Soziales - 10.02.2020

Neubürgerempfang in der Neckarstadt

„Sie erhalten hier viel Unterstützung. Die Neckarstadt hat eine große Geschichte, viel Potenzial und hoffentlich auch eine gute Zukunft“, so begrüßte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz die Neubürger, die sich für Mannheim und vor allem für die Neckarstadt als Wohnort entschieden haben. „Mannheim ist eine bunte Stadt und lebt von der Vielfalt ihrer Stadtgesellschaft „Mannheim ist eine Stadt der Vielfalt aber auch gegenseitiger Rücksichtnahme – gerade auch hier in der Neckarstadt-West.“

Rund 1800 Neubürger aus 80 Nationen sind in den vergangenen anderthalb Jahren in den Stadtteil gezogen, der überwiegende Teil aus Rumänien, Bulgarien und Kroatien, aber auch aus Syrien. Ghanaer und Deutsche haben sich bewusst für den Stadtteil mit der ehemals größten Automobilfabrik der Welt, der „Benz Companie“ entschieden, an die Bloomaul Ulla Hoffmann mit einem kurzen Blick in die Geschichte des Stadtteils erinnerte. Kulturdolmetscher transportierten ihren Kurzvortrag, aber auch die Begrüßung des Oberbürgermeisters zu den Neu-Mannheimern. „Wir sind eine Stadt, die jeden Willkommen heißt, in der Raum ist für Kreativität und in der man miteinander ins Gespräch kommt“, schloss Hoffmann ihre Ausführungen.

Dem konnte sich Dr. Kurz nur anschließen: „Dieser Empfang soll eine Gelegenheit sein, um mit uns in Kontakt zu treten.“ Denn nur im Kontakt und im gegenseitigen Austausch könne die Stadtgesellschaft funktionieren. Außerdem sei es wichtig, sich für das eigene Umfeld zu engagieren. Auch dafür diente der Empfang im Bürgerhaus Neckarstadt, in dem sich auch die Akteure, Vereine und Initiativen vorstellten. Unter anderem die „Neckarstadt Kids“, die in den Nachmittagsstunden Gruppen in den Bereichen Sport, Tanz, Theater, Artistik, Malen und Musik anbieten, oder auch das Campus-Projekt als öffentlich-private Partnerschaft, bei der nicht nur die staatlichen Schulen, sondern auch Verwaltung und die sechs Mannheimer Rotary-Clubs gemeinsame Sache machen. Mit einer Fördersumme von 25.000 Euro wird die Nachmittagsbetreuung für benachteiligte Kinder ermöglicht. Insgesamt sollen bis zu 500 Kinder für drei Jahre begleitet werden, so Projektleiter Klemens Hotz. Mit der Rotary-Zusage für die ersten 150 Stipendien ist der Einstieg in das Projekt gesichert. Professor Stefan Post und Carsten Ascheberg von den Rotariern waren deshalb ebenfalls beim Neubürgerempfang dabei.

Denn eins wurde auch beim zweiten Neubürgerempfang in der Neckarstadt deutlich. „Die Stadtgesellschaft Mannheims möchte Sie gerne kennenlernen“, erklärte Moderator Dr. Tobias Vahlpahl gegenüber allen Neubürgern.

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