17.02.2020

„Torhaus“ der Wespin-Stiftung eingeweiht

„Herzlichen Dank für Ihr wertvolles Engagement: Nun führen die von seelischer Behinderung bedrohten Kinder und Jugendlichen kein Inseldasein außerhalb unsere Stadt mehr, sondern sind fest integrierter Teil des Wespinstifts in Mannheim.“ Mit diesen Worten begrüßte Dirk Grunert, Bürgermeister Bildung, Jugend, Gesundheit der Stadt Mannheim in seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsrates der Familie Wespin-Stiftung die Gäste am 17. Februar anlässlich der offiziellen Eröffnung des Neubaus des „Torhauses“ in der Thomas-Jefferson-Straße im neuen Mannheimer Stadtteil Franklin.

Die Stiftung hatte als Bauherrin den Auftrag für den viergeschossigen Neubau erteilt, in dem zwei Wohngruppen mit je sechs Plätzen für von seelischer Behinderung bedrohte Kinder und Jugendliche entstehen sollen. In seiner Ansprache zur Eröffnung blickte Grunert auf die lange Historie und Erfahrung der Stiftung zurück.

Die Wohngruppen seien in den vergangenen Jahren an den Bedarf der Gesellschaft angepasst und differenziert worden, diese Entwicklung werde fortgeführt. Vor drei Jahren entschloss sich die Wespin-Stiftung, aufgrund der langjährigen Erfahrungen in der Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher ein neues Angebot mit stationären Wohngruppen für diese Zielgruppe aufzubauen.

Der Neubau stellt den Abschluss der den Stadtteil Franklin durchquerenden Europa-Achse – daher rührt der Name Torhaus und ein Tor findet sich auch in der offenen Architektur des Hauses wieder. Diese Offenheit für alle Bewohner*innen des Stadtteils betonte auch der Vertreter der MWSP, Uwe Raffloer.

Die Baubetreuung für das Gebäude wie auch das gesamte Baufeld hatte die GFB (Gesellschaft für Betreuung privater Bauherren mbH) übernommen.

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