Bauen & Wohnen - 24.09.2018

Lena-Maurer-Platz ist umgestaltet

Die Umgestaltung des Lena-Maurer-Platzes als Stadtteil-Mittelpunkt auf der Schönau sei Abschluss und Startschuss zugleich, erklärte Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Der zweite Bauabschnitt mit den neu bepflanzten Grünflächen, den gepflasterten Bereichen und der kleinen Bühne vor dem Bunkereingang bildete mit seinem Kostenrahmen von 500.000 Euro den Abschluss der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme „Schönau Mitte“ im Rahmen des Stadterneuerungsprogramms „Die Soziale Stadt“ von der die Schönau, wie kaum ein anderer Stadtteil, profitiert habe, so Kurz bei der Bühneneinweihung.

Der OB erinnerte außerdem an die kommunalen Investitionen in den Schulstandort, der mittlerweile als attraktivster in der Stadt gelte. „Und das sowohl in den Gebäuden, als auch in der Lehre“, betonte Kurz, dass die Qualität in jeder Hinsicht hervorragend sei. „Schönau ist deshalb ein hochattraktiver Stadtteil für junge Familien mit Kindern.“

Für Dr. Karl-Christian Schroff stand als Vorsitzendem der Interessengemeinschaft Nordkultur zunächst einmal die neue Bühne auf dem Lena-Maurer-Platz im Vordergrund – einem Ergebnis der Bürgerbeteiligung vor der Umgestaltung. „Die Zusammenarbeit mit der Verwaltung hat hervorragend funktioniert“, dankte er und freute sich über einen attraktiven Veranstaltungsplatz im Ortskern, der zur Eröffnung gleich mit einem kleinen Open-Air-Festival eingeweiht wurde, für das „Die Schönauer Buwe“ den Auftakt machten.

Für den Oberbürgermeister gehört der Platz „als i-Tüpfelchen der Umgestaltung und Bereicherung für die Schönau“ aber in einen größeren Rahmen. Er erinnerte an die Sanierung der Kindertagesstätten und Spielflächen im Ort und weitere Investitionen in Schönau-Mitte. Insgesamt sind seit 2005 über Stadt Mannheim und die Wohnungsbaugesellschaft GBG rund 60 Millionen Euro in die Veränderung und Aufwertung des Stadtteils geflossen. „Damit haben wir eine wesentliche Verbesserung erzielt, ohne dass das Mietniveau nennenswert gestiegen ist“, so Kurz.

Und die Verbesserungen gehen weiter, versprach er. Nach dem Abschluss von Schönau-Mitte sei der Bereich Schönau-Nordwest an der Reihe. Hier werde die GBG in den kommenden Jahren für 135 Millionen Euro rund 1.700 Wohnungen sanieren und so den Wohnstandort weiter voranbringen, kündigte der Oberbürgermeister an. „Damit werden wir die Schönau in den kommenden zehn Jahren weiter voranbringen.“ Ein Grund mehr für eine ausgelassene Feier auf dem Lena-Maurer-Platz.

 

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