Die Philosophie

priMA steht für "Prozessverbesserung in Mannheim"- die "Mannheimer Variante" des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP).

priMA basiert auf der japanischen Philosophie des KAIZEN, was soviel bedeutet wie "Veränderung zum Guten", die vielen Firmen dazu verhilft, wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. Während zunächst seit den achtziger Jahren vor allem die Automobilindustrie mit der Methode arbeitete, übernahmen immer mehr andere Branchen diese Art der Teamarbeit. Ausführlich schildert Masaaki Imai in seinem Buch "KAIZEN" seine Erfahrungen und Methoden.

Die Philosophie des KAIZEN legt zugrunde, daß sich eine Organisation niemals mit dem derzeitigen (Qualitäts-)Standard zufrieden gibt. In diesem Sinne führt eine Verbesserung zu einem anderen Standard, der wiederum neuen Verbesserungsaktivitäten unterzogen wird. So entsteht der Kreislauf der ständigen Verbesserung des Tuns - ein kontinuierlicher Prozess.

Für effiziente Prozesse ist wichtig, die Anforderungen der internen wie externen Kundschaft an die Ergebnisse zu kennen. Neben den Kundenwünschen steht bei der Optimierung im Fokus, "Verschwendung" im Sinne des KAIZEN zu reduzieren und einen möglichst fehlerfreien Ablauf sicherzustellen. Die Veränderungen der Abläufe haben eine wesentlich höhere Akzeptanz, wenn sie von den Betroffenen selbst gestaltet und optimiert werden. Auf dieser Basis gehen priMA-Teams "an die Arbeit".

priMA ist nicht auf begrenzte Zeit, sondern - wie "KVP" schon ausdrückt - auf Dauer als kontinuierlicher Prozess angelegt; Ziel ist nicht, sozusagen ergebnisorientiert den Prozess zu beenden, sondern die Organisation und ihre Mitglieder zu befähigen, im Sinne des Denkens in Verbesserungen permanent die Anforderungen der Kundinnen und Kunden im Auge zu behalten und danach zu handeln.