Politik & Verwaltung - 13.06.2019

Umgang mit HIV-positiven Mitarbeitenden

Die Stadt Mannheim gehört zu den Erstunterzeichnenden der gestern (12.06.2019) in Hamburg der Öffentlichkeit vorgestellten Arbeitgeberdeklaration "#positivarbeiten - Respekt und Selbstverständlichkeit: Für einen diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben".

"Wir wollen einen Beitrag leisten für eine vielfältige Stadtgesellschaft, die auch von Inklusion und Solidarität geprägt ist. Dabei sind HIV-positive Mitarbeitende der Stadtverwaltung selbstverständlicher Teil dieser Vielfalt", unterstreicht Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Motivation zur Unterzeichnung.

"Die Stadtverwaltung Mannheim macht mit ihrer Unterschrift zur Deklaration deutlich, dass für sie ein diskriminierungsfreier Umgang und ein von Offenheit und gegenseitigem Respekt geprägtes Arbeitsklima höchste Priorität hat. Nur in einem solchen Umfeld, in dem alle Mitarbeitenden akzeptiert werden, können sie ihre Potenziale bestmöglich entfalten", so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz weiter.

Sören Landmann, Beauftragter für die Chancengleichheit von Menschen vielfältiger sexueller und geschlechtlicher Identitäten der Stadt Mannheim, unterzeichnete stellvertretend in Hamburg die Selbstverpflichtung. Mehr als 50 namhafte Unternehmen und Organisationen gehören zu den weiteren Erstunterzeichnenden, die damit am Vortag des Deutsch-Österreichischen Aids-Kongresses (DÖAK) öffentlich ein Zeichen gesetzt haben für einen respektvollen und selbstverständlichen Umgang mit HIV-positiven Kolleginnen und Kollegen.

Weitere Informationen unter: www.positiv-arbeiten.de

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