Corona - 12.05.2020

Sich besser verstehen mit der „Maske mit Blick“

In diesen Tagen verbergen Masken unsere Gesichter zum Schutz aller. Das macht es manchen Menschen schwerer, einander zu verstehen. Es sind diejenigen, die Sprache von den Lippen ablesen, die schwerhörig sind oder diejenigen, die Sprache besser mit der Mimik und dem Mundbild zusammen verstehen, so wie es auch manchmal Kindern geht. Speziell für diese Menschen wurde eine Maske mit einem Sichtfenster entwickelt, die die Kommunikation für die Betroffenen erleichtert. Entwickelt und hergestellt werden die Masken in der Region, von jungen Gründerinnen aus Mannheim.

„Wichtig ist, dass wir in Gesprächssituationen Verständnis füreinander aufbringen und nach der besten Kommunikationsform suchen, erklärt Ursula Frenz, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen. Und sie ergänzt: „Die Masken sind eine Variante des Mund-Nasen-Schutzes, der die Kommunikation erleichtert. Mir haben sie es ermöglicht, eine neue Kooperation anzustoßen“.
Mit einer Spende der Mannheim Taylor Hotel- und Büroentwicklungsgesellschaft mbH werden im Inklusionsbetrieb Blauherz in Weinheim jetzt erste Masken genäht. Die inklusive Nähmanufaktur nutzt eine Schnittvorlage, die von Beck & Becker Creative Patternmaking Studio  entwickelt wurde, ein Startup, das von der Mannheimer Textilerei unterstützt wird.

Der Mannheimer Quartiersmanagement e.V. sorgt gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten dafür, dass die Masken an die nachfragenden Initiativen und Einrichtungen in die Stadtteile verteilt werden, wie zum Beispiel bei der Lebenshilfe in Rheinau oder dem Gesundheitstreffpunkt in der Neckarstadt.

Steckbrief 'Maske mit Blick' als PDF-Datei

 

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