Untersuchungen und Gutachten

Der mehr als 230 Hektar große Grünzug Nordost ist eines der wichtigsten ökologischen Stadtentwicklungsprojekte in Mannheim. Um den Grünzug zu realisieren sind umfangreiche Kenntnisse zum aktuellen Zustand des Plangebietes hinsichtlich Bodenqualität, ökologischen Gegebenheiten und klimatischer Situation notwendig. Die Auswirkungen der Planungen auf den bestehenden Zustand müssen im Rahmen des Planungsprozesses geprüft werden.

Um so früh wie möglich zu wissen, welche artenschutzrechtlich relevanten Tierarten in dem rund 200 Hektar großen Planungsgebiet vorkommen und wie diese Tierarten geschützt werden können, hat die Stadt bereits im April 2014 das Büro IUS Institut für Umweltstudien in Heidelberg beauftragt, eine entsprechende Bestandserfassung durchzuführen und erste Handlungsempfehlungen zu geben.

Faunistische Bestandserfassung und -bewertung

Im Rahmen des Planungsverfahrens sind neben stadtplanerischen und ökologischen Aspekten auch stadtklimatische Belange zu berücksichtigen. Ziel eines erstellten Klimagutachtens war es, die mit den geplanten Flächennutzungsänderungen einhergehenden stadtklimatischen Veränderungen aufzuzeigen, zu quantifizieren sowie Zielvorgaben und Planungsempfehlungen zu formulieren.

Klimagutachten „Mannheim Grünzug-Nordost / Buga“

Um detaillierte Auskünfte über mögliche Altlasten auf dem Gelände der Spinelli Barracks zu erhalten, wurden von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) Altlastengutachten in Auftrag gegeben. Sobald die Prüfung durch die entsprechenden Fachbehörden erfolgt ist, werden die Ergebnisse an dieser Stelle veröffentlicht.

Zu Beginn der Planungen für den Grünzug Nordost wurde davon ausgegangen, dass ein Teilstück der Straße „Am Aubuckel“ an die Riedbahn verlegt wird. In der Gemeinderatssitzung im November 2015 wurde beschlossen, dass die Straße „Am Aubuckel“  nicht verlagert wird.

In den Jahren 2013 und 2014 wurden im Kontext der Planungen verschiedene Alternativen zur Verlagerung der Straße von der Stadtverwaltung geprüft. Darüber hinaus hat die Verwaltung zwischen Mai und September 2014 weitere Untersuchungen zu den Verlegungsvarianten "Dudenstraße" und "Riedbahn" beauftragt bzw. selbst durchgeführt.

Untersuchungen zur Straße am Aubuckel – Gutachten zur ersatzlosen Sperrung der Straße

Vertiefende Untersuchung der Umlegungsvarianten „Dudenstraße“ und „Riedbahnparallele“