Umwelt & Verkehr - 11.07.2019

Preisverleihung zum „Klimahelden-Wettbewerb“

Das Engagement hat sich gelohnt: Über 1000 Kinder und Jugendliche aus 23 Einrichtungen beteiligten sich am siebten „Klimahelden-Wettbewerb“ der Klimaschutzagentur Mannheim. Am 10. Juli wurden die verschiedenen Aktivitäten der Kita-, Schul- und Vereinsgruppen im Rahmen einer Preisverleihung ausgezeichnet.

„Die Wettbewerbsbeiträge zeigen auch in diesem Jahr die vielfältigen Möglichkeiten, für unsere Umwelt aktiv zu werden. Die Kinder und Jugendlichen setzen sich mit Begeisterung ein und motivieren so auch Erwachsene zu mehr Umweltbewusstsein“, so Bürgermeisterin Felicitas Kubala. Die Teilnehmenden waren zwischen 0 und 21 Jahre alt. Die Projekte umfassten verschiedenste Themen von Abfallvermeidung und Energieverbrauch, über Artenschutz, bis hin zu Ernährung und nachhaltigem Konsum. Alle eingegangenen Projekte erhielten eine Auszeichnung und einen Anerkennungspreis. Mit den Hauptpreisen wird die Umsetzung weiterer nachhaltiger Umweltprojekte unterstützt.

Hautpreise in vier Kategorien

In der Kategorie „Kindergarten“ überzeugte die Evangelische Kita Unionstraße mit ihrem ganzjährig angelegten und praxisnahen Naturbeobachtungsprojekt „Die Kiefer“. Über mehrere Monate lernten die Kinder mit allen Sinnen die Vielfalt der Kiefer des Käfertaler Waldes kennen. Das Eltern-Kind-Zentrum Ulmenweg wurde für sein umfassendes Projekt zur Abfallvermeidung ausgezeichnet. Hier entwickelten Kinder, Eltern und Erzieherinnen und Erzieher zusammen ein eigenes „Umweltspiel“ und gestalteten gemeinsam ein „Waldbilderbuch“. In der Kategorie „Grundschule“ wurde der Beitrag der Johannes-Kepler-Grundschule ausgezeichnet. Für das Projekt verzichtete die gesamte Schule einen Tag lang auf Strom. Ein weiterer Hauptreis ging an das Betreuungsangebot der Friedrichsfeldschule  mit ihrem Projektbeitrag „Stoff statt Plastik“. Über mehrere Wochen wurde das Thema Plastik behandelt und als Alternative eine Stofftasche genäht, mit der die Kinder zum Abschluss selbst einkauften. In der Kategorie „Weiterführende Schulen“ ging einer der zwei Hauptpreise an die Helene-Lange-Schule. Dabei überzeugten sie die Jury mit dem Thema „Fast Fashion“ und einer eigens eingerichteten Kleidertauschkammer in der Schule. Hier können die Schülerinnen und Schüler Kleidung kostenlos abholen, tauschen oder einfach nur abgeben. „Nicht ruhn – was tun! ACT NOW“ war das Motto der Interkulturellen Waldorfschule, die ebenfalls einen Hauptpreis gewann. Bei dem Projekt wechselten Kinder und Jugendlichen in die Rolle der Lehrkraft gestalteten Workshops zu Themen des Klima- und Umweltschutzes. Das Jugendhaus Schönau überzeugte in  der Kategorie „Kinder – und Jugendgruppen“ mit seinem Projekt „Urban Gardening – wir machen SCHÖNau SCHÖNer“, in dem auf kreative Art und Weise generationsübergreifende Gartenarbeit gefördert wurde. Eine bunte Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge in Form von Projektplakaten ergänzte die Preisverleihung und zeigte den vielfältigen Einsatz der Kinder und Jugendlichen für Klima- und Umweltschutz.

Jetzt anmelden für nächstes Jahr

Der „Klimahelden-Wettbewerb“ wird im Schuljahr 2019/20 stattfinden. Kindergärten, Schulen sowie weitere Bildungs- und Jugendeinrichtungen in Mannheim können ihre Projekte zum Thema Klima- und Umweltschutz bis zum 30. April 2020 bei der Klimaschutzagentur Mannheim einreichen

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