Umwelt & Verkehr - 14.07.2020

Mehr fürs Rad – gut fürs Klima in Mannheim

Mit dem kontinuierlichen und beschleunigten Ausbau von Radwegen setzt die Stadt Mannheim ein starkes Signal für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität. Ziel ist eine deutliche Reduzierung von CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Der Ausbau von Radverkehrsinfrastruktur macht das Radfahren attraktiver und sicherer und soll dazu beitragen, den motorisierten Individualverkehr zu reduzieren.

„Das Fahrrad hat in Mannheim mit Karl Drais nicht nur eine große Vergangenheit, sondern auch eine große Zukunft. Als CO2-armes Verkehrsmittel steht es für Mobilität ohne gesundheitsschädigende Luftschadstoffe und ist ein wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Stadt. Ich freue mich daher sehr, dass wir den Ausbau des Radwegenetzes in Mannheim beschleunigen. Dafür hat der Gemeinderat in den nächsten drei Jahren zusätzlich neun Millionen Euro zur Verfügung gestellt“, so Bürgermeisterin Felicitas Kubala. Für den Ausbau des Radverkehrs sind neben den regulären Investitionsmitteln zusätzlich im Jahr 2021 zwei Millionen Euro, 2022 drei Millionen Euro und 2023 vier Millionen Euro eingeplant.

„Unsere Radverkehrszählstellen und die Erhebungen im Modal-Split zeigen seit einigen Jahren ein steigendes Aufkommen des Radverkehrs in unserer Stadt. Radfahren wird überall in der Gesellschaft praktiziert. Durch neue Gefährte wie Pedelecs, Lastenräder oder Mieträder werden die Anforderungen immer vielfältiger. Demnach ist es nur folgerichtig, das leistungsfähige Radverkehrsnetz kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Bürgermeister Lothar Quast.

Auf Grundlage des 2010 beschlossenen ‚21-Punkte-Programms für mehr Radverkehr‘ und dem Dialogformat ‚Runder Tisch Radverkehr‘ hat die Stadt Mannheim sämtliche geplanten Radverkehrsmaßnahmen für den Zeitraum 2020 – 2023 dargestellt.

So soll in G3/H3 bis G7/H7 ab Herbst 2020 die erste Fahrradstraße in den Quadraten eingerichtet werden, die Luisenstraße in Neckarau sowie die Meerfeldstraße folgen 2021. Mit dem Radlückenschluss in der Augusta-Anlage soll es im Sommer 2021 losgehen. Daneben gibt es viele weitere Maßnahmen, wie die Errichtung von Fahrradabstellanlagen (222 allein in den Quadraten), die Sanierung von bestehenden Fahrradwegen, Bike and Ride-Anlagen, Einbahnstraßenöffnungen für den Radverkehr sowie weitere Radweglückenschlüsse und Verbesserungen, wie beispielsweise ein Schutzstreifen in der Herzogenriedstraße, die die Radinfrastruktur in Mannheim weiter voranbringen werden.

Die komplette Auflistung über die Maßnahmen für 2020-2023 gibt es im Radverkehrsprogramm.

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