Wirtschaft & Arbeit - 07.10.2019

Wirtschaftsförderung auf der Expo Real

Hochkarätige internationale Ansiedlungen und das Glückstein-Quartier stehen im Fokus
 
Der Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung präsentiert den Wirtschaftsstandort Mannheim auf dem Gemeinschaftsstand der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH vom 7. bis 9. Oktober 2019 auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen Expo Real in München. Unter dem Motto „upgrade your business“ wird das bundesweit wichtigste Treffen der Immobilienbranche mit mehr als 45.000 Teilnehmern aus 72 Ländern genutzt, um potenzielle Investoren, Projektentwickler und Bauträger von den vielfältigen Investitions- und Ansiedlungsmöglichkeiten in Mannheim zu überzeugen. „In Mannheim wird in einem erheblichen Maß in große und prägende Projekte investiert. Diese positive Entwicklung ist ungebrochen. Die Expo Real ist für uns eine ideale Plattform, die vielfältigen Standortvorteile unserer Stadt international sichtbar zu machen“, so Wirtschaftsbürgermeister Michael Grötsch über die Präsenz der Wirtschaftsförderung in München.
 
Glückstein-Quartier zählt zu den richtungsweisenden Neubauprojekten

Auf der Expo Real präsentiert die Mannheimer Wirtschaftsförderung den Standort mit dem aktuellen städtebaulichen Modell des Glückstein-Quartiers – die Weiterentwicklung des Quartiers zählt zu den großen, richtungsweisenden Neubauprojekten ebenso wie die Areale rund um den Hauptbahnhof. In dem 32 Hektar großen Glückstein-Quartier wurden 13 Baufelder abgesteckt. Mehrere Großprojekte wurden im vergangenen Jahr zeitlich fast parallel gestartet. Wo einst das Gelände der Hauptfeuerwache war, befindet sich heute die Baustelle des Gebäudes „No. 1“ der SSN-Group, das bereits voll vermietet ist. Neben einem Holiday Inn Hotel und den Wirtschaftsprüfern von Ernst & Young ziehen IT- und E-Commerce-Unternehmen ein. In dem komplett umgebauten, denkmalgeschützten Gebäude des „Alten Lokschuppens“ haben ein Architekturbüro und ein Büro für Agrarrohstoffhandel bereits ihr Domizil bezogen. Daneben entsteht ein Neubau für die SV Sparkassenversicherung Baden-Württemberg. Auf den übrigen Baufeldern sind die Planungen für mehrere Gebäude mit Büros und Wohnungen ebenfalls weit fortgeschritten. Wo heute eine Rampe zum Bahnhof hinabführt, soll die Reisenden künftig ein attraktiver Flachbau empfangen – mit kleinen Läden, Cafés und einem Fahrradparkhaus. Der Lindenhofplatz davor wird völlig neu gestaltet. Wenn das ganze Quartier in wenigen Jahren fertig ist, bietet es rund 4.600 Arbeitsplätze und Wohnungen für 1.500 Menschen.
 
Neue Hotspots für Gewerbeimmobilien
 
Zu einem außergewöhnlichen Hotspot für Neuansiedlungen hat sich das Gebäude „Das E“ auf der Konversionsfläche Taylor im Mannheimer Nordosten entwickelt. Neben einem Hotel entstehen in dem alten Militärgebäude 12.000 Quadratmeter moderne Büroflächen. Bereits während der Umbauphase konnte der Investor mehrere – auch internationale – Neuansiedlungen vermelden.
 
Unweit davon, in der Boveristraße, entwickelt Aurelis Real Estate das 18 Hektar große „Turbinenwerk Mannheim“. 58.700 Quadratmeter Produktionshallen mit Industriegeschichte stehen hier neben soliden Backsteingebäuden aus der Gründerzeit. Insgesamt 36.300 Quadratmeter Büro- und Dienstleistungsflächen werden derzeit modernisiert und vermarktet. Das Konzept dafür wird in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Mannheim erarbeitet.
 
Internationale Neuansiedlungen
 
Unternehmen aus dem In- und Ausland sowie aus den unterschiedlichsten Branchen zieht es nach Mannheim – und sie nutzen den Standort als zentrale Plattform für ihr Deutschland- und Europageschäft. Gleich drei japanische Konzerne vermeldeten in den vergangenen Monaten ihre Investitionen in Mannheim. Die Mannheimer Zentrale der Hitachi High-Technologies Europe GmbH wird weiter ausgebaut. Außerdem wurde im September die Kyocera Fineceramics Solutions GmbH in Mannheim-Friedrichsfeld gegründet, welche zu großen Teilen auf der Übernahme von Teilbereichen der Traditionsfirma Friatec basiert. Auch der japanische Technologiehersteller OMRON, betreibt seine OMRON Medizintechnik Handelsgesellschaft in Mannheim.
 
Über den Standort Mannheim
 
Mannheim ist wirtschaftliches Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar und zentraler Mobilitätspunkt in der Region. Der Hauptbahnhof ist mit ca. 650 Zügen täglich einer der größten Bahnverkehrsknoten in Südwestdeutschland. Mit dem ICE geht es in drei Stunden nach Paris und in 30 Minuten zum Flughafen Frankfurt. Der City Airport Mannheim bietet Direktverbindungen nach Berlin, Hamburg sowie nach Sylt. Der Rheinhafen ist als zweitgrößter Binnenhafen Deutschlands einer der bedeutendsten in Europa.

Medien