Jugendlicher beim Skaten

2013 erfolgte der erste Spatenstich für den Skatepark auf der Schönau, im folgenden Jahr wurde er fertiggestellt.

Skatepark

Es ist eher ungewöhnlich, dass sich Kinder und Jugendliche mehr Beton wünschen - es sei denn, er hat die richtige Form. 2013 erfolgte der erste Spatenstich für den Skatepark auf der Schönau, im folgenden Jahr wurde er fertiggestellt.

Der Park hat eine Gesamtfläche von rund 3.700m². 1.500 m² davon sind reine Skatefläche.

Die Planung für die Anlage wurde im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsverfahrens entwickelt, insbesondere mit der Initiative SAM (Skater aus Mannheim), aber auch mit den Bezirksbeiräten, dem Land Baden-Württemberg sowie Bürgerinnen und Bürgern. Die Initiative SAM hat sich dabei nicht nur im Beteiligungsprozess eingebracht, sondern konnte auch private Investoren für das Projekt begeistern.

Der Bau der Skateanlage kostete rund 760.000 Euro. Davon wurden 570.000 Euro aus dem städtischen Haushalt gezahlt, 100.000 Euro stammen aus Städtebaufördermitteln und 90.000 Euro konnten über Spenden von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Institutionen sowie aus den Budgets der Bezirksbeiräte aus Schönau und Sandhofen beigesteuert werden.

Seit 2005 gehört „Schönau-Mitte“ zum Bund-Länder-Programm „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt“ (SSP). Die Skateanlage wurde im Rahmen dieses Programms umgestaltet. Zudem konnte während dieser Maßnahme die Sanierung der GBG-Häuser im Gebiet, der Rückbau von nicht mehr sanierungsfähigen Häusern, die Sanierung des Siedlerheims Schönau, die Umgestaltung des Lena-Maurer-Platzes, die Sanierung von Kinderhäusern, Kindergärten und einzelner Kinderspielplätze, der Bau einer Skateranlage in der Lilienthalstraße und der städtische Anteil an der quartiersorientierten Gemeinwesenarbeit durch den Caritasverband bezuschusst werden. Insgesamt sind mehr als 60 Millionen Euro in die Aufwertung der städtebaulichen Mitte des Stadtteils Schönau geflossen.