Politik & Verwaltung - 11.10.2017

Stadtteilspaziergang in Hochstätt

Um sich vor Ort zu konkreten Projekten und Themen zu informieren, finden in allen Stadtteilen sogenannte „Stadtteilspaziergänge“ mit Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und der Stadtspitze statt. Am 4. Oktober ging es hierfür „auf die Hochstätt“.

Neben Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz nahmen daran Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb, Vertreterinnen und Vertretern aus den zuständigen Fachbereichen, Stadt- und Bezirksbeiräte sowie Mitarbeitende von Quartierbüro und kirchlichen Einrichtungen über Themen teil.

Straßenbeleuchtung

Im Karolingerweg wurde thematisiert, dass die dort angebrachten Natriumdampflampen (NAV-Lampen) insbesondere die Bereiche für Fußgänger nicht ausreichend ausleuchten würden. Da die NAV-Leuchtmittel erst vor fünf Jahren eingebaut wurden, ist deren Erneuerung durch den Fachbereich Tiefbau laut Sanierungsprogramm regulär erst 2027 vorgesehen. „Die Lampen werden nach den gültigen Standards bestellt. Doch wir nehmen den Sicherheitsaspekt ernst und prüfen die Standards“, so der OB. Man einigte sich daher auf den Vorschlag der Verwaltung, Ende Oktober mit dem FB Tiefbau eine weitere Begehung zu einer Uhrzeit durchzuführen, zu der die Straßenbeleuchtung bereits eingeschaltet ist, um sich gemeinsam ein Bild von der Helligkeit zu machen. Damit in dem Teil des Karolingerwegs, der als Spielstraße ausgewiesen wird, auch tatsächlich nur in Schrittgeschwindigkeit befahren wird, schlug Dr. Kurz vor, die Anordnung des Verkehrsraum an dieser Stelle zu überdenken. „Die Spielstraße vermittelt sich nicht als solche. Doch ein größeres Hinweisschild allein wird meiner Meinung nach das Fahrverhalten nicht ändern“, meinte er.

Kindergartenplätze

Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb erläuterte, dass man von Seiten der Stadt „startklar“ sei, sobald die katholische Kirche und die Lebenshilfe Mannheim ihre Kaufverhandlungen bezüglich des bestehenden Kindergartens „Heilig Kreuz“ abgeschlossen hätten. Wenn das Ergebnis und die Gesamtfinanzierung durch die Lebenshilfe bis Ende Oktober vorlägen, werde die entsprechende Beschlussvorlage erarbeitet, um diese am 7. Dezember in den Jugendhilfeausschuss und anschließend in den Gemeinderat einzubringen. Dann sei der Weg frei, um das alte Gebäude abzureißen und einen Neubau zu errichten. Die Lebenshilfe habe erklärt, die beiden bestehenden Kindergartengruppen der katholischen Kirche übernehmen und eine zusätzliche dritte einrichten zu wollen. Der Oberbürgermeister betonte, er sei froh, dass die Lebenshilfe sich dort engagiert. Dafür bedürfe es übergangsweise einer Containerlösung, für die ein Bauantrag gestellt werden müsse. Frau Bürgermeisterin Dr. Freundlieb bekräftigte das Interesse der Stadt am Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen in Hochstätt im Sinne der frühkindlichen Förderung. Gefragt nach Interimslösungen bis zur Fertigstellung des neuen Kinderhauses, sagte der Oberbürgermeister, dass Tagespflege in anderen geeigneten Räumen gegebenenfalls eine Alternative darstelle könne.

 

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