Sport & Gesundheit - 08.08.2016

Rollende Friedens-Demo: Pacemakers-Radmarathon mit Zwischenstopp in Mannheim

Das Dutzend ist voll: Der mittlerweile zwölfte Pacemakers-Radmarathon rollte am vergangenen Samstag von Bretten über Heidelberg, Mannheim, Kaiserslautern, Ramstein, Neustadt/Weinstraße und wieder zurück zum Ausgangsort.  340 Kilometer, die manchem Radfahrer jedoch nicht reichten. „35 von Ihnen radeln die in diesem Jahr angebotene XXL-Tour mit zusätzlichen 220 Kilometern“, zollte Dr. Ulrike Freundlieb den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der rollenden Friedens-Demo ihren Respekt. Die Bürgermeisterin begrüßte die Pacemakers im Namen von Dr. Peter Kurz beim Zwischenstopp am Rathaus. „Seit 2007 ist unser Oberbürgermeister Schirmherr der Veranstaltung“, erklärte sie und hob deren Verbindung von Friedensbewegung, Radsport und des weltweiten Bündnisses Mayors for Peace („Bürgermeister für den Frieden“) hervor - ein besonderer Dreiklang und damit eine besondere Tour, mit der sich die Teilnehmer seit 2005 für die nukleare Abrüstung einsetzen würden. Die Dezernentin erinnerte an die verheerenden Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 71 Jahren, bei denen über 200.000 Menschen starben. „Heute gibt es immer noch 16.000 Atomwaffen weltweit mit einer wesentlichen größeren Reichweite. Daher drücke ich Ihnen die Daumen, dass Ihre Botschaft ankommt“, wandte sich die Bürgermeisterin an die „Tempomacher für den Frieden“ und lud sie ein, „ordentlich Kraftfutter für die weiteren Kilometer zu tanken“. Mit 40 Kilogramm Nudeln mit Hackfleisch- oder vegetarischer Ratatouille-Sauce sowie Kuchen war dafür reichlich vorgesorgt. Dafür bedankte sich Roland Schuster vom Friedensplenum bei der Stadt sowie dem OB als Schirmherr ebenso wie für die inhaltliche Unterstützung. „Denn mit der vielleicht außergewöhnlichsten Radtour als Teil der Friedensbewegung sprechen wir uns für die Abschaffung aller Atomwaffen weltweit und gegen die Modernisierung der vorhandenen aus“, so Schuster.

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