Existenzgründungen 2013/2014

Mannheim ist Gründungsstadt - jedes Jahr werden hier zahlreiche Unternehmen gegründet.

  • Müller’s Coaching Company

Unsichere Jobs, ständige Erreichbarkeit, hohe Mobilität – die Anforderungen in der Arbeitswelt steigen. Das hat seinen Preis: Erschöpfungszustände und Burnouterkrankungen haben in den letzten Jahren stetig zugenommen. Aus Angst um ihren Arbeitsplatz zögern jedoch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich mit diesen Problemen an ihr Management zu wenden. „Hier setzen wir mit unserem Angebot an“, so Sabine Müller. Die Diplom-Sozialpädagogin, die viele Jahre als Führungskraft im sozialen Bereich aktiv war, bietet mit ihrem Unternehmen „Müller’s Coaching Company“, ein System der anonymen Beratung, bei dem sich Beschäftigte nicht „outen“ müssen.

Auch das sogenannte First Aid Coaching wird gerne in Anspruch genommen. „Zunehmende Belastungen am Arbeitsplatz sorgen für immer mehr Konflikte in Teams“, erklärt Müller. „Termine für eine Krisenintervention mit internen oder externen Beratern sind jedoch oft erst einige Tage später möglich. Bei uns finden entsprechende Gespräche vor Ort spätestens 48 Stunden nach Kontaktaufnahme statt.“ Abgerundet wird das Portfolio durch Organisationsberatung und Supervision.

Anfang 2014 hat sich Sabine Müller selbstständig gemacht und kann sich nun ausschließlich den Themen „Coaching und Training“ widmen. Im August 2014 ist sie in das Existenzgründerinnenzentrum in G7 eingezogen. Sie beschäftigt drei qualifizierte Honorarkräfte. Ihre Kunden kommen sowohl aus dem sozialen Bereich, als auch aus der Wirtschaft.

Weitere Informationen: www.muellers-coaching-company.de

  • Andreas Knoell Consulting

Mit Schulungen zum Thema „Wie beschaffe ich nachhaltige Rohstoffe und Materialien?“ sensibilisiert Andreas Knoell die Mitarbeiter des Bauamts Mannheim für den umweltfreundlichen Umgang mit Ressourcen. Vor den chinesischen Gästen der Carl-Duisberg-Gesellschaft in Bonn referiert er über den verantwortungsvollen Umgang mit den Wäldern. In Pakistan nimmt er im Auftrag eines Verpackungsherstellers einen Lieferanten vor Ort „unter die Lupe“. Als technischer Experte berät er mittelständische Druckereien bei einer FSC (Forest Stewardship Council)-Zertifzierung.

Über fehlende Abwechslung kann sich der Diplom-Holzwirt und Ethnologe nicht beklagen. Bereits seit 12 Jahren ist er in der ganzen Welt als Berater für das Thema Nachhaltigkeitsmanagement unterwegs, hat für führende Nicht-Regierungsorganisationen wie Greenpeace, aber auch für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und zahlreiche Unternehmen gearbeitet. Sein Portfolio umfasst Beratung, Audits und Trainings, z. B. zu Zertifizierungssystemen, Herkunftsnachweisen und „grüner“ Beschaffung innerhalb globaler Lieferketten. „Unternehmen werden von der Politik als auch von Verbrauchern verstärkt aufgefordert, sich als verantwortungsvolle Marktteilnehmer zu präsentieren. Bei vielen Ausschreibungen werden inzwischen ebenfalls Nachweise entsprechender Nachhaltigkeitsstrategien verlangt. Vielen Firmen mangelt es jedoch an entsprechenden Fachkenntnissen“, weiß Andreas Knoell, der seine Kenntnisse auch in Expertenworkshops, Fachforen und Gastvorlesungen weitergibt.

Sein eigenes Know-how erweitert er im Rahmen eines berufsbegleitenden MBA-Studiums zum „Sustainability Manager“ in Lüneburg. Anfang 2012 hat der gebürtige Odenwälder mit der Andreas Knoell Consulting ein eigenes Beratungsunternehmen gegründet, dessen Kapazitäten gut ausgelastet sind. „Für das Jahr 2016 denke ich darüber nach, weitere Mitarbeiter einzustellen“, so Knoell. „Doch auch der Ausbau der Kontakte zu Unternehmen im Rhein-Neckar-Raum steht bei mir auf der Agenda“.

Weitere Informationen: www.andreas-knoell.consulting

  • GALLION Filmproduktion

Mehrere Jahre war Johannes Kaltofen nach seinem BWL-Studium bei einem großen Konzern in der Region im Bereich Personalmarketing unterwegs. Doch die Zusammenarbeit mit den großen etablierten Agenturen gestaltete sich oftmals eher schwierig und Kaltofen begab sich auf die Suche nach Alternativen. „Letztendlich war es Sebastian Dresel, Beauftragter für Kultur- und Kreativwirtschaften der Stadt Mannheim, der mir die Vorzüge der lebendigen kreativen Szene vor Ort schmackhaft machte“, erinnert sich Kaltofen heute. Vor allem die Zusammenarbeit mit dem Freelancer Donni Meth entwickelte sich bestens. Im Mai 2012 taten sich die beiden zusammen und gründeten die GALLION Filmproduktion. Seit Anfang 2014 ergänzt Philipp Kohl das Duo.

Auf vier Säulen ruht das Geschäftsmodell des jungen Unternehmens: Imagefilme und Commercials gehören ebenso zum Portfolio wie Dokumentarfilme und Musikvideos. „Unsere Auftragslage ist hervorragend und unsere Kunden kommen aus ganz Deutschland“, so Kaltofen. Für die BASF entwickelte das Team von GALLION beispielsweise das „Videojobposting“ als globale Lösung für den Personalbereich und wurde dafür auf europäischer Ebene ausgezeichnet. Zur Stammklientel zählen auch die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt oder Universal Music. Für die Stadt Mannheim sind die Filmemacher ebenfalls aktiv und produzierten u. a. ein Video zum Thema Konversion und einen Kinospot zum BUGA-Bürgerentscheid.

Weitere Informationen: www.gallion-film.com

  • RedLensMedia

Schon seit vielen Jahren produziert Mark Kulpa – selbst als Künstler in der Musikszene unterwegs – kreative Videos und unterstützt mehrere Projekte wie die Youtube-Interview-Reihe „Live bei Hip-Hop“. Ein professionelles Tonstudio und eine entsprechende Videoausrüstung gewährleisten eine hohe Qualität. 2012 gründete Kulpa das Unternehmen „Flash of Genius“. Anfang 2015 wird „Flash of Genius“ nun Teil des Start-ups „RedLensMedia“, das Kulpa gemeinsam mit Tim Hauenstein aus der Taufe hebt, der bisher mit der Firma Goltmedia unterwegs war. Neben Musikvideos für Künstler wie dem Rapper Jott (Jan Gähr) oder der griechischen Sängerin Despina bietet das junge Unternehmen auch die filmische Umsetzung von Familienevents wie Hochzeiten oder Taufen und Imagefilme für Unternehmen an. Erste Projekte wurden bereits abgeschlossen und der gelernte Informatikkaufmann Mark Kulpa ist zuversichtlich, dass er mit seiner Leidenschaft für kreative Videoproduktionen auch bald seinen Lebensunterhalt bestreiten kann.

Weitere Informationen: www.redlensmedia.de

  • Drop-Out Cinema

Neben den sogenannten Marktkinos, die vor allem auf Blockbuster mit großem Publikumszuspruch setzen, gibt es in Deutschland auch eine große Zahl kleinerer Programmkinos und Filmclubs, für die Qualität und Vielfalt die ausschlaggebenden Kriterien für die Auswahl ihrer Filme sind. Diese Spielstätten hat Drop-Out Cinema im Blick. Die Genossenschaft mit rund 35 Mitgliedern übernimmt die Vermietung sogenannter „randständiger“ Filme und engagiert sich auf diese Weise für ein abwechslungsreicheres Angebot in den deutschen Kinos. Vermarktet werden diese Produktionen im Rahmen klassischer Bundesstarts, aber auch im Rahmen von Filmpaketen, die Drop-Out Cinema als „Filmfeste“ oder „Filmreihen“ durch Deutschland touren lässt wie aktuell gleich zwei „Cinema Obscure Festivals“ mit jeweils sechs Filmen.

Rund 150 Titel umfasst der Filmstock von Drop-Out Cinema. Allein im ersten Geschäftsjahr 2013 gelang es, 41 Filme aus diesem Katalog in 907 Kinos auf die Leinwand zu bringen und rund 6.500 Zuschauer mit diesem Angebot zu begeistern. Initiator der Genossenschaftsidee ist Jörg van Bebber, der sich schon seit langem für die kulturelle Filmarbeit einsetzt. Die Mitglieder sind größtenteils selbst Kinobetreiber und bringen Anteile in Höhe von jeweils 250 Euro in die Genossenschaft ein.

Weitere Informationen: www.dropoutcinema.org

  • Edelraum / Marc + Matthew Edition

Ein unkompliziertes Kunst-Einkaufserlebnis ohne Galeriebesuch – das wollen Jonas und Roman Loch ihren Kunden bieten. Am 14. Juli 2014 gründeten sie die Edelraum GmbH und etablierten ihren Online-Shop: www.marc-matthew.com. 20 Kunstwerke für Preise zwischen 350 und 850 Euro werden dort präsentiert – Fotos der Künstler Peter Bock-Schroeder, Roger Fritz und Bernard Larsson. „Wir verfolgen eine konsequente Premiumstrategie“, so Roman Loch. „Wir erwerben die Negative und die Fotos werden in traditioneller Handwerkskunst auf Barytpapier entwickelt und in Vollholz aus deutscher Manufaktur gerahmt. Jeder Kunde erwirbt ein echtes Unikat, das von dem Künstler selbst oder seinen Nachkommen signiert wird.“ In einem mitgelieferten Booklet wird die Geschichte des Werks festgehalten. Maximal 50 Exemplare je Edition werden verkauft.

„Unsere Zielgruppe sind junge Kunstfans mit einem höheren Einkommen“, erklärt Roman Loch. Auch auf dem Weihnachtsmarkt auf den Kapuzinerplanken ist Edelraum vertreten und bietet dort drei Werke des Mannheimer Künstlers Christian Borth an.

Weitere Informationen: www.marc-matthew.com

  • sengaa – what’s your style?

Ein Fashion- und Styling-Portal für individuelle stilbewusste Menschen – das ist sengaa. Modefans können zu bestimmten vorgegebenen Themen ihren Look fotografieren und auf dem Portal hochladen. Wer das Outfit mit den meisten Likes online gestellt hat, kann sich über einen coolen Preis freuen. „Mit dieser Geschäftsidee liegen wir voll im Trend“, so Gründer Khan Nguyen, der als ehemaliger Creative Director einer klassischen Werbeagentur das nötige Know-how mitbringt.

Geld verdienen soll das Portal über Sponsoren, die die Möglichkeit haben, eigene Themen bei sengaa zu buchen und ihre Produkte zielgerichtet zu bewerben. In den sozialen Netzwerken bei Facebook und youtube wirbt sengaa derzeit um Nutzer/innen. Jüngstes Projekt ist eine Kooperation mit der Messe You, die sich an junge Menschen wendet. „Aktuell sind wir auf der Suche nach Business Angels und Capital Venture-Unternehmen“, so Khan Nguyen. „Die Voraussetzungen sind da. Mit einer entsprechenden finanziellen Unterstützung könnten wir jetzt richtig durchstarten – zumal das Prinzip ja auch in anderen Bereichen bei älteren Zielgruppen einsetzbar ist, z. B. bei Immobilienbesitzern nach dem Motto: Wer hat das schönste Haus?“ Einen Erfolg konnte sengaa bereits verbuchen: Mit seiner interessanten Geschäftsidee gehörte das Start-up zu den Finalisten des Mannheimer Existenzgründungspreises 2015.

Weitere Informationen: www.sengaa.com

  • Leaf Systems

Schon in 15 asiatischen Restaurants, darunter eines auch in Heidelberg, ist SmartMenu im Einsatz, eine mehrsprachige digitale Speise- und Getränkekarte, mit deren Hilfe man nicht nur bestellen kann. „Auch ein Feedback ist über das Tablet möglich – und Kellner können ebenfalls über SmartMenu gerufen werden“, so Patrick Marksteiner, COO des Start-ups, das er gemeinsam mit Shenwei Ye und Patrick Neulinger ins Leben rief, die er im Rahmen seines Wirtschaftsinformatik-Studiums an der Universität Mannheim kennenlernte.

2013 gegründet zählt Leaf Systems mittlerweile sieben Mitarbeiter. Pilotprojekt war das Restaurant von Shenwei Yes Familie und so wurde das Bestellsystem im ersten Schritt vor allem für die asiatische Gastronomie konzipiert. Inzwischen trifft die Entwicklung jedoch auf eine breite Resonanz in der Branche und wird derzeit beispielsweise in einem Diner-Restaurant in Ludwigshafen getestet. „Mit unserem Tablet kann man nicht nur Geld beispielsweise im Service sparen, sondern auch den Umsatz steigern“, weiß Marksteiner und hat bereits weitere Nutzungen im Auge wie Krankenhäuser, Hotels und Großveranstaltungen.

Leaf Systems bietet bei seinem Produkt ein Basisprogramm mit mehreren Modulen. Mit dieser interessanten und bereits sehr erfolgreichen Geschäftsidee gehörte Leaf Systems zu den Finalisten des Mannheimer Existenzgründungspreises 2015.

Weitere Informationen: www.leaf-systems.eu

  • STRATEGPRO Real Estate

Im Mai 2014 schlossen sich die Immobilienspezialisten Jörg-Dieter Rünzler und Michael Christ zusammen und gründeten die STRATEGPRO Real Estate GmbH mit Sitz in der Mollstraße 41. Der Fokus des jungen Unternehmens liegt auf der Vermarktung von Gewerbe- und Wohnimmobilien in den Oberzentren Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen. Ein erster Erfolg konnte bereits verbucht werden: So ist es gelungen, ein Lead-Vermarktungsmandat für die Theodor-Heuss-Anlage 12, ein Bürogebäude mit einer Mietfläche von 23.000 Quadratmetern zu erhalten.

Beide Partner sind seit langem im Immobiliengeschäft aktiv und waren u. a. bei der FAY Property Management GmbH und der DIC Onsite GmbH beschäftigt. In ihrem neugegründeten Unternehmen bündeln sie regionales Know-how und überregionales Asset Management und bieten ihren Kunden im Rahmen klassischer Makler- und Vermittlungsdienstleistungen und durch Analysen einen Mehrwert bei Ertrag und Nutzwert der Immobilie. Darüber hinaus ist das Unternehmen für Immobilieninvestoren tätig.

Weitere Informationen: www.strategpro.de

  • SI-BONE Deutschland GmbH

SI-BONE, Inc., ein Hersteller medizinischer Geräte, hat in Mannheim eine europäische Tochtergesellschaft gegründet. Das US-Unternehmen mit Sitz im kalifornischen San José ist ein Pionier bei der  Verbreitung des iFuse Implant Systems, einem minimal-invasiven chirurgischen (MIS) Gerät, das bei bestimmten Erkrankungen des Iliosakralgelenks (IS-Gelenks) eingesetzt wird. Die neue Dependance in Mannheim wird die Präsenz des Unternehmens in Deutschland stärken und das derzeitige europäische Hauptquartier von SI-BONE in Gallarate, Italien, ergänzen. Geschäftsführer in Deutschland wird Eric Schaber, der gemeinsam mit seinem ehemaligen Kyphon-Kollegen Andrea Mercanti, derzeit Vice President des Bereichs Europa, Naher Osten und Asien bei SI-BONE, daran arbeiten wird, die Vertriebsorganisation in Deutschland auszubauen. Schaber bringt mehr als 23 Jahre Erfahrung im internationalen Vertrieb und Marketing im Bereich medizinische Geräte, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenorthopädie zu SI-BONE mit.

Weitere Informationen: www.si-bone.de

  • HaushaltsRobotic

Ein Unternehmer zu sein, das war schon immer das Ziel von Manuel Kloiber. Schon während seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann versuchte sich der heute 26-Jährige als Edelmetallhändler – mit Erfolg. 2011 verkaufte er sein Geschäft, machte Abitur, suchte nach einer neuen Geschäftsidee – und wurde beim Thema Haushaltsroboter fündig. „Zuerst habe ich diese Geräte ein Jahr selbst getestet und eine Informationsseite dazu ins Netz gestellt. 2013 habe ich dann einen eigenen Onlineshop aus der Taufe gehoben.“ Heute verkauft er Rasenmähroboter, Staubsaugroboter sowie Wisch- und Fensterputzroboter – mit steigender Tendenz. „Die Wachstumsraten der Branche liegen jährlich im hohen zweistelligen Bereich und wir werden in diesem Jahr voraussichtlich einen Umsatz von über 1.000.000 Euro erreichen“, berichtet er und denkt bereits über ein erstes Roboter-Ladengeschäft in der Mannheimer Innenstadt nach – in drei bis vier Jahren.

Weitere Informationen: www.haushalts-robotic.de

  • Alle meine Hunde

Ein großer Hundefan war Verena Deschner schon immer. Ihr Hund Fips, ein Zwergschnauzer, liegt ihr sehr am Herzen. Während ihres Studiums wünschte sich die heute 31-Jährige sogar einen „Zweithund“. „Um zu sehen, ob ich tatsächlich mit mehreren Hunden gleichzeitig klarkomme, organisierte ich Gasthunde“, erzählt die junge Frau von den Anfängen ihrer Selbstständigkeit. Das Feedback der Hundehalter war positiv und als Verena Deschner ihr Studium aus privaten Gründen abbrechen musste, kam ihr die Idee, aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen und sie gründete vor zwei Jahren das Einzelunternehmen „Alle meine Hunde“. Im Gegensatz zu Konkurrenzunternehmen, die hauptsächlich eine Hundebetreuung auf einem eingezäunten Gelände in einem Großrudel anbieten, hat sie sich entschlossen, nur ein kleines mobiles Rudel zu führen, mit dem sie viel unterwegs ist. Nachdem sie aus Kapazitätsgründen schon die Betreuung mehrerer Hunde absagen musste, denkt sie jetzt bereits darüber nach, einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin einzustellen, um ein weiteres Kleinrudel aufnehmen zu können.

Weitere Informationen: www.alle-meine-hunde.com

  • Mosaik mobile Lösungen

Zuerst hatten Gaby Wunderlich und Jochen Wagner bei ihrer Geschäftsidee vor allem die Anbieter sozialer Dienste im Visier. „Als Sozialwissenschaftlerin und als Sozialarbeiter wissen wir, dass beispielsweise bei der Jugendhilfe die IT-Unterstützung für Work-Flow-Prozesse häufig komplett fehlt.“ So entwickelten die Jungunternehmer mit ihrem Start-up „Mosaik mobile Lösungen GmbH“ Apps, mit deren Hilfe Vorgänge und Maßnahmen vor Ort dokumentiert, in Datenbanken eingespeist und auf diese Weise elektronische Fallakten angelegt werden konnten. Basis des Produkts: die innovative Technologie der Mannheimer Hightech-Firma Movilizer, deren Nutzung sich Mosaik vertraglich gesichert hat. „In diesem Bereich haben wir in den letzten Wochen zahlreiche Kunden gewonnen und werden unsere Lösungen auch Mitte Oktober auf der Fachtagung Jugendhilfe in Berlin vorstellen“, so Wagner.

Dass der Einsatz von mobilen Lösungen auch im Gesundheitsbereich Sinn macht, haben die Unternehmer erst später erkannt – als in ihrem familiären Umfeld gleich mehrere Verwandte an Herzinfarkt erkrankten und viel zu spät den Arzt aufsuchten. Durch eine App, in der gefährdete Patienten wichtige Werte an ihren Hausarzt übermitteln, wäre dies vielleicht zu verhindern gewesen. So knüpften Wagner und Wunderlich erste Kontakte zur Gesundheitsbranche und fanden in der Mannheimer Unternehmensberatung ZeQ, die sich auf die wirtschaftliche Optimierung von Kliniken spezialisiert hat, einen geeigneten Kooperationspartner.

Für ZeQ entwickelt Mosaik Tools, mit denen das Consultingunternehmen leichter Daten in Kliniken erheben und auswerten kann. Auch wenn momentan noch der soziale Bereich das Hauptstandbein von Mosaik ist, glaubt Wagner an das Wachstumspotenzial von mobilen Lösungen für Kliniken und Praxen. Seit diesem Herbst ergänzt eine Spezialistin für diesen Bereich das 13-köpfige Team. „Die großen Player in diesem Bereich befassen sich nicht mit kleinen individuellen Lösungen, wie wir sie anbieten“, weiß Wagner. „In dieser Nische möchten wir aktiv sein und expandieren.“ Für die nötigen finanziellen Mittel sorgt dabei der Beteiligungsfonds Wirtschaftsförderung Mannheim, der sich jüngst bei dem Unternehmen engagierte.

Weitere Informationen: www.mosaik-portal.com

  • smooster

Seine ersten Programmzeilen schrieb Sebastian Maier schon im Alter von neun Jahren. Es folgte eine IT-Ausbildung mit anschließendem BWL-Studium, währenddessen er sein Taschengeld mit der Programmierung von Webseiten und Webanwendungen für die mittelständischen Kunden von Werbeagenturen aufbesserte. „Diese Kunden hatten jedoch oft hohe Ansprüche an Qualität und Design, verfügten jedoch meist nicht über das erforderliche Budget, um dem technisch gerecht zu werden“, erinnert sich Maier. Nachdem die Suche nach einer geeigneten Software vergeblich war, entwickelte er selbst eine Lösung und gründete im Februar 2012 ein eigenes Unternehmen.

Das Angebot der smooster GmbH: ein Content-Management-System und Business-Tool, mit dem sich Website-Layouts zeitsparend und kostengünstig ins Netz bringen lassen, die jedoch trotzdem individuell und frei gestaltet sind. Zielgruppen sind vor allem Grafiker, Webdesigner und Entwickler – aber auch Agenturen. Das heutige Smooster-Team besteht aus vier festen und mehreren freien Mitarbeitern und setzt Projekte in Deutschland, den USA und Japan um. Als Berater und Investoren konnte Sebastian Maier Professor Axel Kolaschnik, Prodekan der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim, und mehrere ehemalige Vorstände und Manager bekannter Dax-Unternehmen gewinnen.

Weitere Informationen: www.smooster.com

  • Consor Consulting

Noch in diesem Jahr wollen Jens Gernot Quast und Dr. Karl Izsak ihr Unternehmen clue-i aus der Taufe heben. „Wir verstehen uns als Entwickler von High-End Hochsicherheitssoftware ‚made in Germany‘ speziell für mittelständische Firmen“, so der 26-jährige Quast, der Jura und BWL studiert. Für den technischen Part ist sein Partner, der Physiker Iszak, verantwortlich, der über eine lange berufliche Erfahrung verfügt. Aktuell sind die Existenzgründer auf der Suche nach einem Investor. Dessen finanziellen Mittel sollen den Jungunternehmern helfen, die Sicherheits-Software weiterzuentwickeln und das Angebot zu erweitern. Angedacht ist beispielsweise das Thema „Sicherheit bei vernetzten Autos“.

Derzeit konzentriert sich clue-i auf vier Themenfelder: den Schutz von Geschäftsreisen, sichere Cloud-Anwendungen, sichere Versendung von Dateien und Unternehmensschutz. Neben mittelständischen Firmen zählen auch Rechtsanwaltskanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften zu den Zielgruppen. Sozialen Organisationen wie der Studenteninitiative für Kinder stellen die Unternehmer die Software kostenlos oder mit starken Rabatten zur Verfügung. „Im Moment sind wir in der Phase der Pilotkunden“, so Quast, der sich schon als kleiner Junge für das Unternehmertum begeisterte und als Student bereits eine Unternehmensberatung gründete. „In fünf Jahren wollen wir uns als deutscher Marktführer für Verschlüsselungssysteme etablieren“.

Weitere Informationen: www.consor-consulting.com

  • Kuchen im Glas

Kuchen im Glas hat seinen Ursprung im Sauerland, wo 2006 die Geschäftsidee geboren wurde und die leckeren Köstlichkeiten in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Schoko-Vanille, Banane-Walnuss oder Zitrone den Weg ins Weckglas fanden. 2013 zog Geschäftsführerin Linda Dröge aus Studiengründen nach Mannheim um und stellte mit ihren Kolleginnen Stephanie Becker (Vertrieb und Social Media Marketing) sowie Alexandra Bald (Art Direction) das Unternehmen neu auf. Sieben süße und eine herzhafte Varianten stehen zur Auswahl. Besonders beliebt ist die Geschmacksrichtung Schoko-Guinness. Setzte das Team beim Vertrieb zuerst auf das Internet, wurde Mitte Juni 2014 ein eigenes Ladengeschäft in Mannheim eröffnet, das auch als Office und Empfangsraum für Kunden genutzt wird. Produziert wird selbst und auch bei zwei Konditorinnen der Region. Den größten Anteil der Kunden machen Unternehmen wie Henkel, Zalando, die IHK Rhein-Neckar und der Hockenheimring aus, die „Kuchen im Glas“ als außergewöhnliche Werbe- und Firmengeschenke einsetzen. „Ganz neu ist eine Kooperation mit dem Weingut Heitlinger in Östringen-Tiefenbach“, berichtet Werbefachfrau Linda Dröge und freut sich schon auf die Teilnahme an der Konsumgütermesse „Tendence“ in Frankfurt, die am 30. August ihre Tore öffnet. Dort wird „Kuchen im Glas“ auf einem Stand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie seine kulinarischen Spezialitäten vorstellen.

Weitere Informationen: www.kuchen-im-glas.com

  • love me cakes

Es war ein schwerer Schlag für die Mannheimerin Christiane Bonkat, als bei ihr vor vielen Jahren eine Schilddrüsenerkrankung diagnostiziert wurde und sie auf Kohlenhydrate und Gluten in ihren Lebensmitteln verzichten musste. „Da ich jedoch sehr gerne süß esse, begann ich mit eigenen Rezepten zu experimentieren“, blickt sie zurück. Ende letzten Jahres wagte sie mit der Gründung der „love me cakes“ UG den Sprung in die Selbstständigkeit und ging Ende Mai 2014 mit ihrem Internet-Shop www.lovemecakes.de online. Hier vertreibt sie rund 50 verschiedene gluten- und zuckerfreie Low Carb Backwaren, die sie selbst herstellt, und ermöglicht auf diese Weise auch Menschen mit Glutenunverträglichkeit, Diabetikern und anderen Risikogruppen den Genuss von Kuchen und Marmeladen – aber auch von Low Carb Brötchen und Broten, die sich inzwischen zum Verkaufsschlager entwickelt haben. 2017 eröffnete Christiane Bonkat einen eigenen Shop in der Seckenheimerstraße 88.

Weitere Informationen: http://www.lovemecakes.de

  • Ministerium für Glück und Wohlbefinden

Alles begann mit einem Semesterprojekt an der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Mannheim. Ein kleines Studententeam widmete sich im Fach „Transmediale, integrierte Kommunikation“ der Aufgabe von Professor Axel Kolaschnik, eine Kampagne zu kreieren, die die Wertehaltung innerhalb unserer Gesellschaft verändert. Die Studierenden entschlossen sich, sich an den kleinen Land Bhutan ein Beispiel zu nehmen und ein „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ ins Leben zu rufen. Anhand dieser Metapher sollten die wichtigen Fragen kommuniziert werden wie: Was ist ein gutes Leben und wie können wir es selber in die Hand nehmen? Gina Schöler und Daniel Clarens aus dem Team entschlossen sich, diese Kampagne weiterzuführen und zum Gegenstand ihrer Masterthesis zu machen. Nach Abschluss des Masters befasst sich Gina Schöler nun als selbstständige Kommunikationsdesignerin mit diesem Thema und bietet als „Glücksministerin“ u. a. Seminare, Workshops, Vorträge und Veranstaltungen an. Gemeinsam mit Experten erarbeitet sie Konzepte und Ideen, um diese grundlegenden Fragen medial und in der Bevölkerung zu verankern. Seriös, aber auch spielerisch will das „Ministerium für Glück und Wohlbefinden“ die Menschen inspirieren und setzt dabei auf viele Aktionen und Initiativen, die bereits auf ein breites Interesse in den Medien stießen.

Weitere Informationen: http://www.MinisteriumFuerGlueck.de

  • monomer

Eigentlich ist Thomas Mrokon Architekt – und ein sehr erfolgreicher dazu. Zu seinen Leuchtturmprojekten gehört beispielsweise das „Haus der Astronomie“ auf dem Heidelberger Königstuhl. Doch als er 2010 im Rahmen eines Projekts auf einen Goldschmied traf, faszinierte ihn dieses Handwerk immer mehr. Seine Idee: die Kombination von Handwerkskunst und einer komplexen, von der Architektur beeinflussten Gestaltung, die durch den Einsatz modernster CAD-Software und einem revolutionären Produktionsverfahren möglich wird. Monomer designt und fertigt Schmuck mit Hilfe von Rapid Prototyping, bei dem ein vom Computer modellierter Entwurf mittels eines sogenannten 3D-Druckers hergestellt wird. Gemäß dem Unternehmensnamen „monomer“, das bedeutet im Altgriechischen einzelnes Teil, sind die Schmuckstücke des Start-ups Unikate mit einem eher technikaffinen Design. „Unsere Schmuckstücke polarisieren“, so Mrokon. „Aber das sehen wir eher als gutes Zeichen.“

Vor kurzem engagierte sich der Beteiligungsfonds Wirtschaftsförderung Mannheim bei monomer, das momentan drei Mitarbeiter zählt, und das junge Unternehmen verlegte seinen Sitz nach Mannheim. „Dies ist ein wirklich guter Standort mit einem großen kreativen Netzwerk“, so Mrokon und berichtet von seinen neuesten Projekten. Ende August soll der neu gestaltete Online-Shop starten, aber monomer setzt zunehmend auch auf den stationären Handel. „Bei Schmuck zählt das haptische Erlebnis“, ist Mrokon überzeugt. Der Besuch der Konsumgütermesse „Tendence“ Ende August in Frankfurt soll dazu dienen, sein Händlernetzt auszubauen.

Weitere Informationen: monomer.eu

  • Red & Cyan

Die Red & Cyan GmbH wurde im Dezember 2013 gegründet und hat ihren Sitz im Musikpark 2. Vor allem die 3D Animation ist die Stärke des jungen Unternehmens – eine Option besonders für das Marketing  erklärungsbedürftiger Produkte. „Wir setzen vor allem auf Kunden in der Industrie vor Ort“, so Geschäftsführerin Barbara Chaturvedi, die das Unternehmen gemeinsam mit Cristian Koch Rumpf und Lukas Kiefer leitet.

Geschäftsführer Koch Rumpf lebte bis vor einigen Jahren in Peru und hatte dort ein eigenes Unternehmen, Barbara Chaturvedi hat lange in den USA gearbeitet, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückkehrte. Kennengelernt haben sich die beiden bei einer Filmproduktionsfirma in der Pfalz und sich entschlossen, gemeinsam mit Lukas Kiefer den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. „Mannheim und vor allem der Jungbusch mit seiner aktiven kreativen Szene war für uns dabei als Standort erste Wahl“, so Chaturvedi.

Punkten kann Red & Cyan mit der langjährigen Erfahrung seiner Mannschaft in den Bereichen Animation, Film und Werbespots und dem Fokus auf dem Thema Art Direction. „Bei uns geht es nicht nur um eine einfache physikalische Simulation und das Modellieren von 3D-Objekten, sondern wir legen Wert darauf, dass das Ergebnis wirklich etwas Besonderes ist. Der Wow-Effekt ist uns wichtig“, betont die junge Geschäftsführerin.

Weitere Informationen: Red & Cyan

  • Karakter Live

Im Musikpark 1 hat die Booking- und Konzertagentur Karakter Live ihre Zelte aufgeschlagen. Sie macht vor allem mit dem Open Air Festival Maifeld Derby Schlagzeilen, das sich inzwischen in der Region als feste Größe etabliert hat. Auf fünf Bühnen werden dieses Mal 60 Künstler präsentiert. Die Nachfrage nach Tickets ist groß.

Das inzwischen europaweit bekannte Event war auch der Grund, dass das ursprünglich in Berlin gegründete Unternehmen Mitte 2012 nach Mannheim umzog, um sich hier als örtlicher Veranstalter und Promoter weiter zu etablieren. Das Hauptaugenmerk im Bereich Booking liegt in der langfristigen und nachhaltigen Entwicklung der betreuten Künstler. Bereits in den ersten Jahren wurden zahlreiche Tourneen im In- und Ausland für Acts wie Wallis Bird, Amplifier oder We Invented Paris organisiert.

Weitere Informationen: Karakter Live

  • Grunwald:media

Mit dem Alten Volksbad haben die Existenzgründer Jan Grunwald und Sebastian Przewosnik ein kreatives Umfeld für ihre Kommunikationsagentur Grunwald:media gefunden. Ihre Zielgruppe sind vor allem mittlere und kleinere Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar, die sie frei nach dem Motto „frech und seriös – aber bezahlbar“ bei den Themen Werbung, PR und Pressearbeit unterstützen wollen.

„Leider sind viele Agenturen für kleine Unternehmen kaum noch erschwinglich“, weiß Jan Grunwald. Der studierte Germanist und Politikwissenschaftler war zuletzt als Assistent der Geschäftsführung für Radio 95.5 Charivari im Einsatz. Sein Partner Sebastian Przewosnik ist Eventspezialist. „Wer nicht kommuniziert, ist eigentlich schon tot“ – davon sind die beiden Medienprofis überzeugt und unterstützen ihre Kunden von der Entwicklung von Kommunikationsstrategien über klassische PR- und Pressearbeit und außergewöhnliche Werbeformen sowie Media- und Rhetorikcoaching bis zur Planung von Incentives.

Weitere Informationen: Grunwald:media

  • Audrey + Karl

„Audrey + Karl“ hat Carolin Raquet ihr Kosmetikstudio am Schwetzingerplatz genannt, das sie Anfang März 2014 eröffnet hat. Audrey steht für ihr großes Vorbild, die Schauspielerin Audrey Hepburn, Karl ist die männliche Form ihres eigenen Vornamens. Nachdem sie mehrere Jahre in verschiedenen Kosmetiksalons gearbeitet hatte, entschied sich die gelernte Kosmetikerin und Visagistin aus dem pfälzischen Haßloch, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Ihre erste Ansprechpartnerin war Sonja Wilkens von der Mannheimer Wirtschaftsförderung, die die Zusammenarbeit mit der Unternehmensberaterin Monika Nanni vermittelte. Erfahrungen in ihrem Beruf hat die junge Unternehmerin auch in dem Land gesammelt, aus dem die Kosmetik ihren Siegeszug in der Welt antrat, in Frankreich.

Nach einem dreimonatigen Umbau  eines ehemaligen Elektrogeschäfts verfügt Carolin Raquet nun über großzügige Räumlichkeiten mit einem Empfangs- und Wartebereich sowie zwei getrennten Räumen für Kosmetik, Make-up und Fußpflege. Außerdem möchte die Spezialistin für neue Makeup-Trends ihre Angebot mit Kosmetik-Produkten und Expertisen für jeden Typ erweitern.

Weitere Informationen: Audrey + Karl

  • StartingFrance

Aus Frankreich stammt die StartingFrance GmbH, die 2013 in Mannheim-Käfertal gegründet wurde. In enger Kooperation mit der gleichnamigen Schwesterfirma in Paris helfen die Vertriebsprofis bei der Anbahnung von Geschäften zwischen deutschen und französischen Unternehmen. „Für den Standort Mannheim sprachen die hohe Anzahl industrieller und technologischer Unternehmen im deutschen Südwesten und der ICE-Knotenpunkt für den innerdeutschen Verkehr und auch nach Paris“, so Geschäftsführer Jerome Nicolet. Obwohl der Mittelstand in Frankreich nicht so ausgeprägt und erfolgreich sei wie in Deutschland finde man jenseits des Rheins zahlreiche potenzielle Kunden, darunter bekannte Konzerne, aber auch Behörden und Privatleute. Und trotz der geographischen Nähe seien Geschäftspraktiken und natürlich die Sprache unterschiedlich, so dass Exporte sorgfältig geplant und organisiert werden müssten.

StartingFrance unterstützt Firmen bei ihrem Eintritt in den französischen Markt und macht sie fit für das Business bei unserem Nachbarn.

Weitere Informationen: StartingFrance GmbH

  • IHO

Die IHO GmbH, ein erst Mitte Januar 2014 gegründetes Consultingunternehmen, vermarktet ein im Universitätsklinikum Mannheim entwickeltes Informationssystem zur Optimierung der medizinischen Molekulardiagnostik für Leukämie.

Schon seit über 15 Jahren forschen Prof. Dr. Martin Müller und sein Team im wissenschaftlichen Labor der III. Medizinischen Klinik in Mannheim zum Thema Molekulare Diagnostik der Chronischen Myeloischen Leukämie. Über 100.000 Blutproben wurden in den letzten Jahren untersucht, ein hohes Know-how entwickelt. „Molekulargenetische Untersuchungsmethoden haben sich als Technik in der Diagnostik etabliert ebenso wie das sogenannte Therapiemonitoring, mit dem wir die Behandlung von Blutkrebs begleiten. Dieses hilft beim Management dieser Erkrankung, bei der die Patienten heute durchaus mit einer normalen Lebenserwartung rechnen können“, so Prof. Müller.

Gemeinsam mit seinen Mit-Geschäftsführern, dem Biologen Dr. Christian Dietz und dem IT-Spezialisten Ralf Bieber, hat Müller ein Informationssystem mit dem Namen „Global in-depth supervised monitoring system for laboratory diagnostics“ (GISMO)  entwickelt, das einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen Laboratorien ermöglicht und international vergleichbare Ergebnisse gewährleisten soll. „Wir möchten dieses System im Rahmen von IHO vermarkten und molekulare Laboratorien vor allem im Ausland mit Blick auf Standardisierung und Optimierung der labor-internen Prozesse beraten. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, die Behandlung von Leukämie-Patienten auch in Ländern zu verbessern, die unseren Level aktuell noch nicht erreicht haben“, erklärt Prof. Müller seine Geschäftsidee.

Weitere Informationen: IHO GmbH

  • JUNGE JUNGE

Sie sind zwei echte Monnemer Buwe und lieben ihre Heimatstadt – eine Zuneigung, die die Studenten Nick Eberle und Marc Zimmer mit ihren Produkten klar und deutlich zum Ausdruck bringen. Ihre erste Kollektion „HomeTownGlory Mannheim“ präsentiert sieben Shirts mit Motiven für Mannheim-Fans und traf damit ins Schwarze. Die erste Auflage, die im Oktober 2013 auf den Markt kam, war innerhalb weniger Wochen vergriffen und musste eiligst nachproduziert werden. Die zweite Kollektion soll im Frühjahr im Onlineshop der jungen Unternehmer www.jungejungeshop.de an den Start gehen.

Nick studiert Design an der Fachhochschule in Mainz, Marc Umweltwissenschaften in Landau.„Wir waren von der großen Nachfrage sehr positiv überrascht und hatten sogar einige Bestellungen von Ur-Mannheimern aus Berlin, der Schweiz und aus den USA – damit hätten wir wirklich nicht gerechnet.“ Die große Resonanz sehen sie als Beleg dafür, wie stark sich viele seiner Einwohner mit Mannheim identifizieren. „Leute, die legendäre Abende bei Saki im Rhodos oder im Vienna verbringen, die echte Quadrate Kids sind, Menschen, für die der Jungbusch das Maß aller Dinge ist oder die die Neckarpromenade trotz aller Hässlichkeit wunderschön finden – die fühlen sich durch unsere Motive angesprochen.“ Doch auf den Lorbeeren ausruhen, will sich das Start-up nicht. „Wir haben noch viele Ideen und Designs in der Pipeline und brennen darauf, unser Sortiment nach und nach zu erweitern,“ blicken Eberle und Zimmer zuversichtlich in die Zukunft.

Weitere Informationen: JungeJunge