ZEITSTROM

ZEITSTROM ist ein aktives Geschichtsprojekt der Konversionsflächen, das aus Bürgerideen entstanden ist und der geologisch-geografischen Vorgeschichte, der US-Geschichte und der Zukunft gerecht werden soll. Es wird gemeinsam von der Geschäftsstelle Konversion, der Geschäftsstelle Kulturelle Stadtentwicklung und der MWSP entwickelt und mit Partnern in der Stadt durchgeführt.

ZEITSTROM führt durch die grüne Freiraumverbindung, die vom Luisenpark östlich der Quadrate Mannheims bis zum nördlichen Rheinufer reicht. Vorhandenes und Neues – Parks, Flussufer, Seen, Grünzüge, Waldstücke, Brachflächen, Felder – werden zu einem Ganzen zusammengefügt und gemeinsam erlebbar. Es ist das Verbindungsmerkmal der amerikanisch-deutschen Geschichte mit den Grünkonzepten in Mannheim und steht damit im direkten Zusammenhang mit der Bundesgartenschau Mannheim 2023.

Das Projekt verknüpft das Thema Konversion und die damit verbundene historische Verpflichtung mit den Grünkonzepten Mannheims. Es bündelt bestehende Initiativen z. B. Geschichtswerkstätten, Demokratie-/Initiative und anstehende Projekte wie die Schaffung durchgehender Radwegeverbindungen, und entwickelt sie zu einem räumlich-programmatischen Gesamtkonzept weiter. ZEITSTROM ist eine Weiterentwicklung Mannheimer Freiräume und der bestehenden Kulturlandschaft. Es betrachtet die Geschichte der Amerikaner in Mannheim und deren Eintrag in das kulturelle Leben der Stadt bis heute, kümmert sich um die Verfasstheit der Demokratie und die Gegenwart wie die Zukunft der neu entstehenden Stadtviertel und schaut zurück in die prähistorische Vorgeschichte der Region und zu den Ursprüngen von Mannheim. ZEITSTROM erhebt keinen Anspruch auf historische Vollständigkeit. Vielmehr werden bewusst einzelne Schlaglichter auf die Geschichte der Stadt geworfen, die im Laufe der Zeit auch ergänzt oder verändert werden können und sollen. Geschichte soll aktiv als dynamischer Prozess erlebbar gemacht werden.

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