Wirtschaft & Arbeit - 25.07.2019

Turbinenwerk Mannheim zu neuem Leben erweckt

Das Areal des Turbinenwerks in Mannheim Käfertal ist ein Ort mit lebendiger Industriegeschichte. BBC, ABB, Alstom, General Electric haben auf dem knapp 18 Hektar großen Areal, das die Aurelis Real Estate, ein bundesweit tätiger Projektentwickler, im April 2019 von der General Electric Power AG erworben hat, produziert. Unter der Marke „Turbinenwerk Mannheim“ soll das Gelände revitalisiert werden und ein moderner Gewerbepark entstehen. Das Konzept dafür wird in enger Abstimmung mit der Stadt Mannheim ausgearbeitet. Demnach sollen sich in den Produktionshallen und alten Backsteingebäuden Produktions-, Dienstleistungs- und Industrieunternehmen ansiedeln. Ein Vertrag, den die Stadtverwaltung mit Aurelis geschlossen hat, ermöglicht es ihr, Einfluss auf die Entwicklung des geschichtsträchtigen Areals zu nehmen.

Dr. Joachim Wieland, CEO von Aurelis Real Estate, und Projektleiter Marian Lukesch empfingen Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz gemeinsam mit Erstem Bürgermeister Christian Specht und Bürgermeisterin Felicitas Kubala sowie Petar Drakul, persönlicher Referent des Oberbürgermeisters, Christiane Ram, Leiterin der Wirtschaftsförderung, und Stellvertreter Dr. Wolfgang Miodek diese Woche zu einem Informationsgespräch mit  anschließendem Rundgang über das Gelände. „Das Entwicklungspotenzial des Turbinenwerks Mannheim lag für uns auf der Hand. Nach kurzer Zeit bekamen wir schon erste Anfragen von möglichen Interessenten. Dazu tragen mit Sicherheit die Nutzungsvielfalt und die sehr gute Verkehrsanbindung des Areals bei“, erklärt Wieland der städtischen Delegation. Im gemeinsamen Gespräch wurden der Stand der zukünftigen Nutzung und der städtebaulichen Entwicklungsplanung erörtert.  „Es ist gelungen, eine Basis zu schaffen, von der beide Seiten profitieren. Als Stadt können wir die strategische Entwicklung des Areals mitsteuern und Kontakte zu lokalen Unternehmen einbringen. Aurelis bringt fundierte Erfahrung in der Entwicklung von Industriestandorten mit und verfügt über ein bundesweites Netzwerk an möglichen Partnern“, resümiert Kurz.

 

 

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