Klimagutachten anlässlich der geplanten Verlegung der Straße „Am Aubuckel“ (Variantenprüfung)

Im Zuge der Fortentwicklung des Grünzugs-Nordost im Bereich der Konversionsfläche „Spinelli-Barracks“ ist die Verlagerung des Durchgangsverkehrs im Bereich der Straße „Am Aubuckel“ zwischen Wingertsbuckel im Südosten und Neustadter Straße im Nordwesten angedacht. Favorisiert werden die Planungsvarianten „Bahnparallele“ und „Dudenstraße“, die vertiefend analysiert werden.

Aus Lärmschutzgründen muss die Trasse an ihrer Ostseite von einer ca. 2.5 m hohen Lärmschutzanlage begleitet werden. Sie schützt die Erholungsfunktion der angrenzenden Kleingärten, die bislang unmittelbar an den dicht mit Gehölzen bestandenen Bahndamm angrenzen.

Wie bereits aus dem Klimagutachten zum Grünzug Nordost / Buga 2023 hervorgeht, bildet das Freiraumgefüge Au / Sellweiden eine wesentliche Zugbahn für lokale Kaltluftbewegungen in Richtung Mannheimer Innenstadt. Bei der Untersuchung der vorgelegten Planungsvarianten sind daher auch die Belange des Stadtklimas zu prüfen und zu bewerten. Hierbei wird der Schwerpunkt auf die Variante „Bahnparallele“ gelegt, da die Trasse mit Lärmschutzanlage (= zusätzliche Strömungsbarriere) den gesamten Längenbereich zwischen Neustadter Straße im Norden und Feudenheimer Straße im Süden umfasst.

Zur Beurteilung der Beeinträchtigung des lokalen Klimageschehens durch die neu geplanten Trassen erfolgt zunächst eine kurze Bestandsaufnahme der ortsspezifischen  klimaökologischen Funktionsabläufe, an die sich verschiedene Kaltluftströmungssimulationen anschließen.

Außerdem werden – auf Grundlage vorgelegter Verkehrszahlen – mit Hilfe eines Abschätzungsverfahrens (Screening-Modell) die Luftschadstoffimmissionen (NO2, PM10, PM2.5) entlang der Straßenzüge im Planungsumfeld bestimmt.

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