Einführung bei der Stadt

  • Ansprechpartner


    Koordination priMA

    Michaela Stanke

  • Weitere Informationen

    Fakten zu priMA

    • Einführung Ende 1995

    • rund 30 Dienststellen aktiv

    • ca. 25 Promotorinnen und Promotoren in den Bereichen tätig

    • bis Ende 2013 insgesamt 756 Projekte und Workshops

    • über 4.000 Teilnehmende

     

Qualitätsmanagement und kontinuierliche Veränderung bei der Stadtverwaltung Mannheim

Anfang der neunziger Jahre wurde deutlich, dass Organisation und Strukturen öffentlicher Verwaltungen nicht mehr auf Dauer unverändert bleiben können, sondern dass mit den sich permanent verändernden Anforderungen immer kürzere Zyklen der Veränderung initiiert werden müssen. Es zeigte sich außerdem, dass neben der Einführung von betriebswirtschaftlichen Instrumenten auch Aktivitäten zur Optimierung der internen Abläufe, der Prozesse, wichtig sind, um als Kommune den Herausforderungen gerecht zu werden. Eine Projektgruppe begleitete daher die Einführung von priMA bei der Stadtverwaltung.

Neben den strategischen Zielen der Stadtverwaltung Mannheim ist nach wie vor die Steigerung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit des Handelns notwendig. Mehr denn je sind Flexibilität und Kreativität aller Beteiligten gefordert, um Verwaltung zu gestalten. Dabei ist ein regelmäßiger Blick auf die Geschäftsprozesse unabdingbar.

Beispiele aus der Wirtschaft zeigen, dass mit dem Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP), einem Instrument des Qualitätsmanagements, Abläufe auf konstruktive Weise von Beschäftigten optimiert und effizienter gestaltet werden (siehe auch priMA - Philosophie). Durch die kontinuierliche Prozessverbesserung werden Abläufe und Arbeitsinhalte permanent den Anforderungen angepasst und daneben auch die Fähigkeit der Beschäftigten zur Veränderung im Verhalten trainiert und erreicht.

Inzwischen ist priMA Teil des Qualitätsmanagements im Fachbereich Organisations- und Personalentwicklung. Die Leitung steuert und koordiniert den gesamtstädtischen priMA-Prozess und stellt Synergieeffekte zur strategischen Steuerung und den Zielsystemen her. Sie unterstützt die einzelnen Aktivitäten in den Dienststellen und qualifiziert Moderatorinnen und Moderatoren bzw. coacht die Promotorinnen und Promotoren. Zu den weiteren Aufgaben zählen u.a. die Weiterentwicklung des Konzepts von priMA, die Öffentlichkeitsarbeit und das Berichtswesen.