Rankings und Competitions

Die Stadt Mannheim wird in verschiedenen Rankings aufgeführt. Diese sind ein Instrument für Rangfolgen- oder Atlasdarstellungen über die (auf Basis der Rankings gewertete) Qualität und Leistungsfähigkeit von Städten und Regionen. Rankings können als vereinfachte Abbildung komplexer Zusammenhänge kommunaler und gesellschaftlicher Strukturen sowie hinsichtlich des Leistungs- und Qualitätsniveaus von Kommunen betrachtet werden. Eventuell können öffentlichkeitswirksame Städterankings von Bedeutung für Unternehmen und deren Standortentscheidung, aber auch für die Zuzugsentscheidung möglicher Neubürgerinnen und –bürger mitentscheidend sein. Eine gänzlich valide Darstellung der jeweiligen Stadtqualitäten durch Rankings ist nicht möglich.

Städterankings listen Städte auf Basis vieler Kriterien. Die Berechnungsmodelle werden oft nur teilweise offengelegt. In der Regel ist es der Stadtverwaltung Mannheim möglich, die jeweiligen Ergebnisse weitgehend nachzuvollziehen und bei Bedarf in Einzelfällen ggf. zu widerlegen. Rankings können Hinweise auf Schwächen und damit ein Signal zum Handeln in den betreffenden Bereichen geben. Sie können zugleich Stärken und Wirkungserfolge kommunalen Handelns unterstreichen. Teilweise können Rankings als Benchmark dienen und Hinweise geben, wo die gelisteten Kommunen im Vergleich zu anderen stehen (soweit sie objektiv vergleichbar sind, z.B. durch annähernd ähnliche Bevölkerungsgrößen).

Hinsichtlich der Gesamtstrategie der Stadt Mannheim sind bestimmte Rankings zu Wirtschaftskraft, Familienfreundlichkeit, Bildung, Nachhaltigkeit und Kultur relevant und werden vom Ranking-Management beobachtet und ggf. analysiert. Das Ranking-Management der Stadt Mannheim ist angesiedelt im Referat Strategische Steuerung im Dezernat des Oberbürgermeisters. Durch ressortübergreifende Zusammenarbeit unter Federführung der Strategischen Steuerung gab es seit 2011 zeitnahe Reaktionen auf das Wirtschaftsranking Capital/Feri (2011), das Niveau- und Dynamikranking WirtschaftsWoche (2011, 2012, 2013, 2014, 2015), sowie auf das Nachhaltigkeitsranking der WirtschaftsWoche (2012), das Berenberg-Städteranking (2015) und das Kulturstädteranking der Berenberg-Bank (2012, 2014).