Quartiermanagement Jungbusch

Der Trägerverein des Gemeinschaftszentrums Jungbusch ist seit März 2002 mit der Durchführung des Quartiermanagements im Jungbusch beauftragt.

An der Schnittstelle zwischen Innenstadt und Hafen bietet sich für die Stadt Mannheim am Verbindungskanal ein großes Potenzial für die weitere innerstädtische Entwicklung. Neuansiedlungen aus
den Bereichen Arbeiten, Wohnen und Freizeit auf den bisher untergenutzten Industrieflächen am Kanal setzen neue Nutzungsimpulse und tragen gleichzeitig zur weiteren Stabilisierung und Aufwertung
des unmittelbar angrenzenden, traditionsreichen Quartiers Jungbusch bei.

Der Stadtteil Jungbusch entwickelt sich von der ehemaligen „Rumpelkammer“ Mannheims, wie er noch in den 70er Jahren genannt wurde, zu einem Wohngebiet mit ganz besonderem Profil. Dieser
befreit sich aus seiner jahrzehntelangen Isolation und öffnet sich wieder selbstbewusst zur Stadt.

Vor dem Hintergrund der weiter bestehenden Probleme im Quartier, der bisher erfolgreichen Maßnahmen der Stadtteilregenerierung, der sich bietenden Entwicklungschancen und des eingeleiteten Strukturwandels ist es erforderlich, das Quartier Jungbusch umfassend zu entwickeln, und ihn insbesondere städtebaulich aufzuwerten und wohnungswirtschaftlich, sozial, kulturell und ökonomisch weiter zu stabilisieren. Die Netzwerke der Stadtteilarbeit mit ihren Angeboten sind wesentliche Garanten dafür, dass der im Jungbusch eingetretene tiefgreifende Wandel auch zukünftig weitgehend konfliktfrei verläuft und die Chancen der Entwicklung genutzt und Risiken der Entwicklung minimiert werden. Bei einer weiterhin positiven Entwicklung kann sich der traditionsreiche Mannheimer Stadtteil Jungbusch von seiner bisherigen Funktion, Aufnahmestadtteil und Durchgangstation für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu sein, befreien, Schritt für Schritt stabilisieren und zu einer ausgewogeneren Bevölkerungszusammensetzung kommen.
 

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