Bauen & Wohnen - 31.03.2021

Sportpark als neues Tor zum Grünzug Nordost

Als die Lunge Mannheims soll sich der für die Bundesgartenschau 2023 geplante Grünzug Nordost auf mehr als 200 Hektar wie ein ununterbrochenes grünes Band vom Luisenpark durch die Feudenheimer Au bis zum Vogelstangsee ziehen. Teil des Grünzugs ist der Sportpark Pfeifferswörth und Neckarplatt, der die Freiräume zwischen Neckar und Grünzug Nordost vernetzt und schon jetzt durch sein vielfältiges Angebot an ansässigen Vereinen, Hobby-Sportler, sportbegeisterte Zuschauer und Profis gleichermaßen beheimatet. Mit dem Rückbau der Tankstelle an der Feudenheimer Straße Ende 2019 wurde der erste Grundstein für eine Weiterentwicklung des Areals als Eingang in den Grünzug Nordost und den Sportpark gelegt. Wie die rund 1,66 Hektar große Fläche bis zum Beginn der Buga 2023 entwickelt werden soll, hat die im Fachbereich Geoinformation und Stadtplanung ansässige Projektgruppe Konversion in einem nichtoffenen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Insgesamt sechs Landschaftsarchitekturbüros nahmen an dem Wettbewerb teil, das Preisgericht mit neun stimmberechtigten Preisrichterinnen und Preisrichtern unter Leitung des Preisgerichtsvorsitzenden Axel Lohrer überzeugte der Entwurf des Büros BHM Planungsgesellschaft mbH aus Bruchsal.

„Die Neuentwicklung des Sportparks hat das Ziel, die bestehenden Strukturen zu optimieren: Sport und Aufenthaltsqualität in Fußnähe zum Neckar spielen dabei ebenso eine große Rolle wie die Marken- und Adressbildung des Sportparks selbst und die Freiraumvernetzung hin zum Grünzug Nordost. Auch eine markante Beschilderung soll zu einem repräsentativen und attraktiven Eingang am Neckarplatt beitragen“, bewertet Baubürgermeister Ralf Eisenhauer, der als Sachpreisrichter der Jury angehörte. Er ergänzt: „Der Sportpark ist indirekt Teil der Bundesgartenschau. Er wird für die Besucherinnen und Besucher von der Seilbahn aus einsehbar sein. Außerdem wird der künftige Radschnellweg 15 von Mannheim nach Darmstadt über die Straße ‚Am Neckarplatt‘ führen.“ 

Der Siegerentwurf sieht an der Feudenheimer Straße eine Anhöhe in Nähe der Riedbahn vor und schafft gleichzeitig einen Aussichtspunkt über den Sportpark in die Feudenheimer Au hinein. Die beidseitigen großzügigen sich kreuzenden Zuwegungen im Westen und Osten werden vom Preisgericht als richtige Antwort für die Aneignung des gesamten Geländes verstanden. Die eingestreuten niederschwelligen sportlichen Angebote  sind gut im Baumbestand eingefügt, so dass in den heißen Sommermonaten zum Sport auch ausreichend Schatten gespendet wird.
Im Vergleich mit den anderen Arbeiten überzeugt das klare, schlüssige Konzept mit der Schaffung unterschiedlicher Grünstrukturen, die sehr gute Aufenthaltsqualitäten versprechen. Das zugrunde liegende, gute und einfache strukturierte Wegenetz sticht durch die klare Formensprache sowie den niedrigen Anteil befestigter Flächen heraus. In den kommenden Monaten wird der Entwurf weiter ausgearbeitet und die geplanten sportlichen Angebote konkretisiert. Dann wird sich beispielsweise zeigen, ob die in der Visualisierung dargestellte Kletterwand realisierbar ist.

Dieses Teilprojekt, das mit der Bundesgartenschau 2023 verknüpft ist,  ist eines von vielen, die Mannheims Stadtbild positiv verändern werden. Die Koordinierung, Steuerung und im Sinne eines Controllings lenkende Funktion der Schnittstellen der jeweiligen Fachkompetenzen, der beteiligten Tochtergesellschaften sowie der Fachverwaltungen der Stadt Mannheim wird ab sofort der Konversionsbeauftrage, Klaus-Jürgen Ammer und die ihm unterstellte Projektgruppe Konversion wahrnehmen.

Die Wettbewerbsbeiträge sind auf der städtischen Homepage unter www.mannheim.de/de/stadt-gestalten/konversion/projekte/gruenzug-nordost einsehbar. Im Bereich Downloads sind diese unter dem Punkt „Gutachten“ zu finden.

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