PreisträgerInnen Mannheimer Existenzgründungspreis 2020

Die Preisträger und Ihre Geschäftsideen

osapiens services – Kategorie Dienstleistungen:

Beratung, Design und Implementierung von Track&Trace-Projekten ist die Geschäftsidee der drei Gründer Alberto Zamora, Stefan Wawrzinek und Matthias Jungblut von osapiens services. Der Gesetzgeber verpflichtet Unternehmen immer häufiger, die Rückverfolgbarkeit ihrer Waren zu gewährleisten. Bei der Bewältigung dieser Anforderungen berät  osapiens und unterstützt bei der dazu nötigen Digitalisierung der Lieferketten. 2018 gegründet hat osapiens einen echten Blitzstart hingelegt. Bereits im vergangenen Jahr erzielte osapiens einen Umsatz von 2,5 Millionen Euro. Mehr als 50 Kunden zählt die Kundenliste.

implacit – Kategorie Technologie:

Aus der Medizintechnologie kommt der zweite MEXI-Preisträger des Jahres 2020. Das große Ziel der beiden jungen Wissenschaftlerinnen Katharina Aschenbrenner und Lisa Wittmayer und ihres 2018 gegründeten Unternehmens implacit: mittels moderner Softwarealgorithmen die Krebstherapie effizienter und gleichzeitig schonender zu gestalten und so die Überlebensdauer und Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Implacit entwickelt eine Software, die anhand der Bilddaten jedes individuellen Patienten dem Arzt genaue Vorgaben macht, wo und wie lange die Strahlung erfolgen soll, sodass gesundes Gewebe geschont wird. Derzeit wird die Software an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universitätsklinik Heidelberg, gefördert durch eine EXIST-Förderung inHöhe von 1,2 Millionen Euro, entwickelt. Später sollen die Rechte an implacit übertragen werden. Ab Ende 2020 plant das implacit-Team, die Software gemeinsam mit Kooperationspartnern klinisch zu erproben und den Einsatz auf andere Tumore zu erweitern.