Kultur - 18.10.2021

Stadt Mannheim zeichnet Künstlerinnen mit Helene Hecht-Preis und Helene Hecht-Nachwuchspreis aus

Die Stadt Mannheim vergibt durch den FrauenKulturRat am 24. Oktober 2021 im Nationaltheater Mannheim den Helene Hecht-Preis und den Helene Hecht-Nachwuchspreis. Die Preisvergabe zielt auf die Förderung und vermehrte Sichtbarkeit von Frauen im Kulturbetrieb.
Geschlechtergerechtigkeit im Kulturbetrieb ist ein großes Thema: Frauen verdienen dort im Durchschnitt immer noch weniger als ihre männlichen Kollegen – auch bei der Vergabe von Stipendien und Preisen sind Frauen benachteiligt. „In Mannheim setzen wir ein Zeichen zur Sichtbarkeit von kulturschaffenden Frauen – eine Sichtbarkeit, die ihnen nur allzu oft verwehrt bleibt“, sagt Zahra Deilami, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mannheim.

Mit den beiden Preisen ehrt der FrauenKulturRat der Stadt Mannheim herausragende Leistungen von Frauen aus dem Kunst- und Kulturbereich in der Metropolregion Rhein-Neckar. Seit 2010 vergibt der FrauenKulturRat in einem zweijährigen Turnus die Preise in unterschiedlichen Sparten. In diesem Jahr werden sie in der Kategorie „Theater / Performing Arts / Darstellende Kunst“ verliehen.

Die Preisträgerinnen 2021

Der Helene Hecht-Preis geht an das Künstlerinnenduo Lea Langenfelder & Sophie Lichtenberg. Die beiden Künstlerinnen initiieren künstlerische Recherche-, Ausstellungs- und Performanceprojekte, deren Gegenstand und Ort meist kunstfremde Kontexte sind. Den Helene Hecht-Nachwuchspreis erhält Julla Kroner: Die Golden Village-Stipendiatin auf barac in Mannheim erforscht in ihrer künstlerischen Tätigkeit die Frage, wie sich Gemeinschaften und Communities gründen, die außerhalb einer gesellschaftlichen Norm agieren. Ihre Einblicke arbeitet Kroner in immersiven Performance-Stücken aus.

Die Preise

Der Helene Hecht-Preis in Höhe von 3.000 Euro wird von den 10 Clubs Soroptimist International Metropolregion Rhein-Neckar, der Helene Hecht-Nachwuchspreis in der Höhe von 1.000 Euro vom gemeinnützigen Inner Wheel Förderkreis Mannheim e.V. finanziert. Die diesjährige Schirmherrin der Helene Hecht-Preise ist die Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Petra Olschowski MdL.

Mit den Preisen erinnert die Stadt Mannheim an die Mäzenin Helene Hecht (1854–1940), die durch Kunstverstand und Großzügigkeit das Kulturleben in Mannheim prägte. Durch die Preisvergabe wird ihr geistiges Erbe in der Stadt fortgesetzt.

Die Preisverleihung am 24. Oktober 2021

Die Preisverleihung findet am Sonntag, 24. Oktober, um 11 Uhr im Nationaltheater, Schauspielhaus, statt. Bürgermeister Michael Grötsch wird die Preise übergeben. Staatssekretärin Petra Olschowski MdL wird für ein Grußwort virtuell zur Preisverleihung zugeschaltet. Die Laudationes werden gehalten von Kerstin Grübmeyer und Martina Grohmann, die in der Jury mitgewirkt haben.

Einladung zur Preisverleihung

Wir möchten Sie herzlich einladen, bei der Preisverleihung dabei zu sein. Bei diesem Termin sind Bild- und Tonaufnahmen möglich.

Wenn Sie an der Preisverleihung teilnehmen möchten, ist eine Akkreditierung bis spätestens Dienstag, den 19. Oktober unter 154Veranstaltungen@mannheim.de notwendig, damit für Sie personalisierte Eintrittskarten im Nationaltheater hinterlegt werden können.

Da es sich um eine Einladungsveranstaltung handelt, bitten wir, von einer Ankündigung der Preisverleihung abzusehen.

Hinweise zu den geltenden Corona-Regeln

Aufgrund der aktuell geltenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus gilt für die Teilnahme an der Veranstaltung die „3G-Regel“. Beim Einlass muss daher jeder Gast einen auf ihn ausgestellten negativen Testnachweis, Impfnachweis oder Genesenennachweis vorlegen. Bitte beachten Sie hierbei die Voraussetzungen für die Erbringung eines gültigen Nachweises, wie z. B. die eventuell einzuhaltenden Fristen, gemäß §§ 4 und 5 CoronaVO BW.

Bitte beachten Sie zudem die folgenden weiteren Hinweise aufgrund der Corona-Pandemie:

Es können ausschließlich Personen an der Veranstaltung teilnehmen, die sich bis zur genannten Frist angemeldet haben. Eine Teilnahme ist ebenso nur möglich, sofern Sie keines der typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber, Geruchs- oder Geschmacksverlust) aufweisen.

Im Nationaltheater gilt grundsätzlich und auch während der gesamten Veranstaltung die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske.

Pressekontakt – V.i.S.d.P.

Stadt Mannheim | V. i. S. d. P. Monika Enzenbach | Stabsstelle Presse und Kommunikation (Dezernat des Oberbürgermeisters) | Rathaus E5, 68159 Mannheim | Telefon: 0621 293-2918 | E-Mail: monika.enzenbach@mannheim.de