Sport - 28.09.2010

"Von Mensch zu Mensch"

Die Techniker Krankenkasse informierte am Freitag, 24. September von 10 bis 16 Uhr auf den Kapuzinerplanken über das Thema Organspende. Gesundheitsbürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer besuchte den Aktionsstand und sprach mit Betroffenen und Interessierten über das Thema.

Erstmals in diesem Jahr führt die Techniker Krankenkasse (TK) den Städtewettbewerb Organspende „Von Mensch zu Mensch“ in insgesamt zehn Städten in Baden-Württemberg durch. Unterstützt wird die Aktion von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Deutschen Stiftung Organtransplantation und von Zugehörigen verschiedener Selbsthilfegruppen. Die Schirmherrschaft hat die baden-württembergische Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz übernommen.

„Obwohl die gesellschaftliche Akzeptanz und Anerkennung der Organspende sehr hoch ist, besitzen viele keinen Organspendeausweis. Ich rufe Sie, liebe Mannheimerinnen und Mannheimer dazu auf, bei dieser persönlichen Frage für sich selbst eine Entscheidung zu treffen. Ich werde mich auch intensiv mit dieser Frage auseinandersetzen“, betonte Warminski-Leitheußer. Damit gebe man, im Fall der Fälle, Angehörigen die nötige Klarheit, Sicherheit und eine Erleichterung bei einer schwierigen Entscheidung.

70 Prozent der Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger befürworten die Organspende und würden wenn nötig selbst gern ein Spenderorgan erhalten. Aber nur 16 Prozent besitzen einen Spenderausweis. In Mannheim konnte die TK 251 Punkte erreichen, das heißt, dass so viele Menschen entweder ihren Organspendeausweis vorgezeigt oder versichert haben einen Ausweis auszufüllen.

Im Laufe dieses Informationstages konnten viele Irrtümer geklärt werden, sei es die Frage, ob man zu alt oder zu jung für eine Organspende sei oder ob es ethische oder religiöse Gründe gibt, die für eine Ablehnung sprechen.

Die Stadt mit den meisten Punkten wird als „Gewinnerin im Städtewettbewerb Organspende 2010“ ausgezeichnet.

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