Sicherheit & Ordnung - 09.07.2019

Weiteres Vorgehen nach Hochhausbrand

Das Feuer im mittleren Hochhaus am Mannheimer Neckarufer ist seit dem späten Abend gelöscht. Ab wann die Wohnungen in dem Gebäude wieder bewohnbar sind, kann derzeit noch nicht gesagt werden.

Die Feuerwehr wird nun das Gebäude sichten und untersuchen, inwiefern und ab wann ein Bewohnen wieder möglich ist. Problematisch ist vermutlich die Infrastruktur, unter anderem ist die Brandmeldeanlage defekt. Möglicherweise werden die Bewohnerinnen und Bewohner eine weitere Nacht außerhalb übernachten müssen.

Gegen 21:30 Uhr war das Feuer gelöscht. Die Feuerwehr hatte den Müllabwurfschacht, in dem das Feuer ausgebrochen war, geöffnet, um den Brand zu bekämpfen. Gegen 00:30 Uhr haben die letzten Einsatzkräfte das Hochhaus verlassen. Die Polizei hat das Gebäude über Nacht gesichert.

In der eingerichteten Anlaufstelle in der Turnhalle des Ludwig-Frank-Gymnasiums waren am Nachmittag und Abend rund 50 Personen angekommen. Rund 40 von ihnen wurden in der Nacht in einem Hotel untergebracht, 11 Personen kamen in ein Pflegeheim und aus medizinischen Gründen ins ZI.

Die Brandursache sowie die Schadenshöhe sind derzeit noch unklar.
Zwanzig Personen wurden bei dem Brand leicht verletzt, sie wurden mit dem Verdacht auf Rauchvergiftung behandelt.


Wichtige Information:
Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hochhauses wird ab 10 Uhr ein Info-Point im Foyer der Carl-Benz-Schule an der Neckarpromenade eingerichtet. Dort erhalten sie alle aktuellen Informationen.

Rückblick:
Am Montagmorgen war gegen 5:50 Uhr im mittleren der drei Hochhäuser an der Neckarpromenade ein Feuer ausgebrochen. Nach ersten Erkenntnissen entstand der Brand im Müllabwurfschacht in einem der unteren Stockwerke. In mehreren Wohnungen wurde kurz darauf Rauch gemeldet. Insgesamt hat das Hochhaus 29 Etagen, gemeldet sind dort rund 550 Personen.
Zwischenzeitig waren rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten vor Ort.

Medien