Kinder, Jugend, Familie - 10.05.2021

Wechselunterricht und Regelbetrieb in Kitas

Schulen können wieder Wechselunterricht anbieten und Kitas in den „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ wechseln
 
Aufgrund der sinkenden Inzidenzwerte bei den Corona-Neuinfektionen hat heute das Gesundheitsamt Mannheim bekanntgegeben (die Bekanntmachung findet sich hier: https://www.mannheim.de/de/informationen-zu-corona/aktuelle-rechtsvorschriften), dass laut Veröffentlichungen des Robert Koch-Instituts (RKI) die Inzidenz im Stadtgebiet Mannheim an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Schwelle von 165 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern an sieben Tagen unterschritten hat. Damit sind auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes und gemäß der Corona-Verordnung des Landes die Voraussetzung für eine Rückkehr zum Wechselunterricht in den Schulen sowie der Kitas und Kindertagespflege in den „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ erfüllt.
 
Wechselunterricht an Schulen ab Montag, 17. Mai
Um den Schulen und Schulgemeinschaften eine bessere Planbarkeit zu ermöglichen, hat das Land ermöglicht, dass Schulen bis zu drei Tage später starten. Der Fachbereich Bildung der Stadt hat im Vorfeld den Austausch gesucht und sich mit den geschäftsführenden Schulleitungen, dem Schulamt, dem Bildungsdezernat und dem Gesundheitsamt verständigt, um eine einheitliche Wiederaufnahme des Präsenzbetriebes zu ermöglichen. Dies vereinfacht die Kommunikation mit den Eltern und der Schulgemeinschaft und erleichtert die notwendigen Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Schulbetriebes bei den Schulen und auch bei Partnern wie beispielsweise Schülerbeförderung, Mensabetrieb oder Betreuung.
 
Da am heutigen Montag, 10. Mai, offiziell festgestellt worden ist, dass die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 165 lag, wäre eine Rückkehr zum Wechselunterricht frühestens am übernächsten Tag, also Mittwoch, 12. Mai, möglich. Sofern die Rückkehr zum Wechselunterricht aus schulorganisatorischen Gründen nicht unmittelbar möglich ist, können die Schulen gemäß den Vorgaben des Landes eine Übergangsfrist von bis zu drei Tagen in Anspruch nehmen, so dass dann der Wechselunterricht spätestens am Dienstag, 18. Mai, umzusetzen wäre. Als gemeinsamen einheitlichen Termin für alle Mannheimer Schulen wurde daher nun in den Abstimmungsgesprächen der Wochenbeginn am Montag, 17. Mai, als Start für den Wechselunterricht festgelegt.
 
Schulkindbetreuung: Notbetreuung wird weiterhin angeboten
Es wird auch weiterhin eine Notbetreuung an den Schulen geben für diejenigen Kinder der Klassenstufen 1 bis 7, die jeweils nicht im Präsenzunterricht sind und Anspruch auf Notbetreuung haben. Anspruch auf eine solche haben:
•    „Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende von ihrem Arbeitgeber am Arbeitsplatz als beruflich unabkömmlich gelten oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben. Dies gilt für Präsenzarbeitsplätze ebenso wie für Home-Office-Arbeitsplätze“ sowie
•    Kinder, bei denen der Besuch der Einrichtung zum Schutz des Kindes erforderlich ist
•    sonstige schwerwiegende Gründe.
Das entsprechende Formular zur Notbetreuung Grundschulkinder findet sich hier.
 
 
Die Kitas und Kindertagespflege wechseln in den „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ ab Mittwoch, 12. Mai
Da am heutigen Montag, 10. Mai, offiziell festgestellt worden ist, dass die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 165 lag, ist eine Rückkehr der Kitas und der Kindertagespflege zum „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ am übernächsten Tag, also am Mittwoch, 12. Mai, möglich. Eine Übergangsfrist seitens des Bundes oder Landes ist hier nicht vorgesehen.
Somit endet am morgigen Dienstag die Notbetreuung in den Kindertagestätten. Nach Vorgaben des Landes findet wieder ein „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ statt. Der Besuch der Kindertagesstätten (Krippe, Kindergarten, Horte) steht damit allen Kindern wieder offen. Allerdings sind hierbei strenge Vorgaben des Infektionsschutzes beachten. Dies dient dem gesundheitlichen Schutz und der Fürsorge für Kinder, Eltern und Personal.

Die Öffnungszeiten der städtischen Kindertagesstätten sind von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16 Uhr bzw. 8 bis 16.30 Uhr, freitags sind sie bis maximal 16 Uhr geöffnet. Damit kann das Betreuungsangebot fast vollständig angeboten werden, lediglich die Randzeiten sind geringfügig eingeschränkt. Für den Besuch der Einrichtung sind regelmäßige Testungen und die Einhaltung der Maskenpflicht zwingend einzuhalten.


Kindertagespflege kehrt zurück zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen
Ab dem 12. Mai gilt ebenso für die Angebote der Kindertagespflege die Rückkehr zum „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“. Kinder in Kindertagespflege können dann wieder von ihrer Kindertagespflegeperson unter Einhaltung der strengen Vorgaben des Infektionsschutzes betreut werden. Diese Vorgaben dienen dem gesundheitlichen Schutz und der Fürsorge für Kinder, Eltern und Kindertagespflegepersonen. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass die pandemieeindämmenden Maßnahmen von allen konsequent eingehalten werden. Für Kindertagespflegeperson bedeutet dies, die stetige Anpassung des Hygienekonzepts der Kindertagespflegestelle an die aktuellen Schutzhinweise für die Betreuung in Kindertagespflege und Kindertageseinrichtungen während der Corona-Pandemie und dessen Einhaltung. Die aktuelle Version findet sich unter dem folgenden Link)

Für Fragen steht der Fachdienst Kindertagespflege gerne zur Verfügung. Die Servicestelle ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer: 0621 – 293 3734 zu erreichen oder per E-Mail: kinder.tagespflege@mannheim.

 

Maskenpflicht und Betretungsverbote ohne negatives Testergebnis gelten weiter
In Schulen sowie für Beschäftigte von Kitas gilt nach wie vor eine Maskenpflicht. Ferner gilt, dass für den Schul- und Kindergartenbesuch ein negatives Testergebnis (Schnelltest bzw. Selbsttest) Voraussetzung ist.

Um einen größtmöglichen Infektionsschutz für die Schulferienbetreuung zu gewährleisten, ist für Kinder analog zur indirekten Testpflicht an Grundschulen auch in den Pfingstferien eine zweimalige Testung mit SARS-CoV-2-Antigentests pro Woche verpflichtend. In Abstimmung mit den Trägern wird der Fachbereich Bildung die entsprechenden Betreuungseinrichtungen mit ausreichend Testkits versorgen, die von den Einrichtungen den Eltern mit nach Hause gegeben werden. Die Nasaltests sind einfach in der Handhabung und entsprechen dem Verfahren, das bereits an Grundschulen angewendet wird.

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