International - 05.04.2019

Signal für deutsch-französische Zusammenarbeit

„Mit Allez Hop setzen wir ein wichtiges Signal für die deutsch-französische Zusammenarbeit“, betonte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beim politischen Abend anlässlich des ersten deutsch-französischen Startup-Forums der Kultur- und Kreativwirtschaft im Florian-Waldeck-Saal der Reiss-Engelhorn-Museen. „Allez Hop“ soll jungen Unternehmen neue Chancen, Märkte und Partner erschließen und die länderübergreifende Zusammenarbeit stärken.

Anregende Diskussionen mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft aus beiden Nationen unterstrichen die Bedeutung einer bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Startup-Förderung, insbesondere in Bezug auf die Kultur- und Kreativwirtschaft „Wir möchten politische Rahmen setzen sowie Konstellationen und Plattformen schaffen, um Innovation und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern. Allez Hop ist eine dieser Plattformen und schafft einen Brückenschlag für die deutsch-französische Zusammenarbeit“, so Dr. Kurz. Im Rahmen des politischen Abends unterzeichneten Startup Mannheim und Drac Grand Est die gemeinsame Absichtserklärung, die erfolgreiche Zusammenarbeit fortzusetzen.

Das französische Kulturministerium in Paris, die französische Botschaft in Berlin, das Institut Français Mannheim und Startup Mannheim leisteten als Initiatoren von „Allez Hop!“ einen wichtigen Beitrag zum Aachener Vertrag und die Vernetzung der deutschen und französischen Kultur. Rund 300 Experten aus Frankreich und Deutschland, vorwiegend aus den Bereichen Startup-Technologie, Design, Kunst sowie aus der Kultur- und Kreativwirtschaft, trafen sich in Mannheimer Gründerzentren, um länderübergreifende Möglichkeiten der Kooperation zu diskutieren und gemeinsame Projekte zur strukturellen Förderung von Startups in der Kultur- und Kreativwirtschaft zu initiieren.

"Das Forum leistet einen wichtigen Beitrag, um Europa als kreativen und kulturellen Nährboden zu erhalten“, erklärte I.E. Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland. „Wir sind glücklich, Mannheim als Partner zu haben. Denn Mannheim ist UNESCO City of Music und hat kulturell besonders viel zu bieten. Allez Hop entspricht daher dem Geist dieser Stadt.“

Unter dem Thema „Digital Futures in Culture“ setzte sich das Forum vor allem mit der Frage der digitalen Transformation und der Innovation im Kreativ- und Kulturwirtschaftsbereich auseinander. Die Veranstaltung brachte dabei an drei Tagen über 70 internationale Speaker und renommierte Experten zusammen, die in Keynotes, Paneldiskussionen, Workshops und Diskussionsrunden das Thema von  unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurden.

„Eine Grenze darf kein Hindernis sein, sondern eine Brücke für eine erfolgreiche Zusammenarbeit“ so Nicole Muller-Becker, Vizepräsidentin der Region Grand-Est. „Dieses Forum in Mannheim ist eine neue Plattform, um unseren Austausch zu intensivieren und Grenzen zu überwinden.“

 

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