Schadstoffe emittiert. Wie eine Batterie besteht eine Brennstoffzelle aus vielen einzelnen Zellen, die als Gruppe einen Brennstoffzellenstapel bilden. Jede einzelne Zelle enthält eine Anode, eine Kathode und einen Elektrolyten. Wenn ein wasserstoffreicher Brennstoff wie Erdgas oder Biogas in den Brennstoffzellenstapel eintritt, reagiert er mit Sauerstoff (Luft) elektrochemisch, um elektrischen Strom, Wärme und Wasser zu produzieren. Während eine typische Batterie eine feste Energiemenge liefert, erzeugen Brennstoffzellen kontinuierlich Strom, solange Kraftstoff zugeführt wird.

Die DFC®-Kraftwerke von FuelCell Energy Solutions basieren auf der Schmelzkarbonatbrennstoffzellen-Technologie. Der Name der Brennstoffzelle ist von seinem Elektrolyten abgeleitet, der sich aus Kalium- und Lithiumkarbonaten zusammensetzt. Um Strom zu produzieren, wird Wasserstoff direkt aus einer Brennstoffquelle erzeugt, wie beispielsweise Erdgas oder Biogas. Diese sogenannte interne Reformierung, die von FuelCell Energy patentiert wurde, ist ein klarer Wettbewerbsvorteil von Karbonatbrennstoffzellen, da dadurch leicht verfügbare Brennstoffe verwendet werden können. „Dass wir Vorreiter beim Einsatz dieser Technologie sind, macht uns sehr stolz“, so FRIATEC-Vorstand Wolf. Unterstützt wird FRIATEC bei diesem Projekt von seiner Muttergesellschaft, der Aliaxis-Unternehmensgruppe mit Sitz in Brüssel/Belgien, zu der FRIATEC seit 2003 gehört. Aliaxis ist einer der weltweit größten Hersteller von Kunststoff-Rohrleitungssystemen für das Bauwesen, die Industrie und Versorgungsunternehmen.

 

  • Steuerberatungsgesellschaft Eck und Partner
     

Seit 2009 führen Jasmin und Markus Eck gemeinsam ihre gleichnamige Steuerberatungsgesellschaft mit Sitz in Mannheim-Sandhofen. Die meisten ihrer Kunden kommen aus dem klassischen Mittelstand – Einzelhändler, Handwerker sowie kleine und mittlere Industrieunternehmen. Und der Mandantenkreis wächst stetig. „Als wir unser Unternehmen gegründet haben, waren wir zu zweit. Heute zählt unser Team zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, berichtet Markus Eck. Die Räumlichkeiten mit gerade einmal 140 Quadratmetern Fläche reichten bald nicht mehr aus. Das Problem: Bürogebäude sind in Sandhofen Mangelware. „Da wir jedoch in unserem Stadtteil bleiben wollten, hatten wir eigentlich nur eine Option: Wir mussten selbst bauen“, blickt der Steuerexperte zurück. „Und da bot sich das Gewerbegebiet in Sandhofen an.“ Im November 2013 nahm das Ehepaar Kontakt zur Stadt auf und unterschrieb im Frühjahr 2014 einen Kaufvertrag über ein städtisches Grundstück von 1.100 Quadratmetern. Im März 2015 erfolgte der erste Spatenstich. Am 18. Juni 2015 zog die Steuerberatungsgesellschaft um – und verfügt nun über eine Bürofläche von 390 Quadratmetern. Rund 750.000 Euro wurden investiert. „Wir sind mit unseren Standort sehr zufrieden“, so Markus Eck. „Unser Wunsch, in Sandhofen zu bleiben – aber trotzdem zu expandieren, wurde erfüllt.“

 

 

  • Kfz-Meisterwerkstatt Özsaglam

Im Alter von 15 Jahren kam Mesut Özsaglam aus der Türkei nach Mannheim zu seinem Vater, der schon länger in Deutschland lebte. „Das war nicht so einfach, vor allem weil ich kein Wort deutsch sprach“, erinnert er sich. Doch er kämpfte sich durch, machte den Hauptschulabschluss, schloss bei einem Mannheimer VW-Händler eine Lehre als Kfz-Mechatroniker und anschließend eine Weiterbildung als Kfz-Servicetechniker ab und war mit 2004 einer der jüngsten Kfz-Techniker-Meister im Bezirk der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Noch während seiner Ausbildung zum Betriebswirt bei der Handwerkskammer machte er sich 2007 mit einer eigenen Kfz-Werkstatt in der Mannheimer Neckarstadt in der Bürgermeister-Fuchs-Straße selbstständig – mit großem Erfolg. Das Team zählt inzwischen rund 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und freut sich über volle Auftragsbücher. „Dabei machen wir keine Werbung, sondern profitieren allein von Empfehlungen“, so Özsaglam. „Doch mit einer Fläche von 500 Quadratmetern ist unsere Werkstatt einfach zu klein.“ Und so entschloss sich der Kfz-Spezialist zu einer großen Investition. „Ich habe mich an die Stadt gewandt und diese hat mir nach zahlreichen Gesprächen und Prüfungen ein Grundstück in der Hemmerstraße 5 ganz in meiner Nähe angeboten, das ich 2013 gekauft habe.“ Ein Jahr später begann der Bau einer komplett neuen Werkstatt. Ende 2015 soll die Einweihung gefeiert werden. „Wir haben nun eine Fläche von 2.800 Quadratmetern und können hier beispielsweise statt drei nun sieben Hebebühnen unterbringen. Zudem ist es nun möglich, meine Mitarbeiter effizienter einzusetzen“, ist Özsaglam stolz. Auch eine Tiefgarage ist geplant. Die Investitionen belaufen sich insgesamt auf 2 Millionen Euro. „Mannheim ist meine Heimat geworden“, so der Vater von vier Kindern. „Und ich möchte der Stadt, die viel für mich getan hat, durch mein Engagement auch etwas zurückgeben.“

 

 

  • MM-Automation GmbH

Im Jahr 2011 starteten Mario Hermann und Markus Wehnert ihr Unternehmen MM-Automation, wobei das Kürzel MM nicht für die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen steht – sondern ein Akronym für „Mensch“ und „Maschine“ ist.  Beide waren zuvor im Automotive-Bereich unterwegs, jedoch mit den Strukturen in dem Großunternehmen, in dem sie zuvor angestellt waren, eher unglücklich. „Die Vorgehensweise bei der Inbetriebnahme von Industrieanlagen empfanden wir als zu langsam, umständlich und fehlerhaft. Hier wurde einiges an Potenzial und Geld verschwendet“, sind die Jungunternehmer überzeugt, und machten sich auf diesem Gebiet selbstständig. „Wir sind u. a. spezialisiert auf Robotertechnik, SPS-Technik, Prozesstechnik und Elektrotechnik“, berichtet Mario Hermann. „Das wichtigste Ziel unser 13-köpfigen Mannschaft ist es, durch eine reibungslose, ineinandergreifende Zusammenarbeit die Projektzeiten zu verkürzen.“  Neben dem Dienstleistungs- und dem Schulungsbereich ist die Entwicklung von Software-Lösungen das dritte Standbein des Unternehmens, das seit 2015 die Rechtsform einer GmbH hat. „Bei der Virtuellen Inbetriebnahme sowie bei der Überführung der entsprechenden Ergebnisse in die Realität sind wir ein Vorreiter der Branche“, so Hermann. Der Firmensitz von MM-Automation ist Bad Rappenau, eine Wahl, die vor  allem den vorherigen Jobs der Firmengründet geschuldet ist. „Doch die Unterstützung für Existenzgründer und auch die Infrastruktur in meiner Heimatstadt Mannheim sind einfach perfekt und wir sind wirklich glücklich, dass es mit den Räumlichkeiten im MAFINEX-Technologiezentrum geklappt hat. Wir haben auf insgesamt 80 Quadratmetern zwei Schulungsräume und ein Büro gemietet und werden am 1. September 2015 einziehen“, freuen sich die Existenzgründer.

 

  • QIT Systeme GmbH

Viele Jahre waren Alexander Strifler und Stefan Baur im Bereich der radiologischen IT unterwegs, bevor sie sich 2014 entschlossen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. „Wir betreuen kleine Radiologien und Teilradiologien ebenso wie standortübergreifende Großpraxen und Krankenhausabteilungen. So arbeiten wir beispielweise mit dem Universitätsklinikum Mannheim zusammen“, so Strifler. Zur Angebotspalette gehören Planung, Implementierung und der Betrieb einer effizienten und stabilen IT-Infrastruktur. „Das beinhaltet u. a. die Analyse der Bestandssysteme und die Unterstützung bei einer Neuausrichtung“, erklärt Strifler. „Außerdem helfen wir bei der Vertragsgestaltung und Beschaffung, übernehmen das Projektmanagement und auch in Notfällen sind wir rund um die Uhr für die Kunden da.“ Beim Geschäftsverlauf liegt das Unternehmen über Plan und ist auch mit dem Firmensitz im CUBEX41 sehr zufrieden. Entsprechend wächst die Mannschaft, die aktuell sieben Mitarbeitende zählt. „Das war definitiv die richtige Entscheidung“, ist der Unternehmer überzeugt. „Denn letztendlich zählen beim Erfolg vor allem gute Kontakte und ein funktionierendes Netzwerk. Und das steht hier zur Verfügung.“

 

  • mfd Diagnostics GmbH

Im Mai 2015 hat mfd Diagnostics ein Büro im CUBEX41 bezogen, in dem drei Mitarbeiter im Wechsel präsent sind. Der Dienstleister für biomedizinische Forschung wurde aus der Universität Mainz heraus von Simone Maurer und Dr. Bernd Lecher gegründet und gewann 2007 den KfW-Unternehmenspreis GründerChampions Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen wuchs und zog 2006 in das Mikroforum Wendelsheim um, um seine Kapazitäten erweitern zu können. Folgende Dienstleistungen gehören u. a. zum Portefeuille von mfd Diagnostics: Stammzellenkonservierung, Spermfreezing, Kyrokonservierung und Embryotransfer sowie die Beratung bei der Planung und Organisation von Tierhaltungen. Seit 2008 entwickelt das Unternehmen im brandenburgischen Luckenwalde Verfahren und Geräte zur nichtinvasiven bzw. minimalinvasiven Intravitaldiagnostik – die insbesondere für die Geburtsüberwachung, die Diagnostik der Alzheimererkrankung sowie von Herz- Kreislauferkrankungen eingesetzt werden. In Mannheim wurde nun der dritte Standort eröffnet.

 

  • Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt

Seit Ende April ist das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt auch in Mannheim in P3, 1-3, vertreten. Die Eröffnung der Niederlassung mit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Teil einer Wachstumsstrategie, die das Finanzinstitut 2013 in Deutschland startete, um vor allem deutsche Firmenkunden zu gewinnen. Vier Standorte in Hannover, Dortmund, Nürnberg und jetzt auch in Mannheim wurden zu diesem Zweck ins Leben gerufen. Insgesamt zählt die Bank in ihrer Zentrale in Düsseldorf und elf weiteren deutschen Standorten rund 2.600 Beschäftigte. Das 1785 gegründete Bankhaus Trinkaus & Burkhardt gehört seit 1992 zur HSBC (Hongkong & Shanghai Banking Corporation), dem viertgrößten Kreditinstitut der Welt mit Sitz in London. Die HSBC hält rund 80 Prozent der Aktien, der Rest liegt bei der Landesbank Baden-Württemberg.

 

  • JLL (Jones Lang LaSalle)

Der Immobilienspezialist JLL (Jones Lang LaSalle) zeigt seit Mitte Mai mit einem eigenen Büro in der Augustaanlage 7-11 jetzt auch in Mannheim Flagge. Zum 1. Juni wird das Team Rhein-Neckar komplett sein, das aus Konstantinos Krekelis und David Heil besteht. Der 27-jährige Krikelis war bislang für das Immobilienunternehmen DIC tätig. Der 25-jährige Heil wechselt von Diringer & Scheidel zu JLL. Der Fokus des Mannheimer Büros, das  die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar betreut, wird auf dem Bereich Bürovermietungen liegen. Die Beratungstätigkeit erfolgt in enger Anbindung an das bestehende Full-Service-Büro in Frankfurt. „Wir nehmen die etablierten Metropolregionen als Impulsgeber wahr, die Menschen, Unternehmen, Institutionen und Infrastruktur konzentrieren“, so Timo Tschammler, Member of the Management Board Germany von JLL. „Dieses Wachstumspotenzial bringen wir unseren nationalen und internationalen Mietkunden ab sofort mit lokalen und auf die Region spezialisierten Beratern näher.“ Auch in der Metropolregion Nürnberg und demnächst in der Metropolregion Rhein-Ruhr erweitert JLL sein Angebot. Weltweit ist das Unternehmen mit über 230 Büros vertreten und in mehr als 80 Ländern aktiv. JLL verantwortet ein Portfolio von 316 Millionen Quadratmetern und hat 2014 Käufe, Verkäufe und Finanztransaktionen im Wert von 118 Milliarden Dollar abgeschlossen.

 

  • Syte Hotel

Dunkle Wände, gedimmtes Licht, viel Samt, Leder und edles Holz: Seit dem 13. April stehen den Gästen des Design Boutique-Hotels Syte 39 Zimmer in fünf Kategorien ab einem Preis von 129 Euro zur Verfügung – verkehrsgünstig in der Tattersallstraße 2 ganz in der Nähe des Mannheimer Hauptbahnhofs gelegen. Eine Stadt, die nach Ansicht von Johannes Groebler, Daniel Stern und Gregor Erhard von der Firma  Hospitality Guys GmbH aus Heidelberg enormes Potenzial hat. Rund zwei Jahre hatte das Kleeblatt das Hotel-Konzept ausgearbeitet und geplant. Das nötige Marktwissen dafür bringen sie mit: Stern und Erhard betreiben in Heidelberg ein Immobilienbüro mit dem Schwerpunkt Projektentwicklung. Außerdem kaufen, sanieren und verwalten sie eigene Bestandsimmobilien und bauen und betreiben Hotels, Boardinghäuser, Gastronomien und Studentenapartments. Das denkmalgeschützte Gebäude direkt am Mannheimer Hauptbahnhof schien den Immobilienexperten für ihr Hotelvorhaben perfekt geeignet. Sie kauften das Gebäude und investierten nach eigenen Angaben einen hohen einstelligen Millionen-Betrag.

Das Motto des Designkonzepts: Mannheim mit all seinen Facetten. So finden sich an den Wänden im ganzen Hotel Bilder von großen Mannheimer Erfindungen, zum Beispiel Kraftfahrzeuge, Motorräder sowie Fahrräder aus vergangenen Zeiten. Sogar die Bettwäsche mit kleinen Quadraten soll Bezug nehmen auf die Kurpfalzmetropole. Von Mannheim sind die Hospitality Guys so angetan, dass es nicht bei einem Hotel bleiben wird. Sie haben bereits ein zweites Projekt in der Pipeline: Direkt nebenan entsteht zur Zeit das Staytion Hotel mit 43 Zimmern. Mit den Yousites Apartments ist das Unternehmen bereits mit einem dritten Projekt in der Quadratestadt vertreten. In Heidelberg betreiben die Hospitality Guys die Suytes Business Studios.

 

 
  • Panattoni Europe

Im Quadrat N2 hat im Januar 2015 die Firma Panattoni Europe, Full-Service-Entwickler von Logistik- und Industrieimmobilien, ein Büro eröffnet.  Das Unternehmen ist die deutsche Tochter der US-amerikanischen Panattoni Development Company, die 1986 von Carl Panattoni gegründet wurde. Vom Stammsitz im kalifornischen Sacramento aus ist der Entwickler von Logistikimmobilien weltweit mit 30 Büros in über 200 Ländern aktiv. Die deutschen Managing Partner Fred-Markus Bohne und Sönke Kewitz steuern von Hamburg aus das Geschäft für Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – weitere Standorte gibt es in München und seit kurzem in Düsseldorf und in Mannheim, wo das Büro von vier der 13 Mitarbeiter genutzt wird. Einer davon ist Prokurist Stefan Bohn, der sich als gebürtiger Pfälzer gut in der Region auskennt. „Wir sind ein wachsendes Unternehmen  und es ist unser Anspruch, Kunden vor Ort zu begleiten und unsere lokale Expertise zu vertiefen. Mannheim als logistischer Knotenpunkt bietet sich hier an. Außerdem betreuen wir aktuell mit dem Bau von Logistikimmobilien für die Spedition Dachser in Öhringen und den Automobilzulieferer Faurecia in Bad Rappenau zwei Projekte in der Region.“

 

  • VeniceBeach

Mitte April hat die Schwetzinger Fitnessstudio-Kette Pfitzenmeier ein neues VeniceBeach im Quadrat P7 auf den Planken eröffnet. Rund zwei Millionen Euro investierte das Unternehmen in den neuen Standort, dessen Fläche von 2.500 Quadratmetern auf drei Etagen verteilt ist. Die Pfitzenmeier-Gruppe gehört zu den zehn größten Anbietern in Deutschland und zählt über 100.000 Mitglieder. Im Südwesten des Landes zwischen Bensheim im Norden, Sinsheim im Osten, Karlsruhe im Süden und Neustadt an der Weinstraße im Westen ist Pfitzenmeier mit über 30 Filalen vertreten. In Mannheim gibt es sechs Studios, davon drei vom Typ VeniceBeach – mit dem das Unternehmen den mittelpreisigen Bereich abdeckt. Das niedrigpreisige Segment bedient Pfitzenmeier mit „Fit Base“, im Premiumsegment zeigen die Schwetzinger mit ihren Wellness & Fitness-Parks Flagge. Das Unternehmen wurde 1977 von Werner Pfitzenmeier gegründet, der bis heute geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens ist.