Tourismus, Freizeit & Events - 03.12.2010

Mannheimer Film „Transnationalmannschaft“ feiert Weltpremiere

Am 2. Dezember feierte der Dokumentarfilm TRANSNATIONALMANNSCHAFT seine Welturaufführung auf der Landesfilmschau Baden-Württemberg im Stuttgarter Metropol-Kino. Zu der Veranstaltung kamen neben Cacau und Fredi Bobic auch Erster Bürgermeister Specht sowie die Leiterin des Kulturamts der Stadt Mannheim, Sabine Schirra.

TRANSATIONALMANNSCHAFT dokumentiert den Alltag in den beiden Mannheimer Stadtquartieren Jungbusch und Filsbach während der Fußball Weltmeisterschaft 2010.

Der Film stellt Mannheimer mit Migrationshintergrund vor und lässt den Zuschauer auf Deutschland, Mannheim und den Stadtteil durch ihre Brille schauen. Die Bedeutung von Heimat in einer globalisierten Welt und die Solidarität zu einer oder mehreren Nationen während der WM arbeitet TRANSNATIONALMANNSCHAFT vor dem Hintergrund einer Nationalelf heraus, die ihre Wurzeln ebenfalls in unterschiedlichen Nationen und Kulturen hat.

„Transnationalmannschaft porträtiert Mannheim als lebenswerte Metropole mit einer großen Vielfalt der Kulturen. Bei uns wird Toleranz und Miteinander aber nicht nur zu internationalen Großereignissen wie der Fußball-WM gelebt, sondern jeden Tag: In transnationalen Teams bei der Arbeit, beim Sport und in der Freizeit. Das ist eine der Stärken unserer Stadt“, so Mannheims Erster Bürgermeister Christian Specht bei der Premiere. „Ich bedanke mich im Namen aller Mannheimerinnen und Mannheimer für die Unterstützung der Dietmar Hopp Stiftung und des Deutschen Fußballbunds, die diesen Film ermöglicht hat.“

Der Film dauert, angelehnt an die alte Seppl Herberger Weisheit, 90 Minuten und wurde von der DFB-Kulturstiftung und der Film Commission der Stadt Mannheim gefördert.

TRANSNATIONALMANNSCHAFT steht unter der Schirmherrschaft von Dietmar Hopp.

Weitere Sponsoren sind die Heinrich-Vetter-Stiftung, Edition Panorama, die GBG Mannheim sowie das LKA Baden-Württemberg.

„Als Philipp Kohl Anfang des Jahres seine Idee für Transnationalmannschaft vorstellte, war klar, dass wir diesen Film unterstützen müssen, obwohl der junge Filmemacher vorher noch nie einen Meter Film gedreht hatte. So zeigt der fertige Film ein authentisches Stück Mannheim, das vorbildhaft für das Zusammenleben in ganz Deutschland ist. Ich kann den jungen Filmemachern zu ihrem Debütfilm nur gratulieren und wünsche Ihnen viel Erfolg.“, so Michael Ackermann, Leiter der FilmCommission Metropolregion Rhein-Neckar.

Die beiden jungen Filmemacher, Philipp Kohl und Ali Badakhshan Rad, zeigen ihre Heimatstadt Mannheim als interkulturell gewachsenen Ort und überlassen im Bezug auf aktuelle Integrationsfragen ihren Protagonisten das Wort und die Deutungshoheit. 

TRANSNATIONALMANNSCHAFT ist ein Heimatfilm, der Fußball feiert und den Realitäten in deutschen Großstädten gerecht wird. Die Mannheim-Premiere findet am 8. Dezember, 20.30 Uhr im Atlantis-Kino statt.

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